die gute alte erde.... oder N ?

Erstellt 9 Antworten10 Beiträge
Startbeitrag#1
hei ich hab mal ne frage, ich bin zwar selbst e-ler, aber so richtig krieg ich mir das nicht zusammen gedacht. wenn ich ein studio neu einrichte , währe es doch wohl das beste wenn ich in dem ganzen raumkomplex immer n und pe überall verbinde um potential unterschiede zu minimieren. im sicherungskasten ist n und pe sowieso das selbe (und im tn-c-s-netz sowieso).
stimmt das so?

gruuhs
dB
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Antwort#2
So ganz stimmt das nicht. Ich würde nicht so mir-nix-dir-nix den N mit dem PE verbinden, weil man sonst keinen FI-Schutzschalter mehr zur Funktion bringen kann.
Mach es doch so, wie ich es im untenstehenden Thread beschrieben habe wo es um Stern- und Flächenerde geht: Führe von jedem Gerät den Schutzleiter bzw. die Gehäuseerde auf einen zentralen Sammelpunkt, dann hast Du auch keine Potentialdifferenzen. So haben wir es mit Erfolg in jeder Studioanlage gemacht.
MfG
Rainer
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Antwort#3
ich wohn halt in nem extrem alten bauernhaus, da iss dann auch das studio drinn, vor paar jahren hat auch ma einer die elektrik neu verkabelt, aber n fi gibts hier nich.. iss der denn vde0100 vorgeschrieben ? und die sammelschiene für erde iss dann im kasten mit der n-schiene verbunden (aber eigentlich dann warscheinlich erst nach dem fi...ahh i see:O)
gruuhs & danke
dB
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Antwort#4
Ich denke im Deinem eigenen Interesse solltest Du einen FI einpflanzen, denn ich möchte nicht erst vom Strom befreit werden, wenn der maximale Strom durch meinen Körper für x mS (je nach Auslösecharakteristik) geflossen ist.
Der FI unterbricht, wie Du bestimmt weißt, je nach Charakteristik nach 30mA, 100mA oder 300mA _Fehlerstrom_.
Grüße,
Hermann
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Antwort#5
Wenn man nur 1-phasige Spannungsversorgung braucht, kann man mit einem 4-poligen FI auch dessen Empfindlichkeit um den Faktor 2 erhöhen, sodaß man dann aus einem 30mA-FI einen 15mA-FI gemacht hat.
Dies geschieht dadurch, daß man die beiden Leiter 2 mal über den FI führt, die Ausgänge nochmals durch die freien Stränge führen, dann hat man die Empfindlichkeit entsprechend erhöht.
Ob allerdings 15 mA nicht schon zu empfindlich ist, sollte man vorher ausprobieren, nicht daß wegen jeder kleinsten Unsymmetrie der FI auslöst.

Grüße
Rainer
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Antwort#6
Interessant! Das habe ich nicht gewusst. Aber wir sind uns offenbar einig, dass ein FI auf jeden Fall zur eigenen Sicherheit (und natürlich auch für die der anderen) im Stromkreis befinden sollte.
Faustformelmäßig habe ich in Erinnerung, dass eine 70m Schukoleitung mit 1,5mm^2 Querschnitt den 30mA schon auslöst. In der Realität habe ich gerade auf mobilen "Baustellen", also im Live-Beschallungs und -Lichtbereich allerdings noch nie einen FI wegen zu lagem Kabel fallen sehen - kurios! Dabei sind da oft lange Kabelwege im Spiel...
Grüße und Dank,
Hermann
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Antwort#7
Hallo Hermann,

Ich kann mir nicht vorstellen, daß ein 70 Kabel einen FI schon auslösen soll. Geht man mal davon aus, daß die Kabelkapazität pro Meter ca. 100 pF beträgt, dann sind das bei 70 Meter gerade mal 7 nF. Da fließt dann ein Ableitstrom von
gerade mal 0,5 mA zwischen Phase und Null/PE.

Grüße
Rainer
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Antwort#8
jo danke, ich bau ma einen ein...
gruuhs

dB
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Antwort#9
Hallo!
Ich bin mir sicher das diese Aussage falsch ist. Wenn man einen vierpoligen FI einphasig anschließen möchte muss man zuerst ein mal auf die Verschaltung des FI´s achten. Meistens wird nämlich hierzu dann nur der erste Starng im FI benutzt, da sonst die Test Funktion nicht mehr ordnungsgemäß funktioniert. Hab das Teil in meiner Zwischenprüfung genau wie Du beschrieben hast angeschlossen und von den Prüfer anschließend einen schönen Einlauf kassiert.
Gruß
Sebastian
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Antwort#10
Hallo Sebastian,

Dann hast Du sicher Deinen FI falsch angeschlossen und hast nicht auf die innere Verschaltung geachtet. Du mußt in jedem Fall die Stränge auf denen die Prüftaste liegt ZUERST vom Strom durchfließen lassen. Also die Ausgänge dieser Stränge dann nocheinmal auf die beiden ungenutzten Stränge zurückführen. Das geht mit Sicherheit, wie es mir kürzlich ein Dipl.Ing. gesagt hat, der eine eigene Firma hat die FI-Meß- und Anzeigegeräte sowie derartigen Schutzeinrichtungen befaßt.

Habe hier gerade ein Innenschaltbild eines FI vor mier liegen. (Hager CD440D)
Der ist so verschaltet:
1 = L1 Eingang
2 = L1 Ausgang
3 = L2 Eingang
4 = L2 Ausgang
5 = L3 Eingang
6 = L3 Ausgang
7/N = N Eingang
8/N = N Ausgang.
Die Prüftaste liegt auf 7 und 2. Beim Prüfen führt also der Strang 1-2 einen höheren Strom als die übrigen Stränge.
Beim Erhöhen der Empfindlichkeit muß also verbunden werden: 2 mit 3, und 8 mit 5
Der Ausgang ist dann 4 und 6. Dann muß der FI beim Betätigen der Prüftaste auslösen.
Für alle anderen Verschaltungen übernehme ich keine Gewähr für einwandfreie Funktion.

Grüße
Rainer
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