Bei meiner Decca-Tree-ähnlichen Bigband-Live-Aufnahme mit Stützen im Dezember habe ich für die Vocals ein KMS105 verwendet. Trotz Hochpass habe ich starke Popp-Geräusche (kein Übersteuern) drauf, speziell beim Scatgesang des stimmgewaltigen Sängers. Ein Studio-Poppschutz kam/kommt aus optischen Gründen nicht in Frage. Frage: Wer hat Erfahrung damit - hätte ein Schaumstoffwindschutz was genutzt? Andere Lösungshinweise, z. B. poppfestere Mikros (obwohl das 105 schon ganz gut sein sollte)?
Ja, klar nützt ein Schaumgummi-Windschutz was, aber bei Hochempfindlichen Großmembranmiks ein "pop" wegzubekommen, empfiehlt sich unbedingt ein Poppschutz! Live würde ich G-Membranmiks nur für Schallquellen verwenden die weiter weg liegen (zB.: Publikum). Fazit von mir: Studio=Popschutz, Live=kein Großmembranmikrofon.. Gruß Dennis
Gut, aber hat doch eine Membran. Es ist halt so, dass ein Windschutz da nichts bringen wird, da die heftigen Windstöße durchkommen werden. Es gibt auch kleine Poppschutzanbringer die optisch gar nicht mal so schei** aussehen.. Gruß Dennis
"Ja, klar nützt ein Schaumgummi-Windschutz was" - was denn nun? Gibt es eine Bezugsquelle für extrem kleinen Poppschutz? Ich kenne nur die Untertassen-großen Teile von K&M etc. Gruß Uwe
... merci, so ein Teil hab ich und benutz es im Studio auch. Für live find ich's zu groß, auch wenn es technisch sicherlich die richtige Lösung wäre. Gruß Uwe
Selberbasteln. Alten Strumpf und Rahmen. Die einzige Frage die ich mit jetzt stelle ist, wie gross muss ein Poppschutz eigl. sein. Beugt sich der Plopp drumrum? Reicht es wenn er so gross wie die Membran ist?