Moin...
"Der Ausgangspunkt hier sind Musiker mit natürlichen Instrumenten, die eine Komposition zum Besten geben und aufgenommen werden sollen. Dieses hat niemals zu verschiedenen Zeiten in verschieden Räumen zu geschehen."
Genau das habe ich gesagt.
"Es soll das gemeinsame Musizieren aufgenommen werden und nicht eine roboterhafte entmenschlichte Maschinenmusik, die der Klickspur folgt.
Sicher darf man dabei auch eine Mehrspuraufnahme machen. Nur darf man nicht die Musiker der Aufnahmemaschine Untertan machen, indem man den Musikern Kopfhörer aufsetzt und alles in Schallkabinen sperrt."
Auch da habe ich genau das gesagt. Nur: Bei dieser Variante würde ich "niemals nie" sagen. Für den musikalischen Ausdruck ist IMHO das gleichzeitige Spiel das allerwichtigste. Ob die Musiker sich "in real" oder über Kopfhörer hören, ist zumindest bei Pop/Rock (ich weiß, ist hier nicht das Thema) zweitrangig. Da handelt man sich durch die bessere Übersprechdämpfung der getrennten Kabinen mehr Vor- als Nachteile ein, wenn die Musiker grundsätzlich mit KH-Monitoring klarkommen und sich durch scheiben sehen können. Bei Naturinstrumenten wie hier würde ich das aber wie gesagt auch nicht empfehlen und nur im äußersten Notfall (Platzgründe) erwägen.
"Oft wird durch die Anwesenheit der Mehrspumaschine die Aufnahme verdorben, weil man dabei vergisst, an den fertigen Klang zu denken. Wir machen das schon später bei der Mischung, ist die falsche Rangehensweise."
Wenn du meinen Beitrag aufmerksam gelesen hast, ist dir sicher aufgefallen, dass ich durchaus für die Erstellung eines Mixes plädiert habe. Damit eben nicht im Studio die Ernüchterung kommt, dass die Spuren zwar einzeln alle toll klingen, sich aber nicht zufriedenstellend zusammenfügen lassen.
Jens
"Der Ausgangspunkt hier sind Musiker mit natürlichen Instrumenten, die eine Komposition zum Besten geben und aufgenommen werden sollen. Dieses hat niemals zu verschiedenen Zeiten in verschieden Räumen zu geschehen."
Genau das habe ich gesagt.
"Es soll das gemeinsame Musizieren aufgenommen werden und nicht eine roboterhafte entmenschlichte Maschinenmusik, die der Klickspur folgt.
Sicher darf man dabei auch eine Mehrspuraufnahme machen. Nur darf man nicht die Musiker der Aufnahmemaschine Untertan machen, indem man den Musikern Kopfhörer aufsetzt und alles in Schallkabinen sperrt."
Auch da habe ich genau das gesagt. Nur: Bei dieser Variante würde ich "niemals nie" sagen. Für den musikalischen Ausdruck ist IMHO das gleichzeitige Spiel das allerwichtigste. Ob die Musiker sich "in real" oder über Kopfhörer hören, ist zumindest bei Pop/Rock (ich weiß, ist hier nicht das Thema) zweitrangig. Da handelt man sich durch die bessere Übersprechdämpfung der getrennten Kabinen mehr Vor- als Nachteile ein, wenn die Musiker grundsätzlich mit KH-Monitoring klarkommen und sich durch scheiben sehen können. Bei Naturinstrumenten wie hier würde ich das aber wie gesagt auch nicht empfehlen und nur im äußersten Notfall (Platzgründe) erwägen.
"Oft wird durch die Anwesenheit der Mehrspumaschine die Aufnahme verdorben, weil man dabei vergisst, an den fertigen Klang zu denken. Wir machen das schon später bei der Mischung, ist die falsche Rangehensweise."
Wenn du meinen Beitrag aufmerksam gelesen hast, ist dir sicher aufgefallen, dass ich durchaus für die Erstellung eines Mixes plädiert habe. Damit eben nicht im Studio die Ernüchterung kommt, dass die Spuren zwar einzeln alle toll klingen, sich aber nicht zufriedenstellend zusammenfügen lassen.
Jens
