Mitgliedschaft im VDT

Erstellt 6 Antworten7 Beiträge
Startbeitrag#1
Welche Vorteile hat eine Mitgliedschaft im VDT und was sind die Aufnahmebedingungen?
Ich habe mal angefragt und wurde auf die Webseite verwiesen wo ich den Aufnahmeantrag samt Präambel fand: Offen sei der VDT für Personen im Umfeld Audio und Medien, was für mich durchaus zutrifft (Mechatronikingenieur im akustischen Gerätebau, mit eignem Studio) und weiter heisst es dort, seien zwei "Bürgen" aus der etablierten Mitgliederschaft zu benennen.
Wie ist das zu verstehen? Muss ich erst zwei Mitglieder von meinen Aufnahmen überzeugen? Ich hätte jetzt eher erwartet, daß man sein Diplom einschickt, als Berufsnachweis. (?)
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Antwort#2
Hallo Reinhard,

maßgebend für die Mitgliedschaft ist nicht das Diplom, sondern die Tätigkeit. Wenn Du eine hauptberufliche Tätigkeit in der Tontechnik nachweisen kannst, kannst Du Mitglied werden. Dafür sollen die Bürgen als Zeugen dienen. Es nutzt also nichts, wenn jemand an der FH Düsseldorf sein Toningenieurdiplom oder am Tienhaus-Institut in Detmold sein Tonmeisterdiplom erworben hat und hinterher vielleicht "nur" als Elektriker irgendwo arbeitet, sondern er muß eine tontechnische Tätigkeit ausüben. Ob aktiv mit eigenem Studio oder passiv in der Industrie für tontechnische Geräte spielt dabei keine Rolle. Auch in der Ausbildung von Tonverantwortlichen kann man eine Mitgliedschaft beantragen. Über die Mitgliedschaft entscheidet dann der Vorstand.

MfG
Rainer, VDT
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Antwort#3
Hallo Reinhard,
was Reiner über die Formalien, dem kann ich mich nur anschließen.
Als praktischen Tipp möchte ich Dir noch auf den Weg geben, Dir gemäß den veröffentlichten Kontakten und Inhalten des VDT ein Bild zu machen. (www.tonmeister.de) Dann sprich doch am besten einfach den Regionalgruppenleiter und den Fachgruppenleiter persönlich an, die für Dich "zuständig" wären. Das Organisationsbüro hat alle einschlägigen Kontakte. Frag einfach auch nach der Telefonnummer der Ansprechpartner. Sprich mit Ihnen über Deine Erwartungen an eine Mitgliedschaft und über Deine Tätigkeit. Ich bin mir sicher, dass ein solches Gespräch die Perspektiven für beide Seiten gut klären wird.
Soweit ich weiß (mich sprach ein mir bekanntes Neumitglied erst gestern an), ist nur ein "Bürge" notwendig, und der entsprechende Fachgruppenleiter, aber das sind dann reine Formalien, wenn Du merkst: "Ja, die Chemie stimmt."
Viele Grüße,
Sebastian Gabler
Fachgruppenleiter "Neue Medien" VDT
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Antwort#4
Ok, Dank erstmal. Es geht also wohl um das realistische Einschätzen einer ausreichenden tonmeisterlichen Tätigkeit, was ich natürlich nachvollziehen kann. Wie gesagt arbeite ich sehr wohl im Bereich Audio - allerdings derzeit vorwiegend in der mechanische Komponentenkonstruktion, und die tontechnische Tätigkeit ist halt eher autodiaktisch und nebenberuflich, wenn auch schon weit ausgebaut. Stutzig macht mich deshalb natürlich, daß selbst Absolventen der Tontechnikschulen (was ich ja nun nicht habe!) nicht direkt qualifiziert sind.
Andererseits hört man von vielen Tonausbildungstätten ja auch nicht immer das Beste. Das mit den Bürgen ist mir schlussendlich daher durchaus plausibel, es klang aber auf den ersten Blick so ein bischen nach dem Vorgehen in einer Studentenverbindung oder einem anderen Geheimbund, wo man nur reinkomt, wenn man einen kennt.
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Antwort#5
"es klang ... ein bischen nach ... einer Studentenverbindung oder einem Geheimbund"
*** lol ***
Der geheime Zirkel der Tomschaffenden, die Ihre Aufnahme- und Mischtechniken hüten, wie die Zauberergilde ihre magischen Tricks und all jenen, die es wagen, Tipps zu veröffentlichen oder gar die Dreistigkeit besitzen, wieder austreten zu wollen, Betonfüsse verpassen.
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Antwort#6
Na, also so ist es nun wirklich nicht, denn sonst bräuchten wir keine Tonmeistertagungen zu veranstalten und wenn schon, dann müßten wir ja strengstens daraf achten, daß ja keine "Outsider" in unsere Kreise kämen. Der VDT ist bei weitem nicht so dünkelhaft wie ihn mancher vielleicht einschätzt. Die Sache mit den Bürgen soll m.E. nur dazu dienen, "Wildwuchs" zu verhindern, d.h., zu verhindern, daß auch berufsfremde Personen dem Verband beitreten nur um dann zu sagen "ich bin Mitglied im VDT" oder solche die sich "Tonmeister" nennen nur weil sie eine Soundkarte in ihrem PC haben. Ich denke Du verstehst was ich damit meine. Es stünde vielen Vereinen nicht schlecht, dieses Prinzip der Bürgenschaft einzuführen.
Ausgesprochene "Geheimbünde" sind solche wo sich religiöse Sonderlinge und Esoteriker tummeln. Auf diese Spezies habe ich es besonders "gut" stehen. Von solchen "Geheimbündlern" distanzieren wir VDT-Mitglieder uns.
MfG
Rainer
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Antwort#7
Hallo,
die Häme verstehe ich jetzt auch nicht so ganz. Die Ansprechpartner stehen mit einer Reihe von persönlichen Daten im Netz,wie Du selbst an deren Telefonnummern kommst habe ich hier in aller Öffentlichkeit gesagt.
Du musst niemand kennen, sondern kannst neue Leute kennen lernen. Uns ist jeder willkommen. Die Kriterien sind nun mal nicht so einfach in Worte zu fassen.
Grüße,
Sebastian Gabler
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