Hallo, kennt sich zufällig noch jemand mit der alten DDR Rundfunktechnik aus? Ich brauche die Steckerbelegung des NE 2010 Peakmeters und eine Ide für die Stromversorgung, denn einen Einbaurahmen mit Netzteil habe ich nicht. Das Teil muß man doch irgendwie wieder zum laufen bringen können. Ich bin für jede Hilfe dankbar! Semi
Lieber 'Semi', mit deinem Anliegen solltest du dich an die beiden früheren RFZ-Würdenträger Gerhard S. und Wolfgang H. wenden, die beide recht auskunftsfreudig und im vollschriftlichen Namen über die VDT-Zirkel (Wolfgang H. gehörte der Redaktion der 23. TMT in Leipzig an; alles klar?) auszumachen sein dürften. Insbesondere Wolfgang H. war mit der vom RFZ abgesegneten Messtechnik universell, leidenschaftlich und wegweisend befasst. Nachdem sich die alten ErEfZetler bis heute regelmäßig triffen, sollten hier alle Kenntnisse zu bekommen sein, die du benötigst. Hans-Joachim
Tja, Sachen gibt's, .... Aber wir sind ja nun keine Unmenschen; und etwas ernster: Die Branche ist derart unter Druck, dass wir allesamt gut daran tun, uns mit gleich und ähnlich gesonnenen Zeitgenossen zusammenzuschließen, um gemeinsame Interessen zu vertreten. Ansonsten pfeifen bald noch mehr Branchenangehörige auf dem letzten Loch, was nun ungleich 'schader' wäre, als märtyrerhaft irgendwelche ideologistischen Grabenkämpfe auszufechten. Hans-Joachim
Hallo Hans Joachim, tja das scheint sich leider wohl noch nicht ganz bei allen Beteiligten herumgesprochen zu haben, mehr sag ich dazu nicht. Herzlichen Gruß Markus Przybilla
Besteht andererseits nicht auch die Gefahr, daß durch eine Zunahme von Dilettanten, die, ausgestattet mit billigsten Equipment, den Anspruch erheben, professionelle Aufnahmen zu machen, im Ergebnis aber nur unbefriedigende Ergebnisse abliefern können, die Branche ebenso in Verruf kommt? Ich habe schon öfter gute Solisten bei Konzerten kennen gelernt, die bereits "Erfahrungen" mit eben solchen Aufnahmen gesammelt haben und sich maßlos über den dafür bezahlten Preis ärgerten. Auch - oder gerade - wenn es sich für solche Leute "nur um Demos" handelt, hängt die Frage nach den nächsten Engagements in entscheidenem Maße von der Qualität dieser Aufnahmen ab. Nicht nur die Branche der Tontechniker steht massiv unter Druck, im Bereich (Kirchen-)Musik sieht es nicht besser aus. Hier wie da gibt es Hobbytechniker und Hobbymusiker und weitere schlecht bis gar nicht Ausgebildete, die sich aus dem Kuchen ein Stück rausschneiden. Es gibt nur einen gewaltigen Unterschied: Bei einem schlechten Künstler kann man den Stand seiner Fähigkeiten vielleicht ohne Skrupel dokumentieren. Die Leistung eines guten Künstlers wegen mangelnder Fähigkeiten des Technikers mit einer schlechten Aufnahme zu versauen, finde ich unverzeihlich - da geht es nicht um Grabenkämpfe, sondern nur um "Inhalte".
Lieber Semi, bin im Besitz technischer Unterlagen des 2010. Gib' mir bitte Deine email-Adresse, dann werde ich entsprechendes Material zuschicken. Grü�le, Lutze