Wer kann mir sagen wer und wo Yvonne Catterfeld Produziert wird

Erstellt 60 Antworten61 Beiträge
Antwort#41
live möchte ich sie aber nicht hören,
Du wirst lachen, live klingt ihre Stimme durchaus angenehmer.
Auch wenn mir die Mucke trotzdem noch nicht gefällt.
Was mich bei der Catterfeld richtig stört ist, dass die Komponisten/Texter nicht mit der deutschen Sprache umgehen können. Deutsch hat eine andere Sprachmelodie, irgendwie härter abwechselnd betont - unbetont. Bei Bands wie "In Extremo" kann man sich anhören was ich meine, aber auch bei normalen deutschen Volksliedern. Bei Catterfeld wird versucht das Deutsch so zu singen als ob es englisch wäre, Silben werden unpassend gestreckt und betonte unbetont gesungen.
ZitierenPost melden
Antwort#42
Thema: Operngrößen im Vergleich zu Anna Netrebko
Der erwähnte Heinrich Schlusnus käme auch im kessen Outfit nicht so dolle rüber, wie die flotte Anna. Stimmt das eigentlich, daß sie wirklich die Treppen in der Moskauer Staatsoper geputzt hat, bevor sie entdeckt wurde?


Nochmehr von Anna
ZitierenPost melden
Antwort#43
Sorry, aber in seiner Pauschalität ist das Geschriebene schlichter Unsinn ;-).
Wer kundt-tut, dass er "Musik" studiert hat, der wird immer leicht verdutzt
angesehen, Nanü! Irgend etwas ist dann immer ein wenig "faul". Da ist was dran.
Denk mal selber mal nach. :-)
Achte doch beim nächsten Interview drauf.
Wer Gesang studiert hat, der sagt eindeutig, ich habe Gesang studiert bei Professor Fischer-Dieskau in Berlin.
Darauf kann er stolz sein.
Die "Schmalspur-Leute" sagen immer, sie hätten "Musik" studiert und dabei
schwillt die Brust. Es wird meistens durchschaut, dass das nur zwei Semester
"Musikgeschichte" an einer Akademie war, was dann abgebrochen wurde.
Nebenbei, ich habe "Komposition" studiert bei Prof. Metzler in Berlin.
Ich sage nie "nichtssagend" ich hätte "Musik" studiert. Habe ich den
Bass-Schlüssel studiert? Oder etwa die Notenlinien? Oder den 3/4 -Takt? :-)
Hab ich getan mit heißem Bemüh'n - allein: Mich stört die gehäufte Verwendung des Wortes "immer".
Wenn ich kundtue [sic!], Musik studiert zu haben, bin ich bislang weder "verdutzt angesehen" worden, noch wurde mir unterstellt, da sei doch "was faul" - tut mir leid, mit dem Klischee kann ich leider nicht dienen.
Warum auch?
Werde ich tun, allerdings achte ich auch darauf, WER so etwas sagt.
D'accord.
Nur vergißt du eines in deinem Pauschalurteil: Es kommt (wie so oft) auf die Situation, auf den Gesprächskontext an: Wenn ich unter Musikern bin oder in einer dementsprechenden Situation, dann würde natürlich jeder verständnislos gucken, wenn ich es auf die Frage nach meinem Werdegang beim Begriff "Musikstudium" beließe ("Ja, logo - - und? Was genau?") - natürlich benennt man hier gleich den Studiengang.
Wenn ich aber von Hinz oder meinetwegen auch Kunz nach meiner Ausbildung gefragt werde, dann, ich gestehe es freimütig, antworte ich *ersteinmal* mit nichts anderem als "ich habe Musik studiert". Punkt. Wenn das Gegenüber Interesse hat, fragt ersiees nach, und dann kann man immer noch den Studiengang angeben, sonst läßt man es.
Verstehst? *Defensives* Preisgeben von persönlichen Informationen nennt man das, d.h. so ziemlich das Gegenteil von "Brustschwellen" oder ähnlichem....
Das mag vielleicht für ein paar unrühmliche Fälle gelten - daraus aber ein Pauschalverdikt abzuleiten, nach dem jeder, der nicht stante pede Roß & Reiter nennt, was zu verbergen hätte, halte ich für zumindest verwegen.
Nein. Musik, was sonst? :p
Aber jedem wie ihm beliebt. Wir können gern per Mail weiterdiskutieren (andeeII-AT-gmx-DOT-de), aber hier isses doch arg OT.
Andreas
ZitierenPost melden
Antwort#44
Ich wollte mal Musik studieren, also ging ich zu einer Musikhochschule, wo das ja möcglich sein sollte.
Da ich das Fach "Allgemeine Musik" studieren wollte, machte ich das deutlich.
Man sagte man mir, das Fach Musik gibt es hier nicht. Was nun?
ZitierenPost melden
Antwort#45
Ist die Frage ernst gemeint?
Falls ja: Vermutlich hat man dich (mit leicht mitleidigem Ausdruck) gefragt,, was für ein Musikberuf es denn genau werden sollte, bzw. welches Instrument du spielst. Was hast du geantwortet?
Falls nein: Geschenkt. ;-)
ZitierenPost melden
Antwort#46
Ich habe dann angefangen Gesang (Bariton) zu studieren. Vorher hatte ich im Chor gesungen.
Ich wollte auch Banjo "studieren", aber das gab es da nicht.
Am Wochenende spiele ich in einer Dixilandband ein recht großes Banjo (4-string tenor banjo).
Ich würde nie sagen, das ich "Musik studiert" hätte mit den Vaccai-Übungen.
ZitierenPost melden
Antwort#47
Nachdem wir gehört haben, dass die Catterfeld in Leipzig Musik studiert haben soll, was sich als Jazz-Kursus herausstellt - wieder so eine typische Bestätigung für ein Musikstudium - wäre es gut zu wissen, was denn Andee für Musikstudium hinter sich hat.
ZitierenPost melden
Antwort#48
Och.. *brustschwell*, so'n Kursus im Fach Kontrabaß, ging 8 Semester, dann nochn bissi geschrubbt vor ein paar Leuten, und dann hatte man so'n Lappen in der Hand, auf dem stand "Diplom" drauf...
ZitierenPost melden
Antwort#49
Nö, warum auch? Aber genausowenig könntest du damit von einem "Gesangsstudium" sprechen.
ZitierenPost melden
Antwort#50
Ich würde gerne staatlich anerkannter musiklehrer werden für trompete.
kenne da ne coole schule, vielleicht melde ich mich an;-)
ZitierenPost melden
Antwort#51
Das ist doch was. Diplom-Bassist. Alle Achtung.
ZitierenPost melden
Antwort#52
Alex,
kann man wirklich Trompeten-Lehrer studieren oder heißt das Studienfach Musiklehrer?
Mir ist bekannt, dass man zum Trompetenlernen zu einem guten Trompeter geht, so wie es Stefan Mross tat, der zu Walter Scholz ging.
http://de.wikipedia.org/wiki/Stefan_Mross



Walter Scholz - Trompete
ZitierenPost melden
Antwort#53
Stefan Mross kann überhaupt nicht gescheit Trompeten. Er muss sich ja noch Tipps von Kumpan holen. Kumpan ist 10.000 mal besser als dieser dahergelaufene möchtegern hobbytrompeter.
noe, die trompete kann man schon studieren.
ZitierenPost melden
Antwort#54
Für eine Orchesterstelle nützt das fast garnix.
(Vielleicht plädiere ich auch so für den eher allgemeinen Begriff "Musikstudium", weil ein Gesangs- oder wie auch immer geartetes Instrumentalstudium ein bißchen mehr umfaßt als nur Vaccai oder Üben in abgeschlossenen Räumen. Nebenfach, Musiktheorie, Gehörbildung, Instrumentenkunde, Musikgeschichte, Orchester, Chor, optional Pädagogik, Methodik, Didaktik... auch das gehört zum Studium.
Ich hatte halt immer was gegen die Schmalspurstudenten, die ihre Übezelle frühmorgens mit Zähnen und Klauen verteidigt haben, hernach (nicht immer) gute Stellen bekommen haben - aber nie über den Tellerrand ihres Spezialgebiets hinauszuschauen wagten.)
ZitierenPost melden
Antwort#55
Daß vor "DIPLOM" das Präfix "Jodler-" steht, gibt Dir nicht zu denken?
(GANZ SCHNELL WEGDUCKEND) >:->
Mir wird hier auch einiges zu viel in einen Topf geworfen. Man sollte schon hinterfragen, um welches Musikstudium es sich handelte, bevor man aburteilt.
Nur weil jemand "Jazzgesang" oder "Jazzpiano" studiert hat, heißt das noch lange nicht, daß er ein Schmalspurstudium hingelegt hat. Auch vor das Studium "Jazz" haben die Götter eine Hürde nahmens "Aufnahmeprüfung" gesetzt.
Kritischer sehe ich solche Anmerkungen in den Biografien wie "Meisterkurs bei ..." gemacht.
Das sind Kurse von wenigen Tagen Dauer, zu denen sich eine Vielzahl von Musikern anmelden können, einige wenige als aktive Teilnehmer, die Mehrheit als Hospitanten (man sagt auch "Zaungäste"). Sowohl die Zaungäste als auch die aktiven Teilnehmer schmücken ihre Biografie mit solchen Kursen. Aber selbst die "Aktiven" dürfen dem Meister vielleicht eine Stunde ihr Stück vorspielen und dankbar die Anmerkungen entgegen nehmen. Als Bereicherung, um neue Eindrücke oder Sichtweisen mit zu nehmen, sind solche Kurse mit Sicherheit gut und ein guter Ausbruch aus dem alltäglichen Trott des Lernens und Übens. Aber mit dem "Musikstudium" haben diese Meisterkurse weniger zu tun.
Ich hatte in meiner Laufbahn mit einigen russischen Musikern zu tun. Die meisten davon waren grottenschlecht - die Künstlerbroschüren versprachen das Gegenteil. Aber solange die Westeuropäer nicht wissen, daß der "Kammermusikwettbewerb xy" ein Provinzwettbewerb, dotiert mit nur 'ner Hand voll Rubel, ist, macht sich sowas im Lebenslauf immer gut.
ZitierenPost melden
Antwort#56
kann man wirklich Trompeten-Lehrer studieren oder heißt das Studienfach Musiklehrer?
Das Fach heißt "Instrumentalpädagogik".
Die Aufnahmeprüfung soll um einiges leichter sein als die zur "Hochschulklasse", die zum "diplomierten Konzert..." oder gar zur "Konzertexamen (mit Auszeichnung)" führt.
Deshalb könnte für manchen der Weg über IP der Einstieg zur Hochschulklasse sein, wenn man später die Aufnahmeprüfung zur "Hochschulklasse" versucht. Die zeit des IP-Studiums könnte auch dazu genutzt werden, sich "seinen" Professor auszusuchen.
ZitierenPost melden
Antwort#57
Meinst Du "Musik" oder "Musikwissenschaften".
Erstes wird an der "Musikhochschule", letztes an einer Universität gelehrt.
Musikwissenschaften umfaßt Geschichte, Instrumentenkunde. Akustik, Harmonielehre, ...
ZitierenPost melden
Antwort#58
Lies "Heinrich Neuhaus: Die Kunst des Klavierspiels"
Darin beschreibt er u.a. die Voraussetzungen für einen guten Musiker:
Allgemeines Interesse an allen Sparten der Kultur.
Ich bin mir sicher, daß er jene, die sich Einzelhaft in einer "Übezelle" verordnen, verachtet hat. Sinngemäß schreibt er, daß nur derjene, der auch etwas zu sagen hat, den Mund aufmachen sollte. An anderer Stelle liest man über Heuhaus' Lehrer Godowski, daß dieser sich beklagte, "heutzutage spiele jeder gut". Zum Glück liegt zwischen "gutem Spiel" und Interpretation oder "Musik machen" nochmals ein großer Unterschied.
Es gibt noch eine schöne Geschichte zu einem Kurs von Prof. Eberts, Klavier, MuHo hannover:
Kursus irgendwo in den Bergen. Die Teilnehmer machen einen Morgenspaziergang.
Plötzlich weist Eberts auf die nebelschwaden im tal und kommentiert:
"UNA CORDA"
Mehr muß manchmal nicht gesagt werden.
ZitierenPost melden
Antwort#59
(Den Eberts hab ich in Hannover noch kennengelernt. Der Satz paßt zu ihm.,... ;-))
ZitierenPost melden
Antwort#60
In Stuttgart hieß es zu meiner Zeit "ML" - Musiklehrer, in Hannover (wo ich stud. habe) "Musikpädagogik".
Daß die Aufnahmeprüfung in MP leichter (gewesen) sein soll als die "Künstlerische Ausbildung" (=Orchester), kann ich nicht bestätigen, nicht nach dem, was mir Dozenten und Professoren erzählt haben. Zumindest gilt dies fürs Hauptfach.
Ich könnte mir vorstellen, daß die Anforderungen im Klavier-Nebenfach (wenn Hauptfach = Soloinstrument und vice versa) anspruchsvoller sind als im reinen Instrumentalstudium:
Zu meiner Zeit machte ein absoluter Geigen-Crack Aufnahmeprüfung für KA und sollte dann auch auf dem Klavier geprüft werden.
"Ich kann aber nichts spielen..."
"???"
Getuschel in der Kommission.
"Dann, äh, spielen Sie halt eine F-Dur-Tonleiter."
....
"Wo ist denn das F ?"
Der Mann hat trotzdem bestanden.
ZitierenPost melden

Deine Antwort

Du kannst ohne Anmeldung schreiben.