soundcraft series two "netzteil"

Erstellt 7 Antworten8 Beiträge
Startbeitrag#1
Hi Leute!
Ich hab ein Problem mit dem Netzteil eines Series two. Es Brrruuummmt.
Die Techniker vom Service wollen mich öffensichtlich für dumm verkaufen und behaupten dass wäre völlig normal. Leider ist das Geräusch so störend dass ich das Teil in meinem Schallgedämmten Computerschrank akustisch verstecken musste.
Meine Frage: Habt ihr Erfahrungen damit bzw. kennt jemand irgendwelche Normen mit Betriebsgeräuschen derartiger Gerätschaften?
Gruß Zifko
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Antwort#2
Sicherlich der Netztrafo.
Hast Du das Gehäuse einmal geöffnet?
Was siehst Du? Ringkerntrafo? Womöglich direkt mit dem Metallgehäuse verschraubt? Ggf. vergossen?
Oder einen "klassischen" Trafo?
Bei einer Fehlkonstruktion mag es "normal" sein, wenn das Netzteil brummt ... >:->
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Antwort#3
Hallo Zifko,
wenn ich es richtig verstnaden habe, beklagst du mechanische Brummgeräusche.
Wahrscheinlich hast du einen Ringkerntrafo. Die Zentralbefestigungsschraube ist ebenso wahrscheinlich aus Stahl. Bitte tauschen gegen eine Messingschraube. Zusätzlich, bzw. alternativ hast du die Möglichkeit den Trafo auf Schwingmetall zu lagern, ist aber nur empfehlenswert, wenn das Gerät nur stationär betrieben wird.
Gruß
M. Hein
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Antwort#4
Wieso die Befestigungsschraube wechseln? Und sag jetzt nicht wegen dem Magnetfeld. Das ist torodial im Rinkern gebunden und nicht senkrecht zum Befestigungsloch.
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Antwort#5
Hallo Zifko,
ich bin das letzte Jahr über mit einem 40er Soundcraft Series Two-Pult übers Land gezogen. Live-Veranstaltungen mit Band. Das Netzteil war inkl. Havarienetzteil in einem eigenen Case untergebracht. Brummgeräusche habe ich nicht wahrgenommen. Wenn es also bei dir brummt, sollte dort auch ein Fehler vorliegen.
Ich bin mir nicht sicher, ob ich deinen Text richtig verstanden habe. Aus der Bemerkung "Leider ist das Geräusch so störend dass ich das Teil in meinem Schallgedämmten Computerschrank akustisch verstecken musste" schließe ich, wie die anderen Kollegen auch, dass es sich um ein mechanisch-akustisches Brummen im Netzteilgehäuse handeln könnte. Denn das Pult selbst wirst du wohl kaum in einem Computerschrank verstecken können - auch wenn es verglichen mit anderen 40er Tischen recht klein ist.
Mein Tipp: Bei mechanischen Problemen kann man in ruhiger Umgebung mit seinen Ohren suchen und ggf. sogar das Brummen mit den Fingern ertasten. Bitte dabei aber unbedingt auf die einschlägigen VDE-Vorschriften achten. Ich möchte hier niemanden sterben sehen! Das Brummen kann dann am besten beseitigt werden, wenn bekannt ist, was genau die Ursache ist.
Viele Grüße
Wolfgang
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Antwort#6
Danke für die Antworten!
Also es handelt sich nicht um einen Ringkerntrafo sondern um einen "normalen" eckigen.
Die Idee den Trafo auf zB. Gummipuffer zu lagern hatte ich schon, leider ist das aus Platzmangel nicht möglich. Ich habe da eher eine Fehlkonstruktion im Verdacht,da der Trafo zwischen Boden und deckel des Gehäuses geklemmt wurde.
Wenn das bei einem Pult von "Ulli B." passiert kann ich das auch verstehen aber bei einem Mischpult das Liste über 8000 Euronen kostet kann ich doch erwarten das solche Kinderkrankheiten nicht vorkommen.
Gruß Zifko
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Antwort#7
Hallo Zifko,
da könntest du dich ja vielleicht mal an den Hersteller bzw. dessen Deutschlandvertretung wenden.
by the way: Brummt denn der Trafo an sich schon, oder nur, wenn er zwischen Boden und Gehäuse eingeklemmt ist? Oder brummt es ggf. noch ganz wo anders? Oder ist es eine mechanische Schwingung, vielleicht ausgelöst vom Trafo, die durch ungünstige Resonatoren (Casebauformen, Hohlräume, ...) erst soweit verstärkt wird, dass es störend wird? Alles Dinge, die man per Internet nicht wirklich sehen oder vermuten kann. Bevor du lange auf irgendwelche Vertriebe wartest, vielleicht selbst nochmal nach solchen Möglichkeiten suchen. Ggf. mal den Trafo anfühlen, festhalten, dto. Gehäuse, ... (aber bitte ganz vorsichtig und auf die Spannung aufpassen!!!!!!)
Viele Grüße
Wolfgang
ps: wundere mich sowieso, dass da kein Schaltnetzteil drin ist.
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Antwort#8
Hallo Frank,
natürlich soll die Schraube gewechselt werden, um einen womöglichen eisenhaltigen Magnetkreis zu unterbrechen.
Wenn das Magnetfeld im Torus "gefangen" ist, warum gibt es dann Trafos mit MU-Metallschirm?
Natürlich umgibt ein elektromagnetisches Streufeld den gesamten Trafo, nicht nur den Toroiden.
Wenn jetzt der Trafo auf eine Stahlblechwand in der Gehäuseecke geschraubt, mit einer Metallscheibe gesichert und mit einer Metallschraube verschraubt ist, hast du ein Joch gebaut. Wir hatten mehrere solche Fälle bei Aktivsubwooferelektroniken. Hier konnte meist Abhilfe durch Austausch der Zentralbefestigungsschraube gegen eine Messingschraube erreicht werden.
Zusätzlich mußt du unterscheiden zwischen Ruhestrom und Belastungsfall. Wenn ein unterdimensioniertes oder stark belastetes Netzteil vorliegt, kann der Toroid schon in oder kurz vor der Sättigung sein, dann steigt natürlich das Streufeld des Trafos an.
Gruß
M. Hein
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