Dämpfungsglied und Hochpass am Mikrofon

Erstellt 30 Antworten31 Beiträge
Antwort#21
Hallo Uwe,
der Grund ist ganz einfach und ebenso modern:
Sparmaßnahmen!
Da bei den zunehmenden Dumping-Angeboten mit jedem Cent gerechnet werden muß, wird bewusst auf mechanische Komponenten verzichtet, denn die kosten Geld (Schalter, Ausfräsung, Bedienknopf usw), nicht die Elektronik. Ich finde das auch unelegant, habe aber den Paegelabsenker wirklich noch nicht oft benötigt.
Gruß
Martin
PS: und es ist doch ein Hochpass!!
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Antwort#22
Es ist halt nun mal so definiert:
Hochpass - lässt hohe Frequenzen passieren
Tiefpass - lässt tiefe Frequenzen passieren
Bandpass - lässt einen bestimmten Frequenzbereich passieren
Bandsperre - lässt einen bestimmten Frequenzbereich NICHT passieren
Auch wenn es nicht jedem gefällt, das sind halt einige der Grundgesetze der Signalverarbeitung.
Dass aus Modeerscheinungen aber auch aus Unwissenheit heraus neue Namen dafür kreirt werden, ist üblich und muss auch nicht verkehrt sein, solange man die Grundaussagen damit nicht verleugnet.
Der Scheinwerfer heißt auch heute noch Scheinwerfer - auch wenn er oft als Spot bezeichnet wird.
Leider gibt es eine zunehmende Zahl selbsternannter Tontechniker und -Ingenieure, die sich gern mit modern klingenden neudeutschen Begriffen zieren, ohne zu wissen, was sich grundsätzlich dahinter verbirgt - und die können dann mit Begriffen wie Hochpass im ersten Moment nichts anfangen, sehr wohl aber mit dem "Bass-cut", denn der steht ja auf jedem Mischpult so drauf.
Nix für ungut
Martin
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Antwort#23
...ähh, wenn Du keine Signale passieren lässt, was kommt dann aus Deinen Lautsprechern - ähh Speakern?
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Antwort#24
Hallo Erdie,
nur als Ergänzung zu Deinem Beitrag:
Vielleicht ist es an der Zeit aufzuklären, dass mit dem Begriff "passieren" an dieser Stelle nicht "geschehen" sondern "durchlassen" gemeint ist.
- Wissen ist Macht - nix wissen macht auch nix - Hauptsache `s soundet geil -
Martin
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Antwort#25
war eher so gemeint: Der DDR als das Land der Praktiker und Bastler (musste man sein um zu überleben) aber gehört nicht in dass TonTechnikerForum :):):)
MfG Benne
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Antwort#26
"Wenn die Ess-Laute zu stark sind, dann nehmen wir bei 8 kHz "
6khz! :-)
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Antwort#27
"Wenn die Ess-Laute zu stark sind, dann nehmen wir bei 8 kHz "
Kurze korrigierende Antwort: 6kHz!
Die Frequenz wird man sicher suchen müssen, sie ist personenbezogen ganz individuell und auch geschlechtsspezifisch leicht unterschiedlich und hängt wohl auch mit der Breite der Zahnlücken und der Größe des Vokalapparats zusammen.
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Antwort#28
Ein anständiger De-Esser sucht sie selber
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Antwort#30
....interessant ist nur -bei aller tollen Theorie- daß der SPL Deesser keinen guten Job macht. Selbst billige Deesser, die auf VCA-Basis basieren und quasi einen Sidechaingesteuerten Compressor darstellen, klingen in der Praxis besser als der SPL.
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Antwort#31
Danke, dass mal jemand überhaupt mal sagt, dass etwas nicht gut ist.
Der SPL-Deesser macht wirklich keinen guten Job.
Das musste mal gesagt werden.
Jetzt gibt es wie immer wieder einige im Forum, die aufschreien, weil sie so etwas haben. (... und ihnen das bei ihrer Musikart noch gar nicht aufgefallen ist.)
Ich erinnere an den Plug-In-Schrei.
Man muss auch mal etwas "annehmen" können.
Ich schließe mich der Meinung von matthias an: Haltet bitte die Aufnahme-Qualität hoch.
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