hallo. wer kann mir das Frequenzauflösungsvermögen des Gehörs sagen - für nacheiannder erklingende Töne. Also das Minimum, mit dem man noch einen Unterschied feststellt (nicht Schwebungen, da nicht gleichzeitig!) Danke. Andi
und die vermutungen gehen schonmal in die richtige richtung :) den link zu herrn jecklins script hatten wir hier ja neulich schonmal, ich wüsste im augenblick keine details, aber mal hier gucken: (s. url)
Individuell ist das nicht. Bei Mittelung über eine hinreichend große Bevölkerungsgruppe kommen da sehr konsistente Ergebnisse heraus, was schon Fletcher-Munson 1929, Braunmühl-Weber 1935, Feldtkeller-Zwicker 1966 referierten. Lies nach bei Braunmühl-Weber, Angewandte Akustik (1936), S. 21 ff oder Feldtkeller-Zwicker, Das Ohr als .... (1967), S.66 ff. Der Darstellung von F-Z wurde bis heute -soweit ich sehe- nicht widersprochen; man geht das Problem zudem erstmals recht breit und umsichtig an. Die Abhängigkeiten von Frequenz und Pegel erweisen sich als Schwierigkeit bei der Darstellung von Möglichkeiten und Grenzen der Tonhöhenanalyse des Gehörs, weshalb die ursprünglich gestellte Frage so global auch nicht zu beantworten ist. Plötzliche Frequenzwechsel aber werden als Knacke wahrgenommen, die in ihrer Wirkung die des eigentlichen Frequenzwechsels übersteigen, hier also weniger zur Sache der gestellten Frage tun dürften. Hans-Joachim