48V Gitarre

Erstellt 4 Antworten5 Beiträge
Startbeitrag#1
Grüss euch,
hat schon jemand mal in eine E-Gitarre einen Vorverstärker mit symmetrischen Ausgang eingebaut? Betrieben mit Phantomspeisung für den Anschluss an Mikrofonvorverstärkern.
Gibts zu sowas irgendwo eine einfache Schaltung oder kann mir jemand Tips geben?
Grüsse, Michi
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Antwort#2
Hier wäre was als Bausatz.


Phantomspeisung und Verstärker
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Antwort#3
Bei dem genannten Link handelt es sich um einen Mikrofonvorverstärker für den
Betrieb an Laptops, der nach den Leserbriefen wohl noch einige Konstruktions-
fehler enthält.
Für den geplanten Einsatz wohl weniger geeignet.
Alternativ sei nochmals auf http://sound.westhost.com/project93.htm verwiesen.
Sowohl die Schaltung nach "Figure 6" wie auch "Figure 7" lassen sich vielleicht
an eine Gitarre anpassen. Ich weiß allerdings nicht, welche Impendanz- und
Pegelverhältnisse bei einer E-Gitarre zu erwarten sind.
In jedem Fall entfällt in "Fig. 6" R2, in "Fig. 7" R4. Diese Widerstände dienen
zur Spannungsversorgung einer Elektretmikrofonkapsel - die Spule eines
Gitarrentonabnehmers sollte wohl besser ohne Vorspannung betrieben werden.


http://sound.westhost.com/project93.htm
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Antwort#4
Ich fürchte nur, daß selbst bei exessivem Einsatz von SMDs nicht genug Platz
in der Gitarre für den Einbau eines solchen Impendanzwandlers/Symmetrierers
vorhanden ist. Und um SMDs verarbeiten zu können, muß man verdammt gut
löten. Keinesfalls eines der "ersten Selbstbauprojekte".
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Antwort#5
Ich hatte auch lange Zeit Angst vor SMD...nur mit Speziallötkolben und blabla.
Im Grunde ist aber SMD wesentlich besser zu handhaben, weil man nicht bohren muss.
Oder nur für die wenigen Brücken.
ICs: einfach einen kleine Lötzinntropfen auf ein Pad. IC Positionieren, Lötkolben Lötzinn erhitzen, IC andrücken, gegenüberliegende Seite anlöten. Ruhig mehrere Beinchen gleichzeitig und grosszügig. Den Rest mit Entlötlitze "absaugen", übrig bleibt ein perfekt gelöteter IC. Ist allerdings Lötzinnverschwendung diese Methode. Dafür sehr schnell. Ein SO16 ist schneller angelötet als ein DIL16.
Widerstände und Kondensatoren:
Kleiner als 805 ist fummelig, muss aber nicht sein, ich nehm nur 805.
Wie gehabt ein Pad mit wenig Lötzinn beträufeln. Bauteil drüberhalten und Pad beim Andrücken erhitzen. Andere Seite kann dann leicht gelötet werden.
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