Zunemende Kontaktprobleme

Erstellt 30 Antworten31 Beiträge
Startbeitrag#1
Mal eine Frage zur Funktionserhaltung von Pulten und Outboard die Runde. In letzter Zeit häufen sich die Probleme von schlechten Kontaktstellen in meinem Analog Equipment. Ich meine speziell damit die Patchbays und die Steckanschlüsse an den Geräten und Pulten. Hat irgendjemand hier im Forum da besondere Mittelchen und Techniken die sich bewährt haben zur Kontaktpflege? Speziell auch die Pflege der Klinkenbuchsen, ohne diese auszubauen oder gar gleich zu ersetzen was ja gleich zeit- und kostenintensiv ist.
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Antwort#3
Moin...
Für die Pflege von korrodierten / korrosionsanfälligen Steckverbindungen (auch Schalter, Taster etc. - Schleifbahnen nur bedingt) schwört unser Hauselektroniker auf die Kombination (in der Reihenfolge)
- Kontakt 60 (lösen der Beläge)
- Kontakt WL (wegspülen/waschen der gelösten Verschmutzung, ruhig "satt", bis es wieder raustropft)
- Kontakt 61 (konservieren - eher sparsam)
Für "grobschlächtige" reine Steckverbindungen aus Metall (Klinkenbuchsen), die eher unempfindlich sind gegen das recht aggressive Kontaktspray kann man u.U. die weiteren Schritte WL und 61 auch mal auslassen. Bei "feinziseliertem" wie Mikroschalter, Taster, Alpha-Dials etc. eher nicht.
Jens
Jens
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Antwort#4
Beim Rundfunk wäre dieser Hauselektroniker schon fristlos entlassen worden...:-)
Im (Rundfunk)Studiobereich ist jegliches Kontakt-Spray verboten! (Habe ich sogar im Labor der FH den Studenten UND dem Prof. abgewöhnt, mit K60 etc. zu hantieren!)
Auseinanderbauen, mit Alkohol oder Aceton reinigen, wieder zusammenbauen.

MfG
Rainer
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Antwort#5
Moin Rainer...
"Im (Rundfunk)Studiobereich ist jegliches Kontakt-Spray verboten!"
Ernsthafte Frage wäre jetzt die nach dem "warum?". Gut, das Kontaktspray ist aggressiv (das ist irgendwo Sinn der Sache, die Oxidschicht soll ja gelöst werden). Daher ja der Hinweis auf die (sofortige) Weiterbehandlung mit Waschlösung und Konservierer.
Und - wie gesagt - das Ganze nur bei unempfindlichen Oberflächen. Mir schwant irgendwie, dass dieses generelle "Verbot" von Kontaktspray sich auf dessen alleinigen Einsatz bezieht (und das völlig zu recht!). Wenn man allerdings kein "Paragraphenreiter" ist, kommt man schnell drauf, dass unter den richtigen Voraussetzungen und mit etwas Nachdenken angewandt Kontaktspray nicht eine Ausgeburt der Hölle ist.
Jens
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Antwort#6
Bravo Rainer,
ich würde den auch rausschmeissen.
Wie ich es mache: 6mm Holzdübel ca. 10 cm lang (gibts im Baumarkt als Stangenware) Ist meist eine mittelharte Holzsorte mit Längsriefen, aber nicht hart genug um das Metall abzutragen.
Den 'tränke' ich mit Isopropylakohol (>90%) und führe ihn vorsichtig in die Buchse ein. Dann wird einigemal gedreht und die Buchse ist wieder sauber - sieht man dann an der Farbe des Holzes.
Hat bisher immer gut funktioniert.
Viele Grüsse und allen ein schönes Wochenende
GerhardS
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Antwort#7
Übrigens, nicht dass wir uns da missverstehen: Da, wo lediglich Staub oder ähnliches leicht lösbare im Spiel ist, ist natürlich eine "sanftere" Reinigung vorzuziehen, also mit Alkohol z.B. wie vorgeschlagen.
Ich bin bei ähnlichen Problemen als "Optiker" schon von Berufs wegen darauf getrimmt, bei der Reinigung immer von "sanft" nach "grob" vorzugehen.
Allerdings verstehe ich nicht so ganz, wie du einerseits K60 zum Teufel jagst (wie gesagt, der Probleme die das mit sich bringt, sollte man kennen und durch anschließendes Auswaschen verhindern), andererseits aber Aceton empfiehlst, ohne darauf hinzuweisen, dass das in Anwesenheit von div. Kunststoffen auch schwer nach hinten losgehen kann. Viel Spass, wenn bei übermäßigem Einsatz der Kunststoffkörper (Printbuchse) angelöst wird und nachher die Kontaktklinken nicht mehr richtig greifen, weil sie nicht mehr oder falsch fixiert sind...
Oder die beweglichen Kunststoffteile eines Tasters durch das Anlösen miteinander verschweißt werden...
Jens
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Antwort#8
Hallo Rainer,
Aceton gehört zu den Lösemitteln die direkt in die Blutbahn gelangen und zu Bewußtseinseintrübung führen können.
Ich halte deinen Vorschlag nicht für gesundheitsfördernd.
Meistens haben nur die Schalter schlechten Kontakt, die nicht regelmäßig genutzt werden. Hier hilft in den allermeisten Fällen das häufige Schalten/Stecken und schon funktioniert es wieder.
Schlimmer sind die Fälle bei denen regelmäßige Benutzung vorliegt und es trotzdem Kontaktprobleme gibt. Jier hilft nur ein Austausch, in manchen Fällen ist sogar Nachjustage möglich.
... Nichts hält ewig.
Gruß & fröhliches "Stecken"
M. Hein
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Antwort#9
Hallo Jens,
mit den Kontaktsprays habe ich während meiner Ausbildung zum Fernmeldeelektroniker vor 25 Jahren bereits schlechte Erfahrungen gemacht.
Ich habe noch mit Relais gearbeitet. Offene Kontakte etc.
Die Sprays haben sich seit dieser Zeit nicht geändert.
Hauptproblem bei den damaligen offenen Kontakten war hauptsächlich Verschmutzung durch Staub und Korrosion. Die Kontaktsprays hinterlassen bei der Verdunstung einen Fettfilm indem sich nach kurzer Zeit wieder Dreck ansammelt. Den bringt man aber nur noch mit extremen Mitteln ab. Wir hatten extra einen der die Telefonanlagen gewaschen hat. Das war ein ungiftiges und nichtleitendes Waschmittel mit der Bezeichnung Lectra21. Am tödlichsten war Kontaktspray und Kopierer danebenstehen. Diesen Dreck konnte man nur noch mit Bremsenreiniger oder Tri entfernen. Ebenso benutzten wir Neusilberbürsten zur Reinigung.
Als Reinigungsmittel sehr empfehlenswert Ambratec W91. Eine Art Fettlöser mit mit rückstandsfreier Verdunstung. Verwende ich heute. Aber Vorsicht bei Kunstoffen und Kleber. Man bekommt damit auch fast alle Kleber aufgelöst.
Gruß Hans
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Antwort#10
Wir bringen kratzende Potis und Fader bzw.schlechte Kontakte in der Patchbay
immer mit Isopropylalkohol ( gibts in der Apotheke ) und dannach -zur Koservierung- Vaseline-Spray - zum Laufen. Hält dann wieder ca. ein Jahr, dann muß man die Prozedur wiederholen. Und irgendwann geht´s dann halt nicht mehr - dann muss man eben austauschen....aber 3-4 mal funktioniert es problemlos.
P.S.: Die Idee mit den Holzdübeln finde ich ganz interessant. Werde ich mal ausprobieren !
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Antwort#11
Hallo M.Hein,

das ist richtig, daß Aceton giftig ist, aber ich arbeite damit schon seit Jahren. Man muß den Raum gut lüften, dann geht das ganz gut.
Die andere Lösung: Kontakte kräftig bewegen (mache ich bei Dreh-Stufenschaltern immer) hilft am besten.

MFG
Rainer
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Antwort#12
Es gabe doch für die Fernmeldetechnik mal von Siemens dieses sog. "Wählerfett", woe man die Kontakte von Hebdrehwählern mit eingefettet hat. Gibt es das noch und wenn ja, wo bekommt man es her?

MfG
Rainer
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Antwort#13
Hallo Jens,

der Kollege Hans hat eigentlich alles gesagt, was ich auch schon schreiben wollte. Nur noch einen Kommentar dazu: Man sagt zwar oftmals "die Wege des Rundfunks sind unergründlich (Was sich direkt biblisch anhört), aber die haben ihren Grund, wenn man mal den Gedanken zu Ende denkt:
Die Leute vom Rundfunk sind höchst pingelig wenn es um Betriebssicherheit geht. Die lassen sich da auf keine Experimente ein. Daher ist dieses Zeug verboten. Ich kann nur aus Beobachtungen sagen, daß das Kontaktspray im Laufe der Zeit Grünspanreste ansetzt. Ich bezweifle, ob man das fettige K60 durch nachbehandeln mit K61 wirklich rückstandslos entfernt bekommt. Erfahrungsgemäß ist hinterher der Schaden größer als vorher.
Ich habe da auch bei unseren Prof.'s hart durchgegriffen und wörtlich gesagt: Solange ICH das Labor betreue, wird hier kein Kontaktspray verwendet. Und hatte Erfolg damit. Und unsere Prof.'s waren direkt verliebt in das Sprühzeug.

Grüße
Rainer
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Antwort#14
Hallo Rainer,
bin zwar schon länger aus dem Beruf weg, aber über Google fand ich diese Adresse:
http://www.molyduval.org/de/prod/prodframe.htm
unter Kontaktschmierstoffe. Das Wählerfett verwendet um bei Hebdrehwählern die
Kontakte weich schalten zu lassen und um Korrosion zu verhindern. Mit weich schalten meine ich, die bei HD-Wählern unvermeidlichen Schaltgeräusche zu mildern.


Schmierstoffe
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Antwort#15
Nachtrag:
Ich hatte vor 15 Jahren einmal eine Dose Silicon Kontaktfett von der Flugzeuginstandsetzung der Bundeswehr bekommen. Das Zeug war noch besser als diese Kontaktfette, leider hab ich es nie mehr bekommen. Vielicht kennt einer dieses Fett und weiß wo man es bekommt. Dieses Fett ist nichtleitend, aber wasserabstoßend und luftdicht. Eignet sich hervoragend zum einreiben für Gummiteile am Fahrzeug, auch Kunstoffteile werden wieder geschmeidig.
Gruß Hans
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Antwort#16
... ist 'Kontaktspray' sogar bei sicherheitsrelevanten Anwendungen in der Luft-
und Raumfahrttechnik sicher - und sowohl gebraeuchlich als auch zugelassen.
'Richtig angewendet' bedeutet, dass die Reste nach der Reinigung durch der Umgebung angemessene Loesungsmittel herausgewaschen werden - und danach das gereinigte Geraet ordentlich getrocknet wird.
Dafuer gibt es Mittel und (Industrie)standards.
Aceton ist wesentlich riskanter - viele Kunstoffisolation quellen unter Aceton auf... Isopropanol ist da sinnvoller.
Gruss
Micha
---
PS: Ich will hier der Anwendung von Kontaktspray in Aufnahmegeraet nicht das Wort reden - sondern nur darauf hinweisen, das Verteufeln fehl am Platze ist.
Aber:
Normales 'Standard'-Kontaktspray - speziell, wenn es lange gelagert wurde (ueber das Haltbarkeitsdatum hinaus), ist toedlich fuer Kohleschichten und manche Leitplastikschichten in Potentiometern - manchmal wird die gesamte Schicht geloest und herausgewaschen... also ist unbedingt Vorsicht geboten.
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Antwort#17
Rainer,
ich selbst rate Anfängern regelmäßig von der gedankenlosen Verwendung von K60 & Co. ab. Insbesondere bei Fadern etc. ist das Zeug auch weitestgehend tabu. Aber die KOMBINATION des oben beschriebenen "Satzes" ist nun wirklich unbedenklich, insbesondere bei "Grobmechanik" wie Klinkensteckverbindungen. Das K-WL ist speziell dafür gedacht, die Rückstände von K60 zu entfernen und daher halte ich deine Bedenken für unbegründet.
Daher ja auch meine Frage nach dem "Warum". Ich weiß, dass die Rundfunknormen nicht aus der hohlen Hand kommen und wohldurchdacht sind. Aber hier vermute ich mal, dass Kontaktspray ALLEIN, also OHNE Nachbehandlung verboten ist. Für alles andere gibt es bei Metallkontakten (nicht Kohleschleifbahnen o.ä.!) einfach keinen vernünftigen Grund. Auch durchdachte Vorschriften und Gesetze haben nunmal die Eigenschaft, immer eine vereinfachte Beschreibung zu liefern und nicht jeden Einzelfall abzudecken. Bezüglich der korrekten Anwendung von K60, WL und K61 müsste man wahrscheinlich eine halbe DIN-A4 Seite formulieren, um den hohen Ansprüchen des Rundfunks gerecht zu werden, verbietet man es ganz, reicht ein Satz und man ist alle weiteren Sorgen los.
Nehmen wir mal etwas "fummeligere" Stecker, angefangen bei DIN (z.B. MIDI), als auch diverse "feingliedrige" Multipinverbinder - da hat man mit Isopropanol o.ä. allein keine Chance, oxidierte Oberflächen zu reinigen (so feine Holzdübel gibt es einfach nicht ;) ), und Aceton verbietet sich aus anderen Gründen. Also vielleicht dann doch mal etwas über den eigenen Tellerrand hinausschauen, und nicht nur die Vorschriften 1:1 anwenden, sondern nach den Hintergründen fragen und dann dementsprechend handeln. Wenn dem "Verbot" von Kontaktspray die Aggressivität der Rückstände zugrunde liegt, dann muss man lediglich verhindern, dass diese Rückstände im Gerät verbleiben und genügt trotzdem dem Gedanken der Vorschrift.
Jens
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Antwort#18
Hallo Jens,

ich versuche mich immer in die Lage der Leute bei Rundfunks zu versetzen. Und da kann nicht jedesmal genau nach Gebrauchsanleitung für die versch. Sprays vorgegangen werden.
Nimm doch mal folgenden Fall an:
Eine große Übertragung aus dem Ü-Wagen von einem großen Ergeigis - z.B. Fußballweltmeisterschaft. Irgendwann fängt es mal zu krachen an ( auch die beste Studiotechnik ist nicht 100% perfekt) und der Techniker kommt ins "rotieren"! . Der Zuschauer zuhause flucht schon das Blaue vom Himmel herunter... Was passiert: Der Techniker zieht die Baugruppe aus dem Gestell, Kontakt 60 raus, kurz pfffff - pfffff , Baugruppe wieder rein (es muß ja weitergehen) und weiter geht es. Das ist die rauhe Praxis. Ans Reinigen mit K61 denkt dann keiner mehr in der Hitze des Gefechts. Im Funkhaus angekommen redet keiner mehr darüber und das Unheil mit der Baugruppe ist vorprogrammiert.
Nach meiner Erfahrung komme ich vollkommen ohne diese ganzen Sprays aus.

MfG
Rainer
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Antwort#19
Rainer,
Das ist ja auch schon wieder ein ganz anderer Fall! K60 alleine ist dann natürlich (vor allem mal schön die ganze Baugruppe eingesaut) auf Dauer tödlich.
Du beziehst dich hier aber nur auf die alleinige Verwendung von k60, und gegen die habe ich ebenso aus guten Gründen etwas.
Wobei: Im "Notfalleinsatz" im Feld kann das schonmal einen Gig retten - wer es dann allerdings versäumt, das ganze "zuhause" nochmal ordentlich zu reinigen, ist selbst schuld. Dafür kann dann aber nicht das K60 was, sondern der schludrige Techniker. DER gehört fristlos entlassen, nicht der Elektroniker, der das umsichtig und sorgfältig verwendet.
Das hat auch mit Bedienungsanleitungen von verschiedenen Herstellern nichts zu tun, sondern einfach mit etwas Nachdenken.
Die pauschale Verteufelung von Kontaktspray ist etwa so, als würde man Tontechnikern den Einsatz eines Lötkolbens (generell) verbieten, weil man beim falschen Löten viel kaputtmachen kann (2 Minuten bei 350°C an einem armen IC-Beinchen...).
Oder etwas näher an dem hier geschilderten Fall: Es ist aus guten Gründen untersagt, unter Spannung stehende Geräte zu öffnen o.ä.
Es ist aber manchmal nicht möglich, einen Fehler anders zu lokalisieren, als durch Messung am laufenden Gerät. Also macht man das unter "Laborbedingungen" vernünftig (nur Fachpersonal, Trenntrafo, Isoliertes Werkzeug, äußerste Umsicht etc.). Das schmälert nicht im geringsten den Sinn der Vorschrift. Trotzdem bricht man sie, allerdings "mit Köpfchen".
Allerdings kann ich bei deiner Vorschriftsgläubigkeit dann immer weniger verstehen, wie du Aceton so bedenkenlos empfiehlst. Was sagen denn die Vorschriften des Rundfunks dazu? Gibt es da wenigstens den Hinweis auf (resistente) Handschuhe, Belüftung/Abzug, "gefährdete" Kunststoffsorten? Ich staune...
Jens
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Antwort#20
... ich kann mir kaum vorstellen, daß man im öffentlich/rechtlichen Rundfunk Stecker findet, wie sie in der Diskussion beschrieben sind: angelaufen, oxydiert, ...
Auch wenn viele Geräte nicht mehr so zu warten sind, wie dies bei der Vxxx-Modultechnik möglich war, gibt es immer noch genügend Baugruppen, deren korrekte Funktion geprüft, und Kabel, die durchgemessen werden müssen. Kaum zu glauben, daß die mit korrodierten Kontakten aus den Werkstätten zurückkommen. Und mit allem, was im Verdacht steht, zickig zu sein, wird (wurde?!) i.A. die Kabelhilfe losgeschickt ...
Aber Hand auf's Herz:
Wann habt ihr Euere (teueren) Mikros zum Hersteller zur Überprüfung oder Reinigung geschickt?
O.K., ein B-5 wird einfach ausgetauscht ...
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