Hi-MD-Format aufnahmetauglich

Erstellt 44 Antworten45 Beiträge
Startbeitrag#1
Sony bietet einen MD-REcorder an, der in PCM linear WAV aufzeichnen können soll, über einen optischen Digitaleingang verfügt, 1GB Disk-Kapazität besitzt und über USB auslesbar ist.
Das wäre doch etwas als Alternative zum Laptop, oder?
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Antwort#2
Hi,
bei maximal 1h35 Aufzeichnungslänge würde ich dieses Gerät nicht praxistauglich nennen...
Die Alternative ist nicht Laptop sondern bei 2 Kanal Ton für mich immer noch der gute alte DAT Rekorder.
Da hab ich neben der bewährten Stabilität auch zeitlich einfach mehr "Luft"....
Gruß
Hendrik
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Antwort#3
DAT ist mir zu unsicher und mit Bändern will ich mich nicht befassen. Ich will das später sofort auf Platte ziehen. Gibt es andere Vorschläge von Systemen, die einfach nur aufzeichnen? Ich wollte mal einen Fostex kaufen, der auf IDE-Platten schrieb, jedoch hatte der nur 16Bit :.(
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Antwort#4
Moin!
wirf mal die suchmaschiene an! Hi MD hatten wir hier schon ein paarmal, da gibts doch einige probleme mit dem system.
vorallem weil du über usb nicht an die PCM daten ran kommst.

grüße
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Antwort#6
Zweifellos ein professionelles Gerät. Es ist aber nicht das, was ich suche, da es viel zu groß ist und auch zu teuer. (1500,-) Da bleibe ich vorerst beim PC.
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Antwort#7
Das Geld lohnt sich aber wirklich (Nein, ich werde nicht von Fostex bezahlt ;-). Einziges Manko an dem Gerät: die acht Mignon-Zellen für den Mobilbetrieb. Das lässt sich aber relativ einfach mit einem Bleiakku lösen, den passenden Stecker für das Gerät gibt es bei Reichelt.
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Antwort#8
Seit wann ist DAT unsicher? Seit wann sind "nur" 16Bit ein K.O.-Argument??
Anscheinend bist Du ein Neuling. "Alte Hasen" kämen nicht auf den Gedanken,
DAT oder 16 BIT grundsätzlich abzulehnen. "Wir" haben damit lange gut gearbeitet.
Unsicher sind vielmehr neue Standarts - ich habe in 15 Jahren mit weitaus mehr kaputten Festplatten (5) als mit kaputten DAT-Bändern (1!) zu tun gehabt.
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Antwort#9
""bei maximal 1h35 Aufzeichnungslänge würde ich dieses Gerät nicht praxistauglich nennen...""
Du scheinst ja sehr sicher zu sein, was allgemeine Praxistauglichkeit angeht.
Ich selbst hatte mich schon gewundert, wie ein Memory-Card-Recorder mangels Kapazität einen DAT substituieren soll ohne kostspielige Anschaffung mehrerer großer Medien - aber die lassen sich schnell wechseln. Und genauso ist das beim MD-Recorder - nur viel günstiger. Wenn das nicht praxistauglich ist: Wie haben denn dann unsere armen Vorfahren vor 20 Jahren überhaupt arbeiten können??
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Antwort#10
DAT zu unsicher??
Nanu? Ich wußte gar nicht, daß ich mich seit Jahren auf ein unsicheres Medium verlasse....
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Antwort#11
"Wie haben denn dann unsere armen Vorfahren vor 20 Jahren überhaupt arbeiten können?? "
Wir haben mindestens 2 1/4" Maschinen parallel laufen gehabt. Man bedenke dass bei 38cm/sec ein 1000m Wickel nur knappe 43 minuten läuft - zuwenig für viele Symphonien...Manchmal gab es auch eine 3. Maschíne die für alle Fälle - fals der Cutter verschläft - mit 19cm/sec gelaufen ist...
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Antwort#12
Wer wirklich profimäßig mit DAT arbeiten will, der formatiert seine DAT-Bänder vor der Aufnahme vollständig durch. Dabei stellt sich dann heraus, ob Bandfehler vorhanden sind oder nicht. Ich mache Liveaufnahmen von Konzerten fast nur auf DAT, alternativ auf DTRS, habe aber bisher nur ganz selten mal ein Stück gehabt was hinterher unbrauchbar war. Die Wahrscheinlichkeit, daß eine Aufnahme auf DAT/DTRS verhunzt ist, ist genausogroß wie bei Analogbändern wo mal der Kopf verschmiert. Vor allem aber wage ich keine Liveaufnahme auf Laptop! Die Wahrscheinlichkeit eines Absturzes ist einfach zu groß.

MfG
Rainer
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Antwort#13
Wenn Dir nach eine 3-Stundenaufnahme der PC abschmiert und die ganzen Daten sind verloren, dann weißt Du auch die Vorteile von Bändern zu schätzen.

MfG
Rainer
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Antwort#14
... dann weißt Du auch die Vorteile von Bändern zu schätzen.
Was, wie, ... ?
Ist das noch zeitgemäß, mit Band (egal welchnm Formats) zu arbeiten?
In den Katalogen der Kistenschieber tauchen Bandgeräte gar nicht mehr auf.
Und ob ein proprietärer HD-Recorder wirklich soviel zuverlässiger ist als
ein stabil laufender Rechner - womöglich mit RAID-System - da bin ich skeptisch.
Ein Computer kann bei technischem Defekt um/aufgerüstet werden, für einen
HD-Recorder wird man möglicherweise in wenigen keine Ersatzteile mehr bekommen.
Letztlich ist ein HD-Recorder auch nichts anderes als ein abgespeckter und
auf die Anwendung zugeschnittener Computer.
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Antwort#15
Hi,
ich habe bei vielen Aufnahmen immer neben der Mehrspur noch einen meiner SAT - Recorder für die Stereosumme als Backup mitlaufen lassen. Habe mit DAT bisher noch keinen Stress gehabt. Aber ein Misstrauen gegenüber Windows!
Daher mabe ich mir auch kein Notebook zugelegt, sondern meine Alesis HD 24. Solche Geräte haben den Vorteil, dass sie vom Betriebssystem her genau auf diese Anwendung zugeschnitten und vor allem erprobt sind. Mir ist noch kein abstürzender DAT - Recorder untergekommen :-)
Holger


mobile Tonaufnahmen
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Antwort#16
.. schon mal über alternative Betriebsysteme nachgedacht? Ich verwende ausschließich Linux, wenn es nur um die Aufzeichnung geht, ist softwareseitig alles da. Darüberhinaus kannst Du das System mit etwas Knowhow echzeitfähig machen. Damit könntest Du theoretisch noch während der Aufnahme ein Spielchen zocken ohne das es die Maschine juckt. BTW: Ich habe mit meinem Rechner noch NIE !! ein Absturz erlebt, sowohl während einer Aufnahme als auch beim normaler Benutzung. Der Rechner läuft bei mir jeden Tag, machmal auch Nächte durch.
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Antwort#17
Ich verwende ausschließich Linux, wenn es nur um die
Aufzeichnung geht, ist softwareseitig alles da.
Könntest Du ein paar Details ausplaudern?
Wie z.B. Hardware, Anschluß (Schnittstelle) und Treiber für AD/DA-Wandler,
Audio-Software, aber auch mögliche Probleme und Einschränkungen ...
Ich stutze vor allem über die Formulierung "wenn es nur um Aufzeichnung geht".
Was ist danach: Schnitt, Nachbearbeitung?
Ich habe mich bisher noch nicht mit Linux beschäftigt, könnte mir aber vorstellen,
daß man damit einen "schlanken" Audiocomputer konfigurieren kann.
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Antwort#18
Was Computerabstürze betrifft, mag das für Windows-Systeme durchaus gelten, da wär ich auch sehr, sehr vorsichtig.
Ich bin zwar kein Apple-Missionar (diese Leute mag ich auch nicht), aber aber es gab in einem Jahr unter OS-X.3 bei hartem Einsatz mit meinem G4 PowerBoook null Abstürze. Das Ding zeichnet Multitrack in 24/96 auf, während an den Analogausgängen der Mic-Preamps ein Mischer hängt, der die Monitore und ein Backup-DAT versorgt, welches immer mitläuft.
Verlorene Tracks durch Abstürze sollten im 'worst case' prinzipiell mit ein paar Tricks aber bis zu dem Abbruchzeitpunkt wiederherzustellen sein, denn die Aufzeichnung erfolgt kontinuierlich auf der Harddisk, kein Rechner hat einen Gigabyte grossen Cache.
Trotzdem: wer wegen der möglichen Unzuverlässigkeit seiner Technik nervös ist, kann nicht vernünftig arbeiten.
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Antwort#19
Hallo Juppy,
mach ich gerne. Momentan bin ich "auf Schicht", dafür möchte ich mir etwas mehr Zeit nehmen. Ich hol das dann nach ..evtl. heute abend.
Gruß
Erdie
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Antwort#20
Wer wirklich profimäßig mit DAT arbeiten will,
der formatiert seine DAT-Bänder vor der
Aufnahme vollständig durch.
Kannst du einem armen Unwissenden evtl. verraten, wie man das macht?
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