Mikrofone - Einsatzbereich

Erstellt 32 Antworten33 Beiträge
Startbeitrag#1
Hallo Forum,
weiß jemand, wo ich im Internet eine LIste bekomme, welches Mikrofon für was geeignet ist. Ich hab sowas schon mal gesehen, weiß aber leider nicht mehr wo.
Gruß
Daniel
ZitierenPost melden
Antwort#2
der Neumann Microphone Finder (Flash-Applikation) ist ganz nett für einen Überblick über die Anwendungsgebiete von (Neumann) Mikrofonen.
Im übertragenen Sinn lässt sich das natürlich auch auf andere Fabrikate beziehen, wenn man die Konstruktionsprinzipien berücksichtigt.


Neumann Microphone Finder
ZitierenPost melden
Antwort#3
Die typische Frage der unbeleckten Anfänger: Welches Mikrofon kann ich für welchen Einsatzbereich benutzen?
Als Mikrofonverkäufer bin ich stark daran interessiert, dass die Kunden an spezielle Mikrofone für Sänger glauben oder solche für Gitarren und besonders die Mikrofone für Saxofone. Auch der Verkäufer von Besteck verkauft gern Fischmesser für Forellen Müllerin Art oder für Rotbarsch oder für Haifischflossen. Das schafft Umsatz.
Es gibt Mikrofone, die sich rein bauartspezifisch oder einfach im Laufe der Zeit für bestimmte Bereiche etabliert haben. Man unterscheidet häufig zwischen den Bereichen Vokalmikrofone, Chor-, Instrumental- oder Percussions-Mikrofone.
Bei der Flut der auf dem Markt befindlichen Mikrofonen wäre ist es dumm, eine Referenzliste herauszugeben. Einige Firmen geben daher eigene Listen heraus, mit dem Ziel nur ihre Mikrofone loszuschlagen. Des weiteren gibt es einen ewig andauernden Disput unter den Anwendern, wie z.B. professionellen Tontechnikern, die sich gar nicht darüber einig sind, welches Mikrofon für welchen Einsatzbereich denn "das beste" sei. Darum die Frage: Gibt es das beste Mikrofon?
Dennoch sollen einige subjektive Empfehlungen eines Tontechnikers wiedergegeben werden:
Zur Vermeidung von Übersprechen sollte da, wo die Schallquelle direkt aufgenommen werden kann, ein dynamisches Mikrofon verwendet werden, das sich aufgrund seiner geringeren Empfindlichkeit auch gegenüber Rückkopplungen und an Hand seines (zumeist erwünscht "gebogenen") Frequenzganges auch für die Aufnahme der Schallquelle eignet (Frequenzspektum der Schallquelle).
Ist extreme Linearität oder natürliche Wiedergabe erwünscht und ist z.B. der Abstand der Schallquellen auf der Bühne zueinander relativ hoch, kann der Einsatz von Kondensatormikrofonen in Erwägung gezogen werden.
Oft wird auch z.B. für die Aufnahme von Instrumental- oder Chorgruppen mitunter aus ökonomischen Gründen (Anzahl der aufzunehmenden Schallquellen sehr hoch) zu Kondensatormikrofonen gegriffen. Ein weiterer positiver Nebeneffekt ist hierbei, dass der "Nahbesprechungseffekt" (Proximity) bei Kondensatormikrofonen nicht so stark ausgeprägt ist, d.h. es werden zum einen keine allzu lautstärkemäßigen Überhöhungen von "nahen" zu etwas weiter entfernten Schallquellen produziert und zum anderen ist das Klangergebnis bei der Aufnahme von weiter entfernten Schallquellen besser (nicht so dünn und mittig).
ZitierenPost melden
Antwort#4
Ach so, C-Mikrofone sind Rückkopplungsanfälliger weil empfindlicher und auch mit grösseren Übersprechungen behaftet. Und der Nahbesprechungseffekt ist erst noch geringer. Und aus ökonomischen Gründen nehmen wir Chöre mit C ab (oder auf?). Ja, nee ist klar. Ich staune wieviel Unsinn man in einem so kurzen Post von sich geben kann.
ZitierenPost melden
Antwort#5
Hallo Jobst,

entschuldige bitte, aber was Du hier schreibst ist teilweise solch ein physikalischer Unfug, daß man dazu einfach nicht mehr schweigen kann.
Du schreibst: ""... ein dynamisches Mikrofon verwendet werden, das sich aufgrund seiner geringeren Empfindlichkeit auch gegenüber Rückkopplungen und an Hand seines (zumeist erwünscht "gebogenen") Frequenzganges auch für die Aufnahme der Schallquelle eignet (Frequenzspektum der Schallquelle).""
Was soll das denn? Wenn ich ein dynamisches Mikrofon verwende, das eine um ca. 20 dB geringere Empfindlichkeit hat als ein C-Mikrofon, dann muß doch logischerweise der nachgeschaltete Mikrofonverstärker um 20 dB höhere Verstärkung eingestellt werden und das Ergebnis bleibt das selbe. Wenn dann das Mikrofon noch einen Frequenzgang aufweist der in bestimmten Bereichen angehoben ist, wird in diesen Bereichen die Rückkopplungsgefahr (sofern bei Beschallungen eingesetzt) entsprechend größer werden.

""...ist z.B. der Abstand der Schallquellen auf der Bühne zueinander relativ hoch, kann der Einsatz von Kondensatormikrofonen in Erwägung gezogen werden.""
Auch das ist Unsinn. Man kann sowohl mit Kondensatormikrofonen als auch mit dynamischen Mikrofonen aus großer Entfernung aufnehmen. Man muß nur wissen, daß bei D-Mikrofonen aufgrund der geringeren Empfindlichkeit der Mikrofonverstärker entsprechend höher eingestellt sein muß, was hinsichtlich des Rauschens ungünstiger ist. Prinzipiell eignen sich beide Mikrofontypen sowohl für Nah- als auch für Fernaufnahmen.

""Ein weiterer positiver Nebeneffekt ist hierbei, dass der "Nahbesprechungseffekt" (Proximity) bei Kondensatormikrofonen nicht so stark ausgeprägt ist""
Absoluter Blödsinn! Was hat denn der Nahbesprechungseffekt mit dem Wandlerprinzip (Kapazitiv oder Induktiv) zu tun? Der Nahbesprechungseffekt ist abhängig davon, ob es sich um einen reinen Druckempfänger oder um einen Druckgradientenempfänger handelt, weil sich Druck und Gradient im Nahfeld unterschiedlich vehalten.
Das einzige was beim dynamischen Mikrofon zu einem größeren Naheffekt führen KANN (!) ist folgender Sachverhalt:
Dynamische Mikrofone sind meist großmembranige Mikrofone. Da bei einem solchen Mikrofone der für den Membranantrieb verantwortliche Gradient über einen größeren Umweg gebildet wird als bei einem kleinmembranigen Mikfrofon, kann es zu etwas größerem Naheffekt kommen.

MfG
Rainer
ZitierenPost melden
Antwort#6
Achso und ich dachte, das Posting, auf das du Dich beziehst, Rainer, sei ironisch gemeint. :)
Mich nervt eher, dass Jobst nicht die ursprüngliche Frage beantwortet hat und ich mag es nicht, wenn Anfängerfragen heruntergemacht werden.
Im Grunde genommen ist es völlig egal, mit welchem Mikrofon man ein Schallereignis aufnimmt, denn es kommt nur darauf an, dass man mit dem Mikrofon, das man verwendet, die geforderte/gewünschte Klangvorstellung realisieren kann.
Und die Vorstellung, wie es klingen soll, ist der Schlüssel zu der ganzen Technik, über die wir hier diskutieren. Damit sollten sich die Anfänger mal intensiv auseinandersetzen und gestandenen Profis ist es anzuraten, das auch - immer wieder neu - zu tun.
ZitierenPost melden
Antwort#7
Danke für die Info, die eigentlich nicht auf meine Frage abzielt. Ich wollte aber doch nur wissen, ob es eine Liste gibt, bei der alle geläufigen Mikrofone aufgeführt sind, und deren Einsatzbereich. Ich möchte mir eben ein paar neue zulegen, und nicht ins Blaue hinein ausprobieren.
Wann ich welches meiner Mikrofone einsetze, denke ich, weiß ich. Also sind die Ausführungen von Jobst nicht unbedingt hilfreich.
Aber wenn ich schon mal einen Anhaltspunkt habe, dann tu ich mir beim Mikrofonieren doch leichter, wenn ich schon weiß wie es klingen soll...
ZitierenPost melden
Antwort#8
"Ich wollte aber doch "nur" wissen, ob es eine Liste gibt, bei der alle geläufigen Mikrofone aufgeführt sind, und deren Einsatzbereich."
Denk mal nach, dann wirst du darauf kommen, dass es *deine* Liste für den Einsatzbereich nicht geben kann. Mikrofonhersteller bauen üblicherweise keine Mikrofone für einen Einsatzbereich. Manchmal geben Firmen bei sich zu Recht schlecht verkaufenden Mikrofonen einen Einsatzbereich an, um sie dadurch besser verkaufen zu können.
Wenn ein Mikrofon keinen Biss in den Höhen hat, dann kann man ja versuchen, dem Kunden den Einsatzbereich als Bass-Mikrofon oder gar für die Bass-Drum "zu verkaufen".
Es ist wirklich nichts Gutes eine "Einsatzbereich"-Liste zu erstellen. Wenn es sie gäbe, dann wäre sie niemals ehrlich. Wir brauchen so eine Werbe-Liste nicht.
Es gibt einen schönen Überblick im Link über die Mikrofone, die es so zu kaufen gibt.
Oder gut wäre auch mal eine "Prüfung seiner Mikrofon-Kenntnisse":
http://members.aol.com/mihartkopf/mictest.htm


Microphone Data
ZitierenPost melden
Antwort#9
Meiner Einschätzung gibt es das irgendwie durchaus, auch wenn hier einige was anderes schreiben. Habe ich z.B. ein Mikro, das besonders linear ist, dann eignet es sich als Doppelmikrofonhäfte im Stereobetrieb. Habe ich eines, daß bestimte Fequenzen aus der Hauptachse stärker beton als Signale von der Seite, dann habe ich eine Stütze / Spotmikrofon.
Nur auf den Frequenzbereich generell zu schielen, und Mikros einteilen zu wollen, weil manche keine Bässe oder keine Höhen können, ist aber Banane: Wir haben seit Kurzem das KM184-Stereoset und damit kann man alles aufnehmen.
ZitierenPost melden
Antwort#10
Wir haben seit Kurzem das KM184-Stereoset und damit kann man alles aufnehmen.
Dieser Satz sagt alles, was man wissen muss. Besonders Anfänger verstehen das nicht, weil sie auf die Werbung reinfallen, wenn erklärt wird, dass ein Mikrofon besonders für Karaoke konstruiert wurde.
Es ist ein Armutszeugnis für schlechte (!) Mikrofone , wenn diese nur verzerrte Gitarren oder Rap-Gesang aufnehmen können. Ein Mikrofon was Mühe hat, ein Streichquartet aufzunehmen, ist doch zu vergessen.
ZitierenPost melden
Antwort#11
Wir haben seit Kurzem das KM184-Stereoset und damit kann man alles aufnehmen.
Dieser Satz sagt alles, was man wissen muss.
Nö. Die Welt ist nicht so schwarz-weiss.
Mach mal den Blindtest mit einen Gitarristen ob er das KM184 oder ein SM57 am Amp bevorzugt? Selbst mit Einsatz von EQ.
D.h. ein bestimmter Klang kann durchaus gewünscht sein.
Die hier oft zitierte Regel Mikro, Preamp etc. alles neutral und Effekte kommen später ist genaugenommen genauso falsch.
Eine weitere Sorte spezieller Mikros sind die Bassdrummikros. Mit denen willst du gar keine Violinen aufnehmen aber für Bassinstrumente (Bassdrum, Bass, "Grunz"vocals) _kann_ genau dieser Sound gewünscht sein. Auch hier klingt z.B. ein D112 anders als ein KM-Kondensatormikro, das bekommt man mit den üblichen 4Band-EQs nicht genauso hin, so denn der Sound gewünscht ist.
Und last but not least: Es ist einfach oversized ein Drumkit (also Toms) mit KM184 abzunehmen, wenn es billige dynamische genauso (oder besser) tun.
Das nur mal als Gegenmeinung.
ZitierenPost melden
Antwort#12
Absolute Zustimmung.
Und spätestens, wenn es nicht mehr allein um Aufnahme, sondern um Beschallung - speziell um Gesang - geht, kann man die allseits hochgeschätzten "normalen" KM-Mikrofone allesamt in die Tonne werfen.
So ein Live-Gesangsmikro muss nämlich neben den klanglichen Eigenschaften noch ein paar weitere Dinge mitbringen: Körperschallunempfindlichkeit, Robustheit, Unempfindlichkeit gegen "hohe Luftfeuchtigkeit" und solche Späße.
Ich möchte mal den Verfechter der KM184-Fraktion sehen, der auf dem nächsten Stadtfest dem Sänger einer Rockband ein ebensolches in die Hand(!) drückt, um ihn damit singen zu lassen.
Und auch bei Instrumentalmikrofonen ist es beileibe nicht immer nur der "schlechte" Frequenzgang, der eine besondere Eignung für dieses oder jenes unterstreicht. Auch die Bauform kann für bestimmte Instrumente ganz erhebliche Vorteile haben.
Ein E609 z.B. kann ich bei naher Abnahme eines Gitarrenverstärkers auch ohne Ständer benutzen, in dem ich die "Flunder" einfach am Kabel vor den Bespannstoff hänge.
Schwanenhalsmikros wie e608 u.ä. sind vielleicht nicht die linearsten - einen schönen Tomsound kriegt man damit aber gut und platzsparend eingefangen usw...
Dennoch würde ich auch unterschreiben, dass es allein aufgrund der Vielzahl der erhältlichen Mikros so gut wie unmöglich sein dürfte, eine halbwegs brauchbare Liste zu erstellen, was womit am ehesten "geht".
Jens
ZitierenPost melden
Antwort#13
Hallo Jens,
""So ein Live-Gesangsmikro muss nämlich neben den klanglichen Eigenschaften noch ein paar weitere Dinge mitbringen: Körperschallunempfindlichkeit, Robustheit, Unempfindlichkeit gegen "hohe Luftfeuchtigkeit" und solche Späße. ""
das stimmt. Hierzu baut Neumann und Sennheiser (letzterer baut ein "Neuheiser")
entsprechend konstruierte. Ein KM (1)84 würde ich auch keinem Sänger in die Hand geben, es fehlt dem Mikrofon der "Spuckschutz". Für Gesangssolisten bei klassischen Werken verwende ich durchaus K-Mikrofone. Habe da auch mit dem KM 83 (Kugel) gute Erfahrungen.
Nun nochmal zu Lauridsen-Schodder: Ich habe den Versuch gemacht mit der Baßabsenkung. Einen geringeren Stereoeffekt (einengung der Basisbreite) konnte ich dabei nicht feststellen.

MfG
Rainer
ZitierenPost melden
Antwort#14
(Livemikrofon, in die Hand nehmen) Ich sprach von Aufnahme, nicht von Beschallung.
ZitierenPost melden
Antwort#15
Hallo Daniel ,
eine direkte liste gibt es meines Wissens nicht ,aber ein recht gutes
Buch namens "Mikrofonpraxis" von Norbert Pawera .Hier sind so ziemlich alle
Einsatzbereiche von Mikrofonen sehr gut beschrieben .Im Anhang befindet sich
eine Liste von gängigen und teilweise auch älteren Mikros mit bevorzugten
Einsatzzwecken .Ist allerdings nicht ganz billig ,ca 30 Euros .
Mfg marbon
ZitierenPost melden
Antwort#16
Na ja ganz so unwichtig ist der Einsatzzweck nicht ,in ein für Schlagzeugabnahme gebautes Micro lässt sich schlecht singen :-) .
Man sollte sich schon klar darüber sein in welchem Bereich man das Mikro einsetzen will .Allerdings kann man nicht pauschal sagen " Nimm das weil ,das klingt toll ." Ein Mikrofon ist zum Beispiel für einen Sänger ein absolut persönliches Teil ,hier hilft nur testen .Das sollte in jedem gut sortierten Fachgeschäft möglich sein .Dabei sollte man darauf achten das ,das Mikro trocken (also ohne Effekte) und bei neutralen Einstellungen angeschlossen wird .Nur so kann man den Sound für sich finden den man auch haben will .
Ein Mikro welches trocken nicht deinen persönlichen Soundvorstellungen entspricht,wird das auch mit Effekten nicht wirklich tun. Wichtig ist auch sich Zeit zu nehmen und vielleicht mehrere Teile im direkten Vergleich zu probieren .Empfehlungen können immer nur subjektiv sein ,letzendlich sollten Deine Soundvorstellungen entscheiden .Ich perönlich arbeite mit AKG D3800 TPS ,
schon etwas älteres Modell,aber ein sehr gutes dynamisches Vocalmicro .Für Studioaufnahmen hab ich ein MXL992 Grossmembran ebenfalls ein erschwingliches und vielseitig einsetzbares Mikrofon .Aber wie gesagt ,nur testen hilft wirklich bei der Mikrofonsuche .
ZitierenPost melden
Antwort#17
Das Buch "Mikrofonpraxis" von Norbert Pawera ist von recht zweifelhaften Wert. Ich wundere mich, dass du so jubelst.
Das ist eine einseitige Werbebroschüre der Firma AKG. Mit den Kochrezepten für blutige Amateure: dieses Mikrofon für Saxophon, dieses nur für Bühnengesang und dieses für die Hi-Hat und hier hat der Onkel Zauberer noch ein AKG-Mikrofon für die Snareabnahme.
Hier wird tatsächlich abgenommen. Die ganze Tonwelt besteht aus AKG-Mikrofonen, was aber mit der Wirklichkeit nichts zu tun hat, wie man sich leicht überzeugen kann. So eine Mikrofonliste ist darum ziemlicher Quatsch.
Ich habe nichts gegen AKG-Mikrofone, aber so geht das nciht.
ZitierenPost melden
Antwort#18
... ein für Schlagzeugabnahme gebautes Micro ...
Hier ist der Kardinalfehler. So wird die Physik des Schalls falsch verstanden.
Das ist aber gut für den Vertrieb. Wenn der Vertrieb Mikrofone macht, dann kommt sowas raus.
ZitierenPost melden
Antwort#19
Das ist schon problematisch mit einer "neutralen" Liste der Mikrofon-Einsatzbereiche.
Gehe mal zum Fiat-Auto-Händler und frage nach den Einsatzbereichen ihrer Fahrzeuge.
Der Händler dieser Marke wird dir allzugerne eine "Entscheidungshilfe" geben, aber immer mit dem Druck: Kaufe keine andere Marke.
Eine Einsatzliste für alle Autos gibt es nicht, weil nicht markenbezogen. Wer will das festlegen.
Da fällt mir die "Einsatzliste" (!) für ein bestimmtes Produktes ein. Es ist "ob".
Damit kann man Radfahren, Tennisspielen, Kegeln, Jodeln ...
Tja, so nützlich ist diese Liste.
Meine Kondesatormikrofone mit 48 V-Phantomspannung müssen alles aufnehmen, weil ich keine Liste habe.
Eine Mikrofonfirma, die nur schöne Gesangsmikrofone macht, diqualifiziert sich selber.
Amateure hoffen immer ganz besonders auf solche Mikrofone, die so etwas können. Also werden sie vom Verkauf und der Werbung bedient.
Hol dir die AKG-Liste im Pawera-Buch.
ZitierenPost melden
Antwort#20
Hallo Michi,
was bitteschön soll denn der Vergleich mit "Fiat"? Was haben Autos mit Mikrofonen zu tun. Diese ganzen Vergleiche von elektroakustischem Equipment mit Autos ist eine bei Hifi-Freaks beliebte Masche, weil sie es nicht besser wissen.
Ein Mikrofon ist ein Mikrofon und ein Auto ist ein Auto. Beides hat nichts miteinander zu tun. Der Vergleich ist daher kompletter Quatsch.
Wer "Einsatzlisten" für Mikrofone brauch, hat die Tontechnik nicht begriffen.
Und das Buch von N.Pawera kann man schlicht vergessen. Es ist kein Vergleich mit dem Buch von Dickreiter, den Mikrofonaufsätzen von Jörg Wuttke oder dem Mikrofonbuch von Dr. Gerhard Boré/Stephan Peus.

MfG
Rainer
ZitierenPost melden

Deine Antwort

Du kannst ohne Anmeldung schreiben.