Lieber Rainer,
es haben alle mal klein angefangen, denn noch kein Meister fiel vom Himmel, auch wenn es ...
Auch ich musste sicher ganz klein anfangen, weil zu meiner Studienzeit wenig Gedrucktes über die Tonaufnahmen zu finden war und meine wissbegierigen Fragen nicht beantwortet werden konnten. Ich habe alles gelesen, was es damals zu lesen gab.
Meine Fragen waren zum Beispiel: Warum kommt aus den Intensitäts-Stereomikrofonen nicht U Quadrat raus, wenn die linke und rechte Intensität da reingeht. Meine Professoren konnten mir das damals nicht erklären. Dann waren mir die Schalleinfalls-"Amplituden" an den Ohren bekannt, aber ich konnte mit diesen Angaben daraus kein brauchbares Panpot konstruieren. Mir konnte dabei keiner helfen, weil nicht in Kopf- und Lautsprechersignale unterschieden wurde.
Wie denn die Laufzeitstereofonie funktioniert wurde "totgeschwiegen". Meine Frage nach der Wirkung des Decca-Dreiecks wurde als nicht "wissenschaftlich" abgetan, denn das kann nicht gehen. So musste ich gegen den Strom schwimmen, was natürlich anstrengend war. Aber es hat sich gelohnt.
So habe ich mir selber klargemacht, dass selbst Lautsprecherleistungsverstärker mit den Lautsprechern nur in "Spannungsanpassung" anständig arbeiten und habe den Professoren den "Irrglauben" an ihre geliebte "Leistungsanpassung" mit Ri = Ra gelassen.
Nur durch die Ahnungslosigkeit um mich herum habe ich mir mein Wissen erkämpft.
Information zu bekommen ist heute sehr viel einfacher und ich lobe das Internet. Wer will, der kann sich dort sehr gut bilden. Natürlich muss man selber den Spreu vom Weizen trennen, denn es gibt auch viel Unsinn dort. Das tue ich dann manchmal auf meiner Webseite kundt, wie zum Beipiel hier:
"Seltsam - Seltsam, was im Internet so zu finden ist ?"
http://www.sengpielaudio.com/Seltsam-SeltsamWasImInternet.pdfViele Grüße
Eberhard Sengpiel, genannt ebs
P.S.: Ich habe hier ein Thema bisher ohne Antwort aufgeworfen:
"Vorteilhafte Filterung der Raumsignale beim Surround-Sound"
Siehe:
http://www.sengpielaudio.com/VorteilhafteFilterungDerRaumsignale.pdfZu diesem Thema habe ich eine Frage: Es ist unklar, ob eine Absenkung oder eine Anhebung der Frequenzbereiche um 1,24 kHz und 7,71 kHz für eine vorteilhafte Filterung der Raumsignale günstig ist. Hat jemand praktische Hörerfahrung zu diesem Thema und könnte mir darüber berichten?
Seltsam - Seltsam, was im Internet so zu finden ist ?