Hallo, habe gerade die neue cd von yvonne catterfeld (unterwegs) bekommen. bin begeistert von dem sound. der klingt so verdammt weich und angenehm und dennoch druckvoll. wer produziert sie und in welchem tonstudio? wer kann mir das sagen?
Ich habe gerade die neue CD von Yvonne Catterfeld (unterwegs) bekommen und bin begeistert von dem Sound. Der klingt so verdammt weich und angenehm und dennoch druckvoll. Wer produziert sie und in welchem Tonstudio?
hallo Juppy, natürlich würde ich gerne dort eine cd produzieren lassen. werde ich mir aber wohl nicht leisten können;-). was kostet so ne aufnahme eigentlich pro tag? da kommts wohl billiger wenn ich mir selbst das ganze equipment nach und nach anschaffe.
Hi Das mit dem selber kaufen stimmt nicht so ganz für den Preis allein von der Konsole kannst du wohl einige Alben in dem Studio produzieren. Bei großen analog Konsolen sind auch 6 stellige Beträge keine Seltenheit. Mfg David
hehe, das muss ja nicht so ein Pult sein. habe ja schon ein kleines 24 kanal Pult zuhause. das sollte schon ausreichen. mir fehlts noch an pro tools und ne hammerfall karte oder sowas bräucht ich noch.
ich versteh kein englisch, nur deutsch und tschechisch. die benutzeroberfläche sieht jedenfalls schön bunt aus;-) gibts da keine beschreibung wo ich auch lesen kann?
Ich frage mich, was bei dieser Art von musik es groß an Kanälen braucht? Die Musik wird getrennt arrangiert und komplett auf den Kopfhörer. Dann singt Frau C ihre gehauchtes, H-betones, da mit zuviel Luftstrom versehenes Dünnstimmchen drüber und fertig ist. Für Sowas braucht man 2-3 Kaäle - je nach Effekten.
... so ein mit zuviel Luftstrom versehenes Dünnstimmchen muss irgend etwas haben. Bestimmten Leuten gefällt's sehr - und das sind nicht wenige. Denen ist der Luftstom nicht zuviel, sondern gerade richtig und das Dünnstimmchen wird nicht als solches erkannt und auch nicht negativ bewertet. Man muss schon was in der Stimme haben, auch wenn es starkes Bronchial-Asthma ist, wie bei Nena. Ein Compressor hilft dabei noch gewaltig. Auf so einem Playback ist mehr drauf, als einem beim lockeren Reinhören auffällt. Da ist nichts mit schnell fertig.
... so ein mit zuviel Luftstrom versehenes Dünnstimmchen muss irgend etwas haben. Bestimmten Leuten gefällt's sehr
Mir gefällt es überhaupt nicht. Egal wie gut produziert. Ich mag es nicht. Und nichtmal weil mir die Art von Mucke grundsätzlich nicht gefällt, sonder weil die Stimme mir nicht gefällt. Vorallem weil sie versucht Deutsch von der Betonung wie Englisch zu singen. Leider hilft da auch kein Lokalpatriotismus, aber die Frau wohnt ja eh nicht mehr in EF.
"für dich mache ich die Beine breiter..." (oder so ähnlich)
looooool;-) für dich yvonne mach ich die beine breiter;-) aber im ernst. mir gefällt diese gehauchte stimme. das lässt den song weich klingen. nicht so hart und stumpf. für ne rocknummer wäre das unbrauchbar, aber da yvonne catterfeld balladen singt usw. finde ich ihre neue cd perfekt gelungen, mal abgesehen von dem bonustrack. würde gerne auch so ein gehauchtes h in meiner stimme haben;-) oder sie als freundin;-)
Auch wenn's ein völlig anderes Genre ist: Hör Dir einmal Sängerinnen an wie Elly Ameling, Rita Streich (Volkslieder und Wiegenlieder) oder auch Christa Ludwig. (Diese Namen stellvertretend für eine große Anzahl von SängerInnen, die ähnliche Fähigkeiten haben, genannt.) Alles Stimmen, die durch "Stimmkultur" glänzen und keine manierierten "H"s säuseln müssen, um "weich" zu klingen. "Weich" klingt eine Gesangslinie, wenn ein Sänger auch über eine Pianokultur und Farben in der Stimme verfügt. Oder als Gegensatz dazu Cathy Berbarian: KEINER singt Surabaya Johnny besser, weil sie in diesem Stück die ganze Palette bis zu den Extremen des Haß und der Verachtung sowie der hörigen Zuneigung und Anhänlichkeit in dieses Stück legt. In dem Zusammenhang nicht zu vergessen: Lotte Lenya als Weill-Interpretin. Weder mit dem einen (Streich, Ameling) noch mit dem anderen (Berbarian) können säuselnde und hauchende Sternchen in irgend einer Weise mithalten. Auch und gerade nicht unter dem Aspekt, dem Zuhörer "Emotion" oder "Empfundenes" zu vermitteln. Es werden nur Klischees bedient. Passend erzählte mir mal vor Jahren ein tuntiger Schwuler zu der Musik von Milva: "Genau das habe ich heute erlebt oder gefühlt." Damit kommen wir zu der kürzlich hier gestellten Frage nach Anna Netrebko: Meines Erachtens eine durchschnittliche Stimme, zwar auf "Sauberkeit" und "Genauigkeit" gedrillt, die in ihrer "Einfarbigkeit" ganz schnell langweilig wird. Rusalkas Lied an den Mond klingt wie Mozart wie Bellini wie Berlioz wie ... alles (nämlich gleich). Stimmen und Künstler wie diese gibt es viele. Meines Erachtens ein typisches Marketingprodukt der Tonträgerindustrie. Mir könnten eine Menge (Opern-)Sängerinnen einfallen, die als Interpretinnen um Klassen besser sind: Lisa Della Casa, Kathleen Ferrier, Eva Marton, Victoria de los Angeles, Lucia Popp, Margarethe Price, Anna Moffo, Teresa Stratas, Teresa Berganza, Maria Lucia Godoy, Heinrich Schlusnus, Karl Riddersbusch, Benjamino Gigli, Josef Greindl, ... Mag sein, daß manche dieser Stimmen heute schon vergessen sind. Aber bevor man irgendwelche Medienprodukte bejubelt, sollte man doch erst das entdecken, was die Maßstäbe vorgegeben hat.
Daß Nena Asthma hat, wüsste ich nicht. Wenigstens bin ich aber der Ansicht, daß dies mit ihrer mädchenhaften Stimme nichts zu tun hat, denn Bauch oder Lungenanteile klingen in Popstimmen, wo der Stimmklang hinter den Schneidezähnen sitzt, sowieso nicht mit: Eine durch Bronchialasthma gedämpfte Lungenluftsäule sehe ich da nicht, das hat was mit dem Kehlkopf zu tun, wie bei Hannelore Elsner. Was das Hauchen angeht, so ist das oft nichts anderes, als der kultivierte Atemfehler, den viele Anfänger und schlecht ausgebildete Sänger begehen: Sie können infolge unzureichender Kontrolle der stimmrelevanten Muskulatur keinen ordentlichen Schluss der Stimmlippen herstellen und es entweicht unnötig viel Luft. Daher klingt die Stimme zwar nach Schlafzimmer aber insgesamt flach und drucklos! Das Gegenteil ist Celine Dion, die mit halbem Lungenhinhalt eine ganze Textzeile durchzieht und den letzten Ton noch über einen Takt in maximaler Lautstärke stimmstabil hält. Von Opernsopranen will ich garnicht anfangen. Ich hatte mal die Ehre, beim Einsingen von Renee Fleming zugegen zu sein- die hörte sich aus 20m so an, wie über einen eingebauten Lautsprecher und obwohl sich Sänger niemals auf voller Lautstärke einsingen.