hi alls! eine kleine testaufnahme brachte es ans licht: bei aufnahmen mit mikros (48V phantomspeisung) übers firewire 410-also dann per firewire in den laptop, brummt die ganze kiste, wenn im laptop das netzteil steckt ;-( mit akku gehts, aber der hält nicht lang. stecker umstecken und strom aus einer leitung habe ich schon alles probiert. deshalb: wie kann ich abhilfe schaffen, bzw. woran liegts? (laptop ist gericom hollywood...) könnte man davon ausgehen, daß das z.b. mit einem "dell" notebook nicht passiert? lg matthias
Es liegt am Netzteil. Besorge Dir ein Netzteil ohne Schutzkontakt. Also eines, das mit Eurostecker auskommt. Die gibt es bei vielen Elektrohökern als Ersatzteil. Manche Laptops werden von Haus aus mit so einem Laptop geliefert. Obs beim Dell anders ist? Grüße Opi
also: laptop übre netzteil (ohne schuko), firewire410 über externes netzteil(trafo) aus dem 12v DC rauskommt (auch ohne schuko). das ganze brummt nur, wenn a) über mikro mit phantomspeisung aufgenommen wird und b) wenn das laptopnetzteil dranhängt.... also die ganze geschichte ohne phantomspeisung brummt nicht und auch nich wenn der laptop über accu gefahren wird. und nu? hab schon die sufu bemüht hier, kann mir aber keinen reim machen... lg matthias
Moin... Dieses Brummphänomen ist gerade bei Notebook-Netzteilen leider weit verbreitet. Dagegen hilft auch nicht viel, außer einer DI-Box / Übertrager an der richtigen Stelle. Dass es selbst bei Eurostecker-Netzteilen gerne brummt, liegt daran, dass es oft keine wirklich vollständige galvanische Trennung vom Netz gibt. Das darf in meinen Augen zwar nicht so sein, ist aber komischerweise bei Notebooks an der Tagesordnung. Vielleicht hilft ein Trenntrafo. Jens
Also, das spricht leider gegen die AudioKarte. Bei dynamischen Mikrofonen brummt auch mit Laptop-Netzteil nix? tststs Die billigste Lösung ist vielleicht, sich eine Externe-Phantomspeisung zu besorgen. Kann man auch selber basteln, nicht jedes Mikro braucht wirklich 48Volt. Vielleicht auch mal ein anderes Kondensatormikro ausprobieren. Manche sind empfindlich für geerdete oder ungeerdete XLR-Steckergehäuse. Funktioniert das Mikro an Pulten wirklich einwandfrei? Was ist das für ein Mikro (neue günstigere sind häufig nur sehr mäßig elektronisch symmetriert). Wenn der Effekt bei verschiedenen Condensermics auftritt, kann man damit auch gern mal den Support der Audiokarte belästigen. Was ist das für ein Geräusch? wirklich 50 Hz? oder höherfrequentes Gesirre? Hörst Du auch Mausbewegungen(sirrt bei Bewegung) und die Festplattenzugriffe (unregelmäßiges Klacken)? schöne Grüße Opi
argh! muß leider dann für eine woche weg, also nich wundern, wenn ich nichts mehr von mir hören lasse....;-) ein paar tips zum probieren sind ja schon gegeben worden! danke. nein, von seitens der mikros müßte alles i.o. sein. MTG UM70 von MTG persönlich auf 48V umgebaut, gereinigt etc. die brummen auch sonst nicht. und firewire410 von m-audio denke ich, ist als karte auch erstmal nich völlig daneben. da kratzt oder zischelt auch nix-nein, immer genau beim reinstecken des netzsteckers des laptopnetzteiles brummt es fröhlich (zwar leise, aber doch hörbar...) und genauso hört es auf, wenn ich den wieder ziehe und der laptop per akku weitermacht! ansonsten bin ich bis jetzt nur line mit keyboards reingegangen. dynamische mikros habe ich nicht. ich denke ein trenntrafo sollte einen versuch wert sein. oder ein zweitakku...(??) ich will ja nicht professionell aufnehmen, aber es muß im ernstfall natürlich wenigstens 4h funktionieren. schade finde ich, daß ich das nicht einfach auf meinen billiglaptop schieben kann... denn an sich wollte ich schon so mobil arbeiten, ohne tausende externe spannungsversorgungen etc. mitzuschleppen. deshalb: langfristig soll ein "Dell" ran, wenn jemand tontechnisch mit so einem notebook zufrieden ist-laßts mich wissen. danke erstmal allen für die tips.
Laptops sind leider grundsätzlich "Dreckschleudern", was Elektrosmog angeht. Egal ob teuer oder billig. Ein Trenntrafo dürfte nix bringen, weil du nur eine Verbindung zum Netz hast. Es ist deutlich MB-Design abhängig, in wie weit sich das Erdpotential des firewire-Anschlusses(!) vom Netzpotential unterscheidet. Da gibt es Unterschiede und damit Laptops, die besser Audio-geeignet sind. Ich habe meine Erfahrungen gößtenteils mit USB und RS485 (controller-Steuerung) gemacht. Dabei muss man feststellen, dass es neben dem schmutzenden Netzteil mit Schuko auch noch andere Effekte gibt. So kann der Dreck aus dem Laptop auch über die nur mäßige Gleichtaktunterdrückung der Datenleitung seinen Weg in das Audiosignal finden. Das kurze Firewire-Kabel ist das gute Firewire-Kabel (aber länger als drei Meter solls ja eh nicht sein). Vielleicht zieht dein 48V-Umbau auch einfach zuviel Strom? Du kannst spaßeshalber einmal den Schirm der Firewire Leitung am AudioInterface zusätzlich mal mit dem Schutzkontakt der Steckdose verbinden. Das bringt oft noch mal 10dB mehr Ruhe. Grüße Opi
hast du ein netzwerkkabel angeschlossen ? die masse vom netzwerk brummt auch meistens, hier schafft abhilfe einfach die masseleitung vom netzwerkkabel zu unterbrechen. (oder wlan nehmen,.. ;) ) gruss, flo
Ich hab ein dell... hatte aber das selbe problem. bei mir hat abhilfe geschafft ein massetrennfilter von monacor für 14 euronen. gabs in einem normalen elektronikladen, bei konrad hatten sie es nicht. typenbezeichnung kann ich raussuchen. frieder