Autotune - simpele Frage

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Antwort#21
Du müsstest den Track in einzelne Stücke schneiden und diese einzeln berechnen.
Ich kann dir jetzt nicht sagen, ob man die AT-Einstellungen automatisieren kann. Ich weiss nur, dass man per MIDI die Noten übermitteln kann. Aber das wäre ja auch wieder nur auf Noten nicht auf Cent Genauigkeit.
Ich habe es so gemacht. Z.B. einen Ton der ein C# sein soll (aber nicht war...) knallhart auf C# gepiched indem ich nur C# zugelassen habe und diesen Ton dann reinkopiert habe in das anderweitig korrigierte.
Es ist klar, dass es nur um Schadensbegrenzung geht, nicht um die HighEnd-Lösung. Aber Autotune ist schon ganz nett, vorallem beim mehrstimmigen Singen von Nichtprofies. Nicht jede Band hat einen begnadeten Sänger...live gehts allemal, aber Studio...?!?
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Antwort#22
Man kann denke ich in jedem der Hostprogramme mehrere AT hintereinander insertieren und nur das jeweilige verwenden. Oder per Automation...ich glaube aber da machen die Antares Plug-Ins Probleme. Sonst auf mehreren Spuren AT mit verschiedenen Einstellungen.
BTW. ich hatte ein interessantes Phänomen.
Ich hatte, da ich Autotune für die Gesänge offline berechnen lassen wollte die Idee auch den Compressor (Waves Renaissance Comp) mitberechnen zu lassen. Ein Aufwasch. Der Rechner macht keine Zicken bei 4 oder mehr RenComps. Auch 4 Autotunes gehen noch gut.
Mache ich aber zwei Spuren mit jeweils RenComp und AT in Reihe kackt mir der Rechner (also Cubase) komplett ab! Eine Spur geht. Eine weitere mit AT und noch eine mit RenComp geht auch. Aber zwei mit jeweils beiden nicht!
Die CPU-Load Anzeige geht völlig auf Anschlag, obwohl die Summe nicht mehr als 60% sein sollte.
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Antwort#23
sorry, so war das nicht gemeint! wir alle machen fehler und das ist völlig normal.
nur ist bachs doppelkonzert eine kategorie, wo schon fragen auftauchen.... (?!)
wenn man AT bei einer pop/rock-produktion verwendet, wo stimmungsmäßig doch ein größerer toleranzbereich herrscht, ist das das eine. aber bei klassik, wo alles viel durchhörbarer ist...?
rein technisch gesehen ist dein anliegen gut, aber: wenn der geiger als profi sooo schlecht war, daß es nicht verwendbar ist, muß er eben noch mla ran. oder damit leben. wenn es keine profiproduktion ist: was rechtfertigt dann die wahnsinnszeit (im verhältnis zum ergebnis), die du jetzt mit dem ausbüglen verbringst(wenn du das ordentlich machen willst)?
beschreib doch noch mal den genauen schaden- also, ist die violine komplett zu hoch gegenüber (ja welchen anderen spuren?) dem orchester, hat er sich nur "stellenweise" vergriffen, oder oder?
warum soviel aufhebens? nun: es ist leider eine illusion, daß (zumindest bei akustisch gemachter musik) da töne intoniert werden. man gestaltet immer komplette klänge!!!
will sagen: wenn meine geige bei einem bestimmten ton so und so ein spektrum hat, kann es passieren, daß ich den ton so verschiebe, daß der grundton (angenommerweise) viel zu tief ist. weil aber irgendwelche obertöne zu hoch sind, oder zu laut durchkommen, muß ich das ganze intonationsmäßig runternehmen.
bei sängern ist das noch komplexer (vocalausgleich) . es ist nicht immer ein einfaches zu tief oder zu hoch. wann was unser gehör als sauber wahrnimmt, ist ein komplexer vorgang der vermischung von klangspektren die ich zueinander ins verhältnis setze. je reichhaltiger selbiges, um so mehr wird das wichtig!
sprich: bei einem sänger mit wenig ausgebildeter stimme wird das problem nicht so stark auftreten, wie bei einem sänger, bei dem die formanten voll resonieren. oder einer geige, wo ordentlich obertöne da sind.
was ich damit sagen will, ist, das AT natürlich ne tolle sache ist, aber wo ist die grenze des guten geschmacks, bzw. sinnvoller arbeit des tonmeisters?
o.k.- so wie ich dich verstanden habe, mußt du jetzt etwas ausbügeln, was andere dir da hingelegt haben. das ist halt ein grenzfall.
lg matthias
kommt natürlich auf die preisklasse der produktion und der beteiligten an!
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Antwort#24
Klingt irgendwie, als würden sie die gleichen Ressourcen verwenden, wenn sie im gleichen Kanal verwendet werden und sich damit gegenseitig den Saft abzweigen. Ist das nur mit genau diesen zwei PlugIns, oder auch wenn Du was ähnliches zusammenlegst? RenVox oder anderes aus der Serie plus AT zum Beispiel. Ich werd das Experiment mal bei mir "wiederholen"!
beste Grüße
Andi
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Antwort#25
Nein, ich kann Deine Erfahrungen nicht bestätigen. Gerade laufen auf 16AudioSpuren, jeweils ein AT3 und ein RComp-mono.(Sonst nur ein Limiter in der Summe.)
Logic5.2 ist Host auf einem AMD1800/512mB.
Das hilft Dir wohl nicht weiter.
beste Grüße
Andi
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Antwort#26
Ich müsste es auch noch mal wiederholen um es nachzuvollziehen.
Zwei Wave-Plugins machen keine Probleme.
Ich vermutete irgendein DirectX-Problem wo irgendwelche Resourcen nicht freigegeben werden oder ähnliches. Bei Win98 kann man ja nicht so nachschauen was los ist...
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Antwort#27
Jetzt hab ich auch etwas interessantes entdeckt. Ich hab noch ein paar Spuren mehr gemacht... ich denke es sind jetzt etwas über 20 Spuren und er geht nun ab und zu auf Vollanschlag bei der CPU-Anzeige. Ich habe als Audiospur ein paar Auschnitte aus einem Film. Interessanterweise, geht die CPU-Last immer zwischen den Teilen mit Information nach oben. Es sind keine zerschnittenen Audiodateien oder mehrere, es ist eine mit stillen Teilen zwischen den einzelnen Szenen. Silence=rechenintensiv...?!
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Antwort#28
Ich glaube das kann ich bestätigen.
Wenn nichts auf den Tracks ist spinnt es rum.
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