Bei einer festinstallierten Clubanlage habe ich das Problem,
daß einige Lichtkanäle ein ätzendes Summen im Ton verursachen.
(Vorallem bei 1/4 bis 3/4 Stellung)
Die Dimmerpacks liegen auf einem eigenen Drehstomkreis.
Kann es damit zusammenhängen,daß die Steuerleitung(DMX) parallel
zum Multicore verlegt ist?
Gibt es ein Masseproblem durch die Sound to light Verbindung
zwischen Ton- und Lichtmischpult(unsym.)?
Wie kann ich den Fehler einkreisen?
Hi Lurchi,
eine Einstreuung durch die Steuerleitung halte ich für ausgeschlossen.
Wie hört sich denn die Einstreuung genau an? Ist es ein obertonreiches 100-Hz-Summen, dessen Obertoncharakter sich beim Dimmen signifikant ändert? Oder eher ein tiefes Brummen?
Bei letzteren kannst Du eher von einem Masseproblem ausgehen, bei ersteren von einer sonstwie gearteten Einstreuung, vermutlich magnetisch. Letzteres klingt leider am wahrscheinlichsten, wenn Du von "ätzend" sprichst.
Was ändert sich denn, wenn Du das Sound-to-light-Kabel raussteckts? Vermutlich nix. Ansonsten eine DI-Box (billigste Version für 30 DM) dazwischenschalten!
Kannst Du irgendwie feststellen, in welchen Teil der Soundanlage die EInstreuung am stärksten ist, CDP, Turntables, Mikros, Mischpult, Weichen, Endstufen, Teile der Verkabelung? Also ruhig mal alle QUellen abstecken, Mischpult abstecken, die einzelnen Fader rauf und runter ziehen.
Dieses obertonreiche 100-Hz-Summen entsteht durch die steilen Flanken bei der Phasenanschnittsteuerung und die damit verbundenen Obertöne - meiner Erfahrung nach hilft neben der elektronischen Entstörung, wie unten beschrieben, nur eine konsequente räumliche Trennung der Komponenten - d.h. alle NF-Signal weit weg von Dimmerpackes, Stromzuleitungen und Lastmulticores, möglichst alles symmetrisch und mit höchstmöglichem Pegel verbinden, vielleicht kann man ja mIschpult und Endstufen auf +10dB oder so schalten.
Gruß,
Malte