Hallo Stefan!
CD soll schließlich nicht 'runtergeladen, sondern gekauft werden.
Ich bin überhaupt erstaunt, alle Tracks als Demo hören zu können. Dieser
Internet-Verkäufer aus dem geposteten Link ist der einzige, der "Hörproben"
von der CD anbietet.
Angesichts des zu beachtenden Copyrights bin ich nicht undankbar, daß der
Händler herunterladbare Dateien anbietet. Damit kann ich als Referenz auch
auf diesen Link verweisen - sollte ich auf einer Internetseite so etwas anbieten
wollen. Selbst bei von den Musikern mir eingeräumten "Verwertungsrechten"
unterliegen die meisten meiner Aufnahmen dem Urheberrecht der Komponisten
oder Bearbeiter.
Ich hatte es angedroht. ;-)
Ab hier kann ich Dir nicht ganz folgen.
Ursprünglich als Improvisation angelegt, entwickelte sich das Werk zu einem
durchkomponierten Stück, das nichts mit einer Performance gemein hat.
Und so wird man das Stück in keinem Konzert hören können, denn kein Saal
bietet die Akustik jener Kirche. Selbst am Aufnahmeort als Konzert gegeben,
wird die "Aura" jener Aufnahme so nicht zu erleben sein. Diese Aufnahme ist
als Produktion (das ist _kein_ Mitschnitt) in ihrer Art als "Gesamtkonzept" zu
betrachten. Es war reiner Zufall, daß wir bei der Suche nach dem geeigneten
Ort für diese Aufnahme auf jene Kirche gestoßen sind.
Performance spielt im Bereich zeitgenössischer Musik zwar eine wichtigere Rolle
als in der "Klassik". Trotzdem möchte ich "Performence" und "zeitgenössische
Musik" nicht in einen Topf geworfen wissen.
Zum Kennenlernen höre ich "Moderne E-Musik" eigentlich lieber von Konserve
als daß ich im Konzert mit mir bis dato unbekannten Stücken konfrontiert werde.
(Dies gilt auch für die "serielle Musik".) Oft eröffnet sich (mir) ein Stück erst nach
mehrmaligem Hören.
Daß ein Tonträger, abgemischt auf zwei Kanäle, manches nicht wiedergeben kann
- es sei an im Raum verteilte Ensemblemitglieder gedacht - liegt in der Natur der
Sache. Aber diese Einschränkungen haben wir schon bei Orchestern, die mittels
Tonträger in ein Wohnzimmer verlagert werden.
Nicht nur dem Interpreten. Ich habe im Rahmen seiner Konzerte Leute kennen
gelernt, die von dieser unorthodoxen Aufnahme begeistert waren.
Die Datenrate dieser herunterladbaren Files erlaubt keine Beurteilung ...Das hatte ich befürchtet und liegt nicht in meiner Verantwortung. Aber die
bekommt man ... mit, in welche Richtung das geht - wirklich sehr speziell!
jedoch hätte ich Probleme, eine Tonkonserve daraus herzustellen, denn
den 'Kunstmoment' während der Performance vermag man nicht so ohne
weiteres durch eine Schallaufzeichnug einzufangen ...
... besonders gilt das oft für zeitgenössischer Musik.
Wenn es einem gelingt, dass dem Künstler das Ergebnis gefällt
CD soll schließlich nicht 'runtergeladen, sondern gekauft werden.
Ich bin überhaupt erstaunt, alle Tracks als Demo hören zu können. Dieser
Internet-Verkäufer aus dem geposteten Link ist der einzige, der "Hörproben"
von der CD anbietet.
Angesichts des zu beachtenden Copyrights bin ich nicht undankbar, daß der
Händler herunterladbare Dateien anbietet. Damit kann ich als Referenz auch
auf diesen Link verweisen - sollte ich auf einer Internetseite so etwas anbieten
wollen. Selbst bei von den Musikern mir eingeräumten "Verwertungsrechten"
unterliegen die meisten meiner Aufnahmen dem Urheberrecht der Komponisten
oder Bearbeiter.
Ich hatte es angedroht. ;-)
Ab hier kann ich Dir nicht ganz folgen.
Ursprünglich als Improvisation angelegt, entwickelte sich das Werk zu einem
durchkomponierten Stück, das nichts mit einer Performance gemein hat.
Und so wird man das Stück in keinem Konzert hören können, denn kein Saal
bietet die Akustik jener Kirche. Selbst am Aufnahmeort als Konzert gegeben,
wird die "Aura" jener Aufnahme so nicht zu erleben sein. Diese Aufnahme ist
als Produktion (das ist _kein_ Mitschnitt) in ihrer Art als "Gesamtkonzept" zu
betrachten. Es war reiner Zufall, daß wir bei der Suche nach dem geeigneten
Ort für diese Aufnahme auf jene Kirche gestoßen sind.
Performance spielt im Bereich zeitgenössischer Musik zwar eine wichtigere Rolle
als in der "Klassik". Trotzdem möchte ich "Performence" und "zeitgenössische
Musik" nicht in einen Topf geworfen wissen.
Zum Kennenlernen höre ich "Moderne E-Musik" eigentlich lieber von Konserve
als daß ich im Konzert mit mir bis dato unbekannten Stücken konfrontiert werde.
(Dies gilt auch für die "serielle Musik".) Oft eröffnet sich (mir) ein Stück erst nach
mehrmaligem Hören.
Daß ein Tonträger, abgemischt auf zwei Kanäle, manches nicht wiedergeben kann
- es sei an im Raum verteilte Ensemblemitglieder gedacht - liegt in der Natur der
Sache. Aber diese Einschränkungen haben wir schon bei Orchestern, die mittels
Tonträger in ein Wohnzimmer verlagert werden.
Nicht nur dem Interpreten. Ich habe im Rahmen seiner Konzerte Leute kennen
gelernt, die von dieser unorthodoxen Aufnahme begeistert waren.
