Wann hat Jesus Christus gelebt? Wir datieren die Geburt und den Tod Jesu etwa auf das Jahr 6 oder auch 4 vor unserer Zeitrechnung und rund 30 Jahre nach unserer Zeitrechnung. Die heutige Zeitrechnung stammt aus dem Mittelalter, als man die Geburt Jesu auf das heutige Jahr 1 datierte. Es besteht keine volle Klarheit. Die Tontechnik war noch nicht erfunden und die Digitaltechnik war noch sehr weit entfernt.
Zitat: "Wenn man den [Autotune - sic!] nicht hat, würde alles ganz schlimm klingen. Besonders gut für Acapulco-Chor." ...und an früherer Stelle in diesem thread: "bloß bach ist ja nun ein komponist, der arrangements [????] geschrieben hat, die recht dicht waren" Jungs, Ihr seid Spitze! Ich habe hier selten so gelacht! Weiter so! Avanti dilletanti ....
Beim nächstenmal wird der Chorfachman bestimmt nicht mehr "A Cappella" falsch schreiben. Dann braucht er auch nicht mehr den Papst zu zitieren. Das Wort gehört zu unserem tontechnischen Fachwissen.
Heinrich meint: Jungs, Ihr seid Spitze! Ich habe hier selten so gelacht! Weiter so! Avanti dilletanti .... Lies dich mal hier etwas länger ein, dann wirst du erkennen, was zwischen den Zeilen steht, und dass mindestens ein Zyniker mit dabei ist, der nur nicht ein auffälliges :-) Zeichen gesetzt hat. Aber ist doch schön, wenn du dich mal auslachen konntest. Jungmann
ja ja- aber eins ist sicher: jesus hat seine ohren an griechischen neumen geschärft und sowas wie autotune wäre damals als nonsens abgetan worden... ;-) man war sich der obertöne und der sphärenharmonie bewußt und ging von der natürlichen klangentfaltung aus... amphitheater statt PA!!! das war doch innovativ, stromsparend, ökologisch und effizient. es ist nicht überliefert, daß leute damals den text nicht verstanden hätten! im gegensatz zu manch heutigem livekonzert.... ;-) lg matthias
Lieber Lutz, deine Angabe der Herkunft unserer Zeitrechnung (hier: Datierung von Geburt und Tod Christi) ist nicht ganz korrekt, denn diese entstammt bereits spätrömischer Zeit. Die Parallelisierung der römischen Kaiser-Ärare mit den Vorgängen im Leben Christi besorgte im 6. Jahrhundert der skythische Mönch und spätere Abt Dionysius Exiguus ("der Nichtige"... etwa 470-550 [Tod in Rom]) nach einem komplizierteren Verfahren, für das er nicht zuletzt die acta des Konzils von Nicaea (325) heranzog, die heute in der Frage der VOrschläge für eine Festlegung eines christlichen Kalenders verloren sind. Dyonisius Exiguus stellte danach Ostertafeln auf, die sich in Italien sehr früh, im Rest des Abendlandes erheblich langsamer durchsetzten, obgleich unser würdiger Engländer Beda Venerabilis sich zu ihrem Anwalt gemacht hatte. Ich könnte dies denkbar spannende Kapitel antiker, angewandter Mathematik vertiefen, erspare euch das aber. Eines noch: Auch wenn die Digitaltechnik noch nicht erfunden war, die Kalenderberechnung hatte einen sehr viel sagenden Namen: Computus .... Noch heute enthält das Brevier als klassisches liturgisches Studienobjekt des Geistlichen Herrn der Römischen Kirche als erste Abhandlung eine mathematische: De anno et eius partibus (über das Jahr und seine Teile). Hans-Joachim
nun, zunächst mal war Jesus als 'antiker Schweizer' ziemlich polyglott: Er muss als Zimmermann, der er nun zunächst mal war, in der Lage gewesen sein, mit seinen Kunden (zugroaste Besatzer und waschechte Landesbewohner) Verhandlungen zu führen, was damals nicht ohne ordentliche Kenntnisse in der lateinischen, griechischen und aramäischen Sprache abgegangen sein kann. Er hatte also zweifellos Horizont, der so manchem Bunzkanzler und vergleichbaren Größen nördlicherer Zunge zur Ehre gereicht hätte. Hans-Joachim
Was macht so jemand bei einer Produktion, wenn er dann aus 10 Einspielungen plus Reparaturen am Schneidetisch eine Endfassung erstellen soll? --- Hallo, es muß snicht immer ein Schneidetisch sein. Manchmal tut es auch guter Ton und ein leistunsgfähiger Ofen.
Hallo Dirk, also ich kann dazu nicht einfach mit Schweigen reagieren! Ich brauche nicht zu wissen, was Du schon alles realisiert hast. Wenn Du schon eine ganze Menge realisiert hast, dann dürfte es Dir doch nicht schwer fallen, für einen A cappella Chor eine geeignete Mikrofonierung zu finden. Wenn Du meinst, das Weihnachtsoratorium sei so eine einfache Sache, dann muß ich Dir mitteilen, daß ich in meiner ganzen Aufnahmepraxis schon ca. 150 Oratorienaufnahmen und ähnliche Besetzungen gemacht habe darunter 7 oder 8 mal das Weihnachtsoratorium von Bach! Ich kenne dieses Werk - ohne Übertreibung - auswendig und weiß sehr genau wo die aufnahmetechnischen und dramaturgischen Stolperfallen sind. Ein A cappella Chor ist auf jeden Fall weit einfacher aufzunehmen, als irgendeine Oratorienaufnahme oder eine Aufnahme mit oratorienähnlicher Besetzung. Und ich weiß auch sehr genau, wei Oratorienaufnahmen klingen (können) die von Anfängern gemacht wurden. Da hört man oftmals beim ersten Akkord des Eingangschores oder der Overtüre schon die aufnahmetechnischen Fehler. Soviel also nur zu diesem Thema!
Er schnippelt alles zusammen, um sich dann vom Chorleiter sagen zu lassen, daß Fragment 4 und Fragment 6 tempomässig nicht passen und an den Übergangstellen Tempobrüche begangen wurden.
Aber wir sind nicht auf den Kopf gefallen: Dann wird eben noch das Basimaterial manipuliert und umgeschnitten, um zu beweisen, daß der Chorleiter beim Dirigieren eierte und das Ganze eh nicht zu schneiden ist. (Die guten Takes hat man sicherheitshalber ohne Skrupel weg geworfen.) Soll er dann nachweisen, daß dem nicht so war - wozu sonst archiviert man das original Material aus den Aufnahmesitzungen? >:->
Hallo Studio96, da habe ich wohl voll daneben gegriffen: Mittlerer Chor etwa 8 Stützen, großer Chor bis zu 16 Stützen plus Hauptmikrofon. Ich selbst benutze meist Decca-Tree ähnlichen Aufbau mit Kugeln plus 2 bis 4 Stützen Solo Voc /Instrumente. Gruß M. Hein
"geschichtlich korrekt"? Laut diversen (alternativen) Historikern ist alle vor dem 15Jh. schwammig, z.T. falsch datiert, z.T. Geschichtserfindung. Illig mag mit seinen 300 Jahren erfundenes Mittelalter der bekannteste sein. Fomenko, Pfister, Davidson, Kaltenstadler sind noch andere Autoren. Jesus Chrsitus ist eine mythologische Gestalt. Entlehnt u.a. aus der Horus-Figur, aus Mithras und einigen anderen mythlogischen Vorgängern. Auch gibt es Parallelen zu Odin (der allerdings ein Import/Erfindung des 19Jh. ist - die Vorgängerreligion in Deutschland war wohl eher eine Göttinnenverehrung (Isis, Artemis, Dana, Brigid, Ursel, Sul, Holle etc.pp.) wie die Flurnamen noch berichten) Die heutige christliche Figur hat wohl auch noch historische Vorbilder gehabt. Laut Carotta ist die Biographie von Julius Cäsar mit Jesus identisch. Pfister weisst noch einige andere nach. Die ehemals zeitlose Gestalt wurde nun im für damalige Verhältnisse modernen christlich-jüdischen Mittelalter historisiert und seine Geburt mit damaligen(!) High-End-Methoden - der Astrologie - errechnet. Die Anno Domini-Zählung ist astrologisch anhand der Präzessionsbewegung bestimmt. (logischerweise mit entsprechenden Toleranzen von hundert Jahren, die Diskussion ob 7AC, 4AC oder 1AD ist daher müssig) Akzeptiert man die astrologische Bestimmung, kann man auch ungefähr das wann ablesen. Nämlich im spätern Mittelalter als Mathematik, Astrologie und kaballistische Zahlenmystik der neueste Renner waren. Dionysius Exiguus und 525AD als Geburtstunde der Anno Domini-Zählung ist z.B. eine solche Zahlenspielerei. Die reale Figur düfte eher wie Pfister zeig der Franzosen Denis Pétau, latininisiert Dionysius Petavius (1583-1652), gewesen sein. (so wie die Geburtsstunde des Islam auch auf 666 spanische ERA gelegt wurde...) Ja ich weiss, völlig offtopic. Und ja ich weiss auch, dass jetzt einige ihr Schulwissen hervorkramen und sagen "nein, es war ganz anders und Jesus hat tatsächlich als Prediger um 1-30AD gelebt". Mögen sie es weiter glauben.
Ich glaube, der erste Schritt, um wirklich gute und präzise Aufnahmen hinzubekommen, wäre, sich von den Knochen zu verabschieden. Euere Ausstattung wimmelt ja geradezu von t.bone-Mikrofonen, oder sagen wir besser, von Ausdrücken, die auf Produkte hinweisen, welche manche, im Verkauf beschäftige Personen anderen, meist unkundigen Personen, als Mikrofone deklarieren. Mal in Echt, Jungs - Glaubt ihr eure Werbung ? "Somit kann "84Chilling - Studios" einen geringeren Preis zu fast gleicher Leistung anbieten."
Dazu behaupte ich jetzt mal provokativ: Ob ein mässiger Laienchor mit Schoepsen oder den T-bones aufgenommen wird, ist völlig egal. Denn schlecht intonierte Musik lässt sich auch nicht mit HighEnd-Technik zu einer guten, meinen Ansprüchen gerecht werdenden Produktion verarbeiten. Es gibt so vieles, dass es nicht wert ist, aufgezeichnet zu werden und das lass ich dann auch links liegen... oder wenn jemand den Auftrag haben will - bittesehr... Ja, manchmal kann ich ziemlich arrogant sein und man mag mich als 'Rosinenpicker' beschimpfen - ich meine es aber nicht böse, möchte nur meinen Ruf nicht verlieren und bin von daher eher froh, dass es sowas, wie die Chilling Studios gibt. Das ist vielleicht gar nicht mal so schlecht für die Branche...