Sorry, aber in seiner Pauschalität ist das Geschriebene schlichter Unsinn ;-).
Wer kundt-tut, dass er "Musik" studiert hat, der wird immer leicht verdutzt
angesehen, Nanü! Irgend etwas ist dann immer ein wenig "faul". Da ist was dran.
Denk mal selber mal nach. :-)
Achte doch beim nächsten Interview drauf.
Wer Gesang studiert hat, der sagt eindeutig, ich habe Gesang studiert bei Professor Fischer-Dieskau in Berlin.
Darauf kann er stolz sein.
Die "Schmalspur-Leute" sagen immer, sie hätten "Musik" studiert und dabei
schwillt die Brust. Es wird meistens durchschaut, dass das nur zwei Semester
"Musikgeschichte" an einer Akademie war, was dann abgebrochen wurde.
Nebenbei, ich habe "Komposition" studiert bei Prof. Metzler in Berlin.
Ich sage nie "nichtssagend" ich hätte "Musik" studiert. Habe ich den
Bass-Schlüssel studiert? Oder etwa die Notenlinien? Oder den 3/4 -Takt? :-)
Hab ich getan mit heißem Bemüh'n - allein: Mich stört die gehäufte Verwendung des Wortes "immer".
Wenn ich kundtue [sic!], Musik studiert zu haben, bin ich bislang weder "verdutzt angesehen" worden, noch wurde mir unterstellt, da sei doch "was faul" - tut mir leid, mit dem Klischee kann ich leider nicht dienen.
Warum auch?
Werde ich tun, allerdings achte ich auch darauf, WER so etwas sagt.
D'accord.
Nur vergißt du eines in deinem Pauschalurteil: Es kommt (wie so oft) auf die Situation, auf den Gesprächskontext an: Wenn ich unter Musikern bin oder in einer dementsprechenden Situation, dann würde natürlich jeder verständnislos gucken, wenn ich es auf die Frage nach meinem Werdegang beim Begriff "Musikstudium" beließe ("Ja, logo - - und? Was genau?") - natürlich benennt man hier gleich den Studiengang.
Wenn ich aber von Hinz oder meinetwegen auch Kunz nach meiner Ausbildung gefragt werde, dann, ich gestehe es freimütig, antworte ich *ersteinmal* mit nichts anderem als "ich habe Musik studiert". Punkt. Wenn das Gegenüber Interesse hat, fragt ersiees nach, und dann kann man immer noch den Studiengang angeben, sonst läßt man es.
Verstehst? *Defensives* Preisgeben von persönlichen Informationen nennt man das, d.h. so ziemlich das Gegenteil von "Brustschwellen" oder ähnlichem....
Das mag vielleicht für ein paar unrühmliche Fälle gelten - daraus aber ein Pauschalverdikt abzuleiten, nach dem jeder, der nicht stante pede Roß & Reiter nennt, was zu verbergen hätte, halte ich für zumindest verwegen.
Nein. Musik, was sonst? :p
Aber jedem wie ihm beliebt. Wir können gern per Mail weiterdiskutieren (andeeII-AT-gmx-DOT-de), aber hier isses doch arg OT.
Andreas