es ist doch immer wieder erstaunlich.... Das stimmt, Georg. Nur wenn ein Privatverkäufer dieses normale Nierenmikrofon vermutlich ausprobiert hat, es aber wegen der fehlenden Phantomspeisung nicht funktioniert, dann muss es wohl ein Funkmikrofon sein, bei dem das Netz-Ladegerät fehlt. Bei uns im Studio wurde auch schon mal ein Phantomspeisungsmikrofon geklaut, zu Hause als nichtgehend ausprobiert und nach drei Tagen leise wieder im Studio abgelegt. Bei diesem Angebot hier habe ich auch kein ehrliches Gefühl.
man sollte den Verkäufer mal um die Seriennummer bitten, evtl in der Art : "....um die Senderfrequenzen mit den eigenen Empfängern abstimmen zu können" und dann mal bei Schoeps nachfragen, ob als geklaut gemeldet ;-) Grüße Jens
Es gibt tatsächlich "Funkmikrofone von SCHOEPS": Der englische Hersteller AUDIO Ltd bietet ein Modul HX2000 an, das mit einer Colette-Kapsel betrieben wird, nur wenig größer als ein CMC-Impendanzwandler ist und einen Sender enthält. Ich verstehe nur nicht, warum SCHOEPS auf seiner Internetseite nicht darauf hinweist, wo AUDIO Ltd. in Frankfurt auf dem SCHOEPS-Stand seine Produkte ausstellte. Ich habe zwar noch nie damit gearbeitet, aber die Sachen von Audio Ltd. haben einen hervorragenden Ruf. Ich hatte mich mal dafür interessiert, mit dem Hintergedanken, bei Konzertmitschnitten damit zu arbeiten, um keine Kabel verlegen zu müssen. Leider sind die AUDIO Ltd.-Sachen schweinisch teuer.