Wir haben im Studio für die Mikrofonierung einen Umschalter (3 poliger mechanischer Schalter), der zwischen dem Tischmikro (AKG c 3000) und dem Headsetmikrofon (Sennheiser HME 25-1) umschaltet. Je nach Moderator wird das entsprechende Mikrofon ausgewählt. Leider knackt es (bei offenem Regler) sehr laut beim Umschalten. Das liegt wohl an der Tatsache, das die Mikros beide mit Phantomspeisung laufen. Wie bekommt man den Knackser weg / wenigstens leiser?? (Ja, ich weiß, Regler zu machen, aber im Ernst, das Knacksen nervt schon)
Mikrofonumschalter
Wie wäre es mit zwei Mikrofon-/Mischpultkanälen, die übergeblendet werden?
Ich frage mich im Ernst, was das für ein Studio sein mag, das Mikrofone auf beschriebene Art umschaltet?
Allein die Pegelsprünge bei zwei verschiedenen Mikrofonen in unterschiedlicher Position und verschiedenen Sprechern müssen brutal sein.
Ich frage mich im Ernst, was das für ein Studio sein mag, das Mikrofone auf beschriebene Art umschaltet?
Allein die Pegelsprünge bei zwei verschiedenen Mikrofonen in unterschiedlicher Position und verschiedenen Sprechern müssen brutal sein.
Ich glaube, das ich das etwas präziser formulieren muss:
Je nach EINEM Moderator entscheidet es sich, ob dieser mit Headset ODER Galgenmikro arbeitet. Es wird nicht permanent umgeschaltet sondern nur alle zb 4 Stunden EINMAL, falls der nachfolgende Kollege dann die eben andere Variante nutzen möchte.
Je nach EINEM Moderator entscheidet es sich, ob dieser mit Headset ODER Galgenmikro arbeitet. Es wird nicht permanent umgeschaltet sondern nur alle zb 4 Stunden EINMAL, falls der nachfolgende Kollege dann die eben andere Variante nutzen möchte.
Das Knacken ließe sich nur vermeiden, wenn die Umschaltung (von den Mikrofonen aus gesehen) hinter der Zuführung der Phantomspeisung erfolgt. Weiter erforderlich wäre entweder ein Symmetrieübertrager oder Koppelkondensatoren, die man Mischpultseitig mit Widerständen gegen Masse legt.
Diesen Aufwand halte ich nicht für sinnvoll, zwei eigene Mikrofonkanäle sind trotzdem der bessere Weg.
Alternative wäre ein 2kanal-Mikrofonverstärker, bei dem man beide Kanäle auf einen Monoausgang zusammenmischen kann. Sowas gibt es von Symmetrix oder ggf. auch von RANE.
Die Umschaltung wie beschrieben mittels Schalter halte ich in einer Studioumgebung für äußerst problematisch.
Wieso steckt Ihr die Mikrofone nicht einfach um? An die (Wand-)Buchse klebt man noch einen dicken Zettel "Fader runter!" und das Problem ist gelöst.
Diesen Aufwand halte ich nicht für sinnvoll, zwei eigene Mikrofonkanäle sind trotzdem der bessere Weg.
Alternative wäre ein 2kanal-Mikrofonverstärker, bei dem man beide Kanäle auf einen Monoausgang zusammenmischen kann. Sowas gibt es von Symmetrix oder ggf. auch von RANE.
Die Umschaltung wie beschrieben mittels Schalter halte ich in einer Studioumgebung für äußerst problematisch.
Wieso steckt Ihr die Mikrofone nicht einfach um? An die (Wand-)Buchse klebt man noch einen dicken Zettel "Fader runter!" und das Problem ist gelöst.
"Das Knacken ließe sich nur vermeiden"
An meinem Videopult habe ich zwei Regler, die ich gegenläufig bewege und zwar mit einer Hand- genauer gesagt mit zwei Fingern! Der Zeigefinger schnellt nach vorn, der Mittelfinger nach hinten und dies innerhalb einer einer Zehntel Sekunde. Damit blende ich Mikros bei Intervies hin und her. Dies nennt man Feinmotorik und übt der Mensch im frühkindlichen ALter beim Spielen mit Bauklötzchen.
Wer das nicht kann, obwohl der Takt ein 4h-Takt ist, der sollte die Finger vom broadcast lassen.
(Kopfschüttel)
An meinem Videopult habe ich zwei Regler, die ich gegenläufig bewege und zwar mit einer Hand- genauer gesagt mit zwei Fingern! Der Zeigefinger schnellt nach vorn, der Mittelfinger nach hinten und dies innerhalb einer einer Zehntel Sekunde. Damit blende ich Mikros bei Intervies hin und her. Dies nennt man Feinmotorik und übt der Mensch im frühkindlichen ALter beim Spielen mit Bauklötzchen.
Wer das nicht kann, obwohl der Takt ein 4h-Takt ist, der sollte die Finger vom broadcast lassen.
(Kopfschüttel)
Endlich aus dem Lachanfall herausgekommen.
Es geht auch mit plumper Grobmotorik: (Fast) jedes DJ-Pult hat einen Croddfade-/Überblendregler, miitels dem man mit nur einem Finger zwischen zwei Quellen überblenden kann.
Es geht auch mit plumper Grobmotorik: (Fast) jedes DJ-Pult hat einen Croddfade-/Überblendregler, miitels dem man mit nur einem Finger zwischen zwei Quellen überblenden kann.
Das ist nicht dasselbe! Der loudness-Zusammenhang ist bei einem Regler fest gegeben, bei zweien habe ich das fade in der Hand. Man kann überlappend oder nicht überlappend faden. Im Fall1 erhält man ein unhörbares fade, da das Hinterrundrauschen fortbesteht, im Fall zwei eine echte Pause. Dazwsichen sind alle Möglichekiten gegeben. "DJ-Regler" leisten dies nicht unbedingt so wie gewünscht - ausserdem habe ich dann immer noch kein "off".
2 getrennte Regler sind das einzig Richtige.
2 getrennte Regler sind das einzig Richtige.
Hallo Ralph,
1. 3-poligen Umschalter nur 2-polig beschalten. Schirm bleibt immer aufgelegt.
2. Du mußt die Phantomspannung permanent auf die Mikrofone auflegen, daß funktioniert wie folgt: Bei T-Mann eine zweikanalige Speisekiste kaufen, kosten ca. 40 Euronen, beide Mikrofone anschließen, besagten 2-poligen Umschalter auf der Ausgangsseite der Phantomspeisung auflegen und schon könnt ihr einigermaßen knackfrei umschalten. ACHTUNG: ab jetzt muß die Phantomspeisung des Mikrofonkanals am Mischpult ausgeschaltet werden, wenn das nicht möglich ist, müßten in die Adern 2 & 3 jeweils zwei Elkos 220uF/63V antiseriell (Plus-Minus/Minus-Plus) zwischengelötet werden.
Gruß
M. Hein
P.S: Einfacher wäre es vielleicht auch einmal am Mischpult nachzuschauen ob noch ein Eingang verfügbar ist.
1. 3-poligen Umschalter nur 2-polig beschalten. Schirm bleibt immer aufgelegt.
2. Du mußt die Phantomspannung permanent auf die Mikrofone auflegen, daß funktioniert wie folgt: Bei T-Mann eine zweikanalige Speisekiste kaufen, kosten ca. 40 Euronen, beide Mikrofone anschließen, besagten 2-poligen Umschalter auf der Ausgangsseite der Phantomspeisung auflegen und schon könnt ihr einigermaßen knackfrei umschalten. ACHTUNG: ab jetzt muß die Phantomspeisung des Mikrofonkanals am Mischpult ausgeschaltet werden, wenn das nicht möglich ist, müßten in die Adern 2 & 3 jeweils zwei Elkos 220uF/63V antiseriell (Plus-Minus/Minus-Plus) zwischengelötet werden.
Gruß
M. Hein
P.S: Einfacher wäre es vielleicht auch einmal am Mischpult nachzuschauen ob noch ein Eingang verfügbar ist.
Wieso kauft Ihr nicht eines dieser kleinen Mischpulte mit 2 - 4 Mikrofonkanälen?
Damit braucht Ihr diesen denkwürdigen Umschalter nicht mehr, sondern zieht das entsprechende Mikrofon. Von dem "Kleinstpult" in das Sendepult. Muß doch möglich sein?
Bei den Preisen ist so ein Billigpult für 60 - 150 ? immer noch die solideste Lösung.
Damit braucht Ihr diesen denkwürdigen Umschalter nicht mehr, sondern zieht das entsprechende Mikrofon. Von dem "Kleinstpult" in das Sendepult. Muß doch möglich sein?
Bei den Preisen ist so ein Billigpult für 60 - 150 ? immer noch die solideste Lösung.
Hallo Ralph,
es gibt eine Möglichkeit der fast knackfreien Umschaltung trotz Phantomspeisung, allerdings kostet die einige dB Pegel.
Wenn du daran interessiert bist schreib mir bitte eine eMail.
Für Zweifler und Kritiker:
Im Live-Betrieb bei kleinen Gruppen mit eigener kleiner PA mit viel zu wenigen Kanälen wird so was schon mal benötigt.
Gruß
Martin
es gibt eine Möglichkeit der fast knackfreien Umschaltung trotz Phantomspeisung, allerdings kostet die einige dB Pegel.
Wenn du daran interessiert bist schreib mir bitte eine eMail.
Für Zweifler und Kritiker:
Im Live-Betrieb bei kleinen Gruppen mit eigener kleiner PA mit viel zu wenigen Kanälen wird so was schon mal benötigt.
Gruß
Martin
