So ist es mit dem Geschmack. Der eine bekommt bei Yvonnes zartem Säuselgeflüster so etwas wie "Bettgefühle" und der andere schüttelt sich abwendend dabei. Der Verkauf der CDs zeigt aber, dass doch *mehr* das eine wollen, als man zugeben möchte. Das klingt so wie: Keiner liest die Bild, nur alle kaufen sie. ;-(
Mag ja oft so sein, nur bei ihr muss ich wirklich passen. Mein Geschmack geht in eine ganz andere Richtung: ME`SHELL NdegéOcello, Ginny Owens, India Arie, Sade usw... Aber sicherlich keine Sarah Connor oder Catterfield. Über Geschmack lässt sich allerdings bekanntlich nicht streiten. Gruss, Thomas
Das schlimme ist das die Stimme billig und dünn klingt. Und vermutlich obwohl sie es vielleicht besser könnte, extra so mit Multibandcomp noch so lolita-mässig verstärkt wird.
Alle diese in Mode gekommenen dünnen Stimmchen klingen sich ja recht ähnlich. Ohne unterstützende effektvolle Aufnahmetechnik wären sie nicht auf dem Markt. Das ist aber bei allen Popsängern so, wie bei Udo Lindenberg, die ohne Technik gegen ihre Band nicht zu hören wären. Das ist unsere Zeit und es ist kein Kriterium. Sicher ist das kein Vergleich zu Rita Streich und anderen Sängern nur können die auch ohne Mikrofon auftreten. Auch das ist kein Kriterium Mit Pop lässt sich eben viel mehr Geld machen. Das ist ja auch nichts Schlechtes. Sehen wir das nicht so eng. Das Bedürfnis der Massen wird eben bedient mit Yvonne Catterfeld. Bei den Tontechnikern scheint sie weniger beliebt zu sein. Aber es gibt nicht so viele Tontechniker.
hey leute, heute habe ich die neue cd von vlado kumpan (glanzlichter der blasmusik) bekommen. boah, diese aufnahme ist so fett vom sound. die cd kann ich nur jedem tontechniker der sich auf blasmusik-aufnahmen spezialistert hat oder will empfehlen;-). will aber jetzt keine werbung machen.
Kein ernsthafter musikversierter Kenner wird Yvonne Catterfeld ob ihrer stimmlichen Fähigkeiten in den Himmel loben und kein Yvonne-Catterfeld-Stimmen-Verehrer wird die von Dir genannten Damen kennen wollen, da das entsprechende Interesse vermutlich gar nicht vorhanden ist. Und zu Celine Dion mein Senf: Stimme mag toll sein, aber der Kitsch ist nicht weit. Da muss ich abschalten. Musik ist Ausdruck und der muss jedem individuell gefallen. Abhängig von der musikalischen Bildung spielt da imho die professionalität, mit der etwas dargeboten wird, eine zunehmend große Rolle. Gruß Claus
Ich denke, daß man die 3 Aspekte sängerisches Vermögen, Musikanspruch (Kitsch?) und persönlichen Geschmack durchaus voneinander trennen kann. Selbst, wenn Yvonne anfinge, klassische Opernpartien zu singen, oder aber einen Hit landen würde, der mir persönlich gefiele- sie bleibt eine singende Schauspielerin mit mässiger Begabung und Ausbildung.
Nebenbei ein abgeschlossenes "Musikstudium" ist ein seltsamer Ausdruck. Alle die Sterchen erzählen, sie hätten "Musik" studiert. Da fehlt immer die Fachangabe, denn "Musik" kann man nicht studieren. Gesang oder Posaune schon. Auch Kapellmeister oder Dirigent ist möglich zu studieren, aber "Musik" niemals. Wer so etwas sagt, möchte glänzen und hat aber immer etwas zu verschleiern. Hier findet man: http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/30/0,1872,2189246,00.html Nach dem Abitur nahm Yvonne Catterfeld ein Jahr Auszeit für die Aufnahmeprüfung an der Musikhochschule, die sie mit Bravour bestand. Somit stand einem Studium von "Jazz und Popularmusik" in Leipzig mit dem Hauptfach Gesang nichts mehr im Weg.
da hast recht lutz, yvonne hat bestimmt kein musikalisches talent. sie braucht handlanger wo für sie texte schreibt, musikstücke komponiert, musiker zum einspielen usw. vlado kumpan hat die trompete studiert, er ist mein grösstes vorbild auf der trompete. ich kaum einen besseren trompeter als er. nuja, trotzdem klingt yvonne catterfelds musik nicht generell schlecht. n paar gute lieder hat sie, auch wenn sie nicht von ihr stammen. aber auf ein live konzert von ihr werden mich keine zehn pferde hinbekommen, das erspar ich mir dann lieber;-). sonst überleg ich es mir vielleicht noch anders mit meiner aussage;-) gruss alex
Da fällt mir ein Bekannter ein: Dessen Sohnemann studiert auch dort im gleihen Fach (Jazz) - allerding das Saxophon. Zuvor hatte er an der SAE in Frankfurt Tontechnik studiert und sich eine Weile so durchgeschlagen, bis er zu der Erkenntnis gelangte, daß es als TT nix zu verdienen gibt.
Ich habe da gerade ein nettes neues Wort gelernt, und als ich Dein Posting las, fiel es mir spontan ein. Du leidest stark an einer "Subjekt-Objektverwechslung". Dirk
noe, also ich musste erst einmal im lexikon nachschlagen weil ich dieses wort "subjekt objektverwechslung! in deutsch noch gar nicht kannte. aber daran leider ich nicht;-). wie gesagt finde ich yvonnes musik gut so wie ihr "dünnes stimmchen", oder wie ihr es hier nennt, im tonstudio hochprouziert wird. live möchte ich sie aber nicht hören, ohne mikro schon gar nicht;-). ohne effektgeräte, compressor, verstärker ... würde dieses dünne stimmchen von diesem kleinen yvonne mäuschen sowieso in der musik untergehen. ***sexy sieht sie jedenfalls aus;-).*** das aussehen zählt heutzutage sowieso viel mehr wie alles andere. zumindetens in dieser pop kuschel bettmusikecke. ich werde zu vlado kumpans konzert gehen, da weiss ich wenigstens für was ich den eintritt bezahle. und da bekomme ich für halbes geld 4x mehr geboten als bei dieser knatterfeld. und die stimmung ist bei vlado kumpan auch viel besser;-), und da gibts wenigstens auch was gescheites zu saufen
Alle die Sterchen erzählen, sie hätten "Musik" studiert. Da fehlt immer die Fachangabe, denn "Musik" kann man nicht studieren. Gesang oder Posaune schon. Auch Kapellmeister oder Dirigent ist möglich zu studieren, aber "Musik" niemals. Wer so etwas sagt, möchte glänzen und hat aber immer etwas zu verschleiern.
Ich bin kein Sternchen, aber ich erzähle das auch, wenn ich nach meiner ausbildung gefragt werde... ;-) Wenn man unbedingt Worte klauben will, haste natürlich recht - dann dürfte es jedoch ebensowenig die "Medizinstudenten" geben, sondern man müßte immer schön fein säuberlich das Fach angeben, in dem er/sie sich spezialisiert hat... Neenee. "Musikstudium" ist ein ganz normaler Ausdruck und hat mit irgendwelchen Hintergedanken nichts zu tun. Na, na... das will ich so nicht stehen lassen! An meinem Musi-- tschulligung, Kontrabaßstudium gibt es nichts zu verschleiern. :p
Wer kundt-tut, dass er "Musik" studiert hat, der wird immer leicht verdutzt angesehen, Nanü! Irgend etwas ist dann immer ein wenig "faul". Da ist was dran. Denk mal selber mal nach. :-) Achte doch beim nächsten Interview drauf. Wer Gesang studiert hat, der sagt eindeutig, ich habe Gesang studiert bei Professor Fischer-Dieskau in Berlin. Darauf kann er stolz sein. Die "Schmalspur-Leute" sagen immer, sie hätten "Musik" studiert und dabei schwillt die Brust. Es wird meistens durchschaut, dass das nur zwei Semester "Musikgeschichte" an einer Akademie war, was dann abgebrochen wurde. Nebenbei, ich habe "Komposition" studiert bei Prof. Metzler in Berlin. Ich sage nie "nichtssagend" ich hätte "Musik" studiert. Habe ich den Bass-Schlüssel studiert? Oder etwa die Notenlinien? Oder den 3/4 -Takt? :-)
Hallo Volker, da muß ich doch einhaken: Ich hatte mal einen Chorleiter, der gibt auch (damit) an, er habe bei - ich glaube - Celibidache studiert. Meines Wissens nach hatte er bei ihm aber (nur) einzelne Kurse. Das muß nicht gegen die Qualität der Ausbildung sprechen, aber es ist klar, das man so etwas wegen des Renommees besonders hervorhebt, selbst wenn man bei dem bekannten Mann nicht viel aufregend neues gelernt haben sollte...