Hallo Vilko...
Du hast recht in dem Punkt, dass die stark vereinfachte Ausdrucksweise in solchen Ratgebern eher Verwirrung stiftet als aufklärt. Das ist aber fast überall so - und eigentlich schon der einzige faux-pas, denn die Aussagen selbst sind so, wie sie der Unbedarfte liest und versteht, ja richtig.
Man kann nicht von _Anwendern_ erwarten, dass sie alle Zusammenhänge komplett durchdringen. Und technische Sachverhalte so darzustellen, dass sie in Kürze einfach zu verstehen sind, ohne sachliche Schwächen zu enthalten, ist meist nicht möglich. Also lasst Gnade walten...
Liest man, ausgerüstet mit dem nötigen Wissen, die Aussagen "richtig", ist doch alles in Butter:
= Wird ein Verstärker mit 8 Ohm NENNanschlussimpendanz usw...
Letzteres tut niemand. Ich habe noch nie gelesen, dass da irgendwo stünde "Ausgangsimpedanz 8 Ohm". Da steht immer Nennanschlussimpedanz o.ä. Und das ist korrekt. Weiter: Wieso sollte man Verstärker nicht nach selbiger benennen? Eine 100W-"Glühbirne" liefert auch keine 100W Lichtleistung und ein 700MB-CD-Rohling fasst über 2GB Rohdaten. Interessant für den Anwender sind nunmal einfach zu handhabende Kenngrößén (hier: Anschlussleistung, Nutzdatenkapazität...)
Wenn wir das Wort "Leistungsanpassung" in der elektrotechnischen Definition mal beiseite lassen, ist die Aussage doch korrekt. Das beste ist, wenn die Nennimpedanz der Lautsprecher mit der Nennimpedanz des Verstärkers harmoniert...
Jens
Du hast recht in dem Punkt, dass die stark vereinfachte Ausdrucksweise in solchen Ratgebern eher Verwirrung stiftet als aufklärt. Das ist aber fast überall so - und eigentlich schon der einzige faux-pas, denn die Aussagen selbst sind so, wie sie der Unbedarfte liest und versteht, ja richtig.
Man kann nicht von _Anwendern_ erwarten, dass sie alle Zusammenhänge komplett durchdringen. Und technische Sachverhalte so darzustellen, dass sie in Kürze einfach zu verstehen sind, ohne sachliche Schwächen zu enthalten, ist meist nicht möglich. Also lasst Gnade walten...
Liest man, ausgerüstet mit dem nötigen Wissen, die Aussagen "richtig", ist doch alles in Butter:
durch einen Ratgeber erklärt wird: 4 Ohm-Verstärker sind qualitativ besser= 4-Ohm-stabile Verstärker sind besser als nur 8-Ohm-stabile Verstärker...
als 8 Ohm-Verstärker.
Wird ein 8-Ohm-Verstärker mit einem 4-Ohm-Lautsprecher verbunden, dann
passiert bei normalen Lautstärken zunächst einmal nichts Außergewöhnliches.
Können die Anwender jemals auf die Idee kommen, dass es keine 8-Ohm-
Verstärker sind, sondern 0,1 Ohm Verstärker, wenn man sie nach den
Ausgangswiderständen so benennt.
Dadurch wird weiter der Unsinn verbreitet: Das beste sei angeblich, wenn
die "Ohme" der Verstärker mit den "Ohmen" der Lautsprecher genau
übereinstimmen, also wenn wir Leistungsanpassung haben.
= Wird ein Verstärker mit 8 Ohm NENNanschlussimpendanz usw...
Letzteres tut niemand. Ich habe noch nie gelesen, dass da irgendwo stünde "Ausgangsimpedanz 8 Ohm". Da steht immer Nennanschlussimpedanz o.ä. Und das ist korrekt. Weiter: Wieso sollte man Verstärker nicht nach selbiger benennen? Eine 100W-"Glühbirne" liefert auch keine 100W Lichtleistung und ein 700MB-CD-Rohling fasst über 2GB Rohdaten. Interessant für den Anwender sind nunmal einfach zu handhabende Kenngrößén (hier: Anschlussleistung, Nutzdatenkapazität...)
Wenn wir das Wort "Leistungsanpassung" in der elektrotechnischen Definition mal beiseite lassen, ist die Aussage doch korrekt. Das beste ist, wenn die Nennimpedanz der Lautsprecher mit der Nennimpedanz des Verstärkers harmoniert...
Jens
