Dynacord CMS 1000 Hall

Erstellt 46 Antworten47 Beiträge
Startbeitrag#1
Hallo
Was taugen die eingebauten Effekte von dem Pult, speziell der Hall interessiert mich.
Konkret möchte ich es für den Livebetrieb bei einer 5-Mann A Cappella Band einsetzten.
Martin
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Antwort#2
Der Dynacord CMS 1000 Mixer ist Heimtechnik. Der Hall entspricht dem.
Mein Lexicon 480 gibt besseren Reverb.
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Antwort#3
""Der Dynacord CMS 1000 Mixer ist Heimtechnik. Der Hall entspricht dem.
Mein Lexicon 480 gibt besseren Reverb.""
Gratulation: Die hirnloseste Antwort seit langem.
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Antwort#4
Die technichen Daten vom Mixer Dynacord CMS 1000

http://www.dynacord.de/pdf/104_616_download.pdf
sagen zum Beispiel: Ausgangswiderstand des Mixers 1000 Ohm.
Danke, das ist pure Heimtechnik und auch nichts für mich.
IRT-Pflichtenheft sagt dazu 40 Ohm. Welch ein Unterschied!
Wer das nicht liest, der braucht das auch nicht.
Juri



Mixer Dynacord CMS 1000 Technische Daten
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Antwort#5
Ich glaube ich hab dich nicht verstanden.
Ich hab da jedenfalls 75 Ohm für den Ausgangswiderstand rausgelesen, und das is gut so.
Die 1k sind die record sends.
Aber eigentlich wollte ich ja was ganz anderes wissen....
Gruß
Martin
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Antwort#6
hallo sie da!
also wir haben auch nen dynacord mixer (es ist aber ein powermixer) für ne blaskapelle gekauft.
was den hall bzw den ganzen sound bei diesem gerät angeht kann ich folgendes sagen:
der hall klingt künstlich, unnatürlich. also kein richtig natürlicher hall mehr.
der sound von den einzelnen registern klingt immer irgendwie verfälscht, egal wie man das pult einstellt. auf gut deutsch gesagt. es klingt beschissen!
aber wir geben uns damit zufrieden für die paar mal im jahr wo es eingesetzt wird! für den stolzen preis dieses gerätes habe ich allerdings mehr erwartet!
das war mit meinem alten dynacord mischpult ohne effekte viel besser. zwar hatte es auch ein rauschen und das wurde immer stärker umso weiter man die master out fader hochschob. jedoch hatte ich die effektgeräte extra, da kannst du herumexperimentieren. wenn dir was nicht passt am sound, geräte tauschen, alles so verkabeln wie es dir passt und wie du es brauchst und du kannst dich an die situation vor ort anpassen. in einem pult mit integriertem effekt kannst das alles nicht, vielleicht noch zusätzlich über den aux weg;-). das wars dann aber.
warum kaufst du nicht ein pult ohne integrierte effekte und einfach ein hallgerät und die anderen geräte dazu?
was machst du wenn beim auftritt der eingebaute effektprozessor draufgeht oder sonst was. dann stehst du im regen;-).
außerdem sind die dynacord geräte doch viel zu teuer. vorher würd ich mir n behringer kaufen, die bringen genau so viel. ich weiss ja nicht wie oft du das pult benutzt aber wenn es nicht jeden tag zum einsatz kommt reicht das völlig. dynacord würd ich persönlich niemals mehr kaufen. ich hatte selbst auch schon andere mischpulte, geräte usw. von dynacord. ich habe es verkauft!
die einzig beiden argumente, die für dynacord sprechen sind dass sie a): teuer sind, dafür aber b): robust verarbeitet im gegensatz zu behringer und sehr gut zu bedienen sind! die fader haben auch einen grösseren abstand voneinander, einfach angenehmer das ganze!
kauf dir lieber gescheite mikros. wer am mikro spart hat sowieso schon den ganzen sound ver.ackt. dann compressor und hallgerät und gescheite lautsprecher und nen ordentlichen verstärker, und dann ein mischpult;-).
von einem powermixer würde ich abraten!
ich würde an deiner stelle verschiedene mischpulte testen, fahr doch mal zu thomann. die führen dir auch verschiedene pulte vor, dann hast n vergleich. welches dir am besten gefällt vom sound und von der bedienung das würd ich kaufen. aber von dynacord würd ich abraten.
jetzt habe ich es sowiseo schon wieder bei allen hier verschissen, weil ich bei kleineren pulten für behringer spreche, die meisten hier im forum aber behringer als schrott bezeichnen.
erst wurde noch mein dynacord mischpult als kinderspielzeug bezeichnet;-),
.....das ist es auch und da hat derjenige der das geschrieben hat völlig recht!
gruss
alex






http://www.Nacht-Lager.de
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Antwort#7
Wer lesen kann ist klar im Vorteil.
Wie Martin schon schrieb: 75 Ohm.
Aber egal. Dieses Wort "Heimtechnik" (vor allem im Zusammenhang mit einem Bühnenmischpult eines profilierten Herstellers) ist wirklich unerträglich.
Noch einmal dieses Wort und ich geh an die Decke ;-)
Genau wie der "Vergleich" eines L480 (ehem. Neupreis: >25000 DM) mit einem Kompaktmixer.
Warum könnt ihr nicht einfach mal die Klappe halten wenn ihr nur Unsinn beizutragen habt?
Zur Frage: Ich kenn dieses Modell zwar nicht - aber aller Erfahrung nach
lässt sich aus den internen Effekten moderner Geräte für Live ein brauchbarer Hall entlocken - da sind die selben Zuataten drin wie in günstigen Stand-Alone-Geräten wie MPX100 oder M300, ein bißchen herumprobieren vorrausgesetzt. Der Rest ist pure Geschmacksfrage.
Wer gehobene Qualität sucht wird erst gar nicht mit so einem Pult starten.
Gruß,
Christopher
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Antwort#8
Danke hafi, du hast gerade verhindert, dass ich dieses Forum aus meinen Favoriten lösche.
Die Variante mit dem internen Effektgerät gefällt mir einfach besser, muss man doch ein Ding weniger herumschleppen.
Wer gehobene Qualität sucht wird erst gar nicht mit so einem Pult starten.
Erst mal mit den Dynacord reich und berühmt werden, und dann braucht man eh kein eigenes Pult mehr...
Martin
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Antwort#9
""Erst mal mit den Dynacord reich und berühmt werden, und dann braucht man eh kein eigenes Pult mehr...""
So isses ;-)
Was ich abba nicht verstehe: Wieso testest Du den Hall nicht selber?
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Antwort#10
Nicht alles was man unter dem Terminus "Heimtechnik" bezeichnet muß schlecht sein. Sieht man mal von ausgesprochener Billigtechnik ab (ich meine jetzt sog. "Kompaktanlagen" für 200 ?), so gibt es eigentlich keine Geräte mehr die wirklich schlecht sind. Die sog. "Heimtechnik" hält sich nur nicht an irgendwelche Normvorgaben.
Aber es gibt genauso auch "Profitechnik" die sich nicht nach Normvorgaben richtet. Und ich glaube das sind die meisten Anlagen! Denn: Die IRT-Pflichtenhefte geben in erster Linie vor, was an Anforderungen an Anlagen des Rundfunks zu stellen ist. Diese Anforderungen gehen, was die übertragungstechnischen Qualitätsparameter betrifft, an die physikalische Grenze. Und das hat natürlich seinen Preis. Man kann daher nicht von allen auf dem Markt befindlichen Geräte erwarten, daß sie sich mit der Schnittstellennorm an die im IRT-Pflh. 3/5 vorgegebenen 40 Ohm für den Ausgangswiderstand halten.
1 kOhm ist allerdings zu viel. Da bricht dann der Pegel zu sehr zusammen.
Ich kann es mir nicht verkneifen, mal ganz vorsichtig zu fragen, ob all diejenigen die von den IRT-Pflichtenheften hier reden wissen was da alles drin steht. Denn die Pflichtenhefte der Reihe 3 (Tontechnik) ergeben zusammen einen dicken Ordner voll.

Grüße
Rainer
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Antwort#11
Gut das dies mal von jemandem kommt der vermutlich 2/3 des IRT-Ordners auswendig kennt ;-)
Danke, Rainer
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Antwort#12
Wird "Profi"-Technik nur über die Erfüllung eines für den Rundfunk gedachten Pflichtenhefts definiert?
Oder über den Preis?
Ab wann ist Profi-Technik Profi-Technik?
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Antwort#13
Wird "Profi"-Technik nur über die Erfüllung eines
für den Rundfunk gedachten Pflichtenhefts definiert?
Welchen Sinn diese Pfichtenhefte haben können, wirst Du erleben, wenn bei einer Produktion Mikrofonpegel und Kommunikationkanäle über ein gemeinsames MultiCore laufen und die Regieanweisungen in den Aufnahmekanälen hörbar sind, weil die Gleichtaktunterdrückung zu gering ist. Oder wenn auf WDR 3 in den pp-Passagen Jürgen Domian als "Seelenklempter von 1_live" zu hören ist, weil es Übersprechen in den Leitungen zum Schaltraum gibt.
Der Rundfunk mag weit höhere Ansprüche stellen als ein kleines Studio, sinnvoll ist aber auch hier die Einhaltung der Spezifikationen des RFs. Auch bei mir als "Kleinem" kommen Kabellängen von 100 m vor - und da freue ich mich, wenn meine Geräte die durchaus sinnvollen Vorgaben des IRT erfüllen.
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Antwort#14
Profitechnik, bzw. Profigeräte sind nichts anderes, als Invesgitionsgüter. Sie erfüllen den Zweck, dass damit Geld verdient wird. Es wird eine knallharte Kosten/Nutzenrechnung gemacht und die Teile werden auch ganz normal abgeschrieben. Und von daher besteht die Forderung, dass irgendwelche Unzuverlässigkeiten, Ausfälle, Qualitätsschwankungen und - probleme letztlich für ein seriös wirtschaftendes Unternehmen niemals in Frage kommen dürfen. Das wäre letztlich viel zu teuer und gefährdet darüberhinaus noch die eigene Existenz.
...das war zur Abwechslung mal die kaufmännische Definition :)
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Antwort#15
Hallo Thomas,

ich schließe mich da voll und ganz der Definition von Stefan an, aber dehne es noch etwas weiter aus: Von einem Profigerät muß ich ganz einfach erwarten, daß es auch unter erschwerten Bedingungen noch zuverlässig arbeitet.
Beispiel: Die bekannten "NAGRA"-Geräte werden auf der ganzen Welt eingesetzt, egal ob in klirrender Kälte in der Antarktis oder bei glühender Hitze in der Sahara. Und sie bestehen ihren Dienst. Ob das ein Kassettenrecorder für 100 ? aus dem Mediamarkt auch tut, darf mit Fug und Recht bezweifelt werden.
Ein Betrieb der metallverarbeitenden Branche wird wohl kaum mit einer Heimwerkerbohrmaschine arbeiten. Die kaufen sich eine teure, robuste Maschine.

Grüße
Rainer
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Antwort#16
In der Stadt wo ich mich aufhalte ist das Angebot an Händlern, die ein Mischpult zum Testen rumstehen haben sehr bescheiden.
Jaja, es gibt ja noch die 30 T. Rückgabegarantie bei T.. und bevor ich wirklich zuschlage höre bestimmt noch bei ein paar Pulte an.
Aber vorher ein paar Erfahrungen Anderer zu erfragen ist ja auch nie verkehrt.
Martin
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Antwort#17
So einige Details aus dem 3/5 weiß ich schon auswendig. Das ergibt sich eben dadurch wenn man Schaltungen entwickelt.
Aber man braucht eigentlich nichts auswendig zu wissen, sondern man muß nur auswendig wissen was wo steht und wo man suchen muß. Dazu gibt es auch ein umfangreiches Verzeichnis der Pflichtenhefte.
Habe gerade den Ordner zur Hand:
Die Gruppe 3 ist die Tontechnik, die Gruppe 5 die Sender- und Empfangstechnik, die 8 die Fernsehtechnik und die 12 die Filmtechnik.
Das Heft 3/1-8/2 enthält Allgemeine Richtlinien für Entwicklung,Fertigung und Lieferung von Studiogeräten.
3/2: NF-Koppelfelder
3/3: Audiokabel und -Leitungen
3/4: Magnetbänder für die Studioanwendung
3/5: Tonregieanlagen
3/6: Aussteuerungsmesser
3/8-8/15: Zweikanaliges digitales Fernseh-Tonübertragungssystem TV/Tn2 (SEL-Verfahren)
3/9: Vorspann-, Zwischen- und Endbänder für Schaltzwecke im Studio (z.B. das schwarz-weiß-rote Telcomkennband).
3/10: DS1-Leitungssender und Empfänger.

So, nun kann sich jeder aussuchen, was er braucht. Findet man aber auch auf den IRT-Webseiten.

MfG
Rainer
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Antwort#18
Ich bezweifel doch nicht den Sinn der Regelungen in den Pflichtenheften.
Nichtsdestotrotz sind sie eben für Rundfunk und nicht für Tonstudios gemacht.
Auch wenn sehr viele Dinge auch für Studios mitgelten.
Aber viele Geräte die als Profigeräte gelten erfüllen nicht die Spezifikationen.
Damit meine ich nicht dbx368 oder Beringer oder was sich noch so in kleinen bis großen Studios tummelt. Ich mein schon "gutes Zeugs".
Als Beispiel fällt mir die Verstärkung von 70dB bei Mik-Preamps ein.
Dann diverse Impedanzen. Usw.
Daher die Frage ob die eben nicht mehr als "Profi" gelten sollen, nur weil das Pflichtenheft nicht erfüllt wird.
Dass z.B. ein Apogee-Wandler professioneller ist als ein ADA8000 leuchtet ein. Dennoch kann sich auch unter Berücksichtigung von Stefans betriebswirtschaftlicher Sicht ein ADA8000 als Notfall-Zusatz-Wandler finden.
Etc. pp.
Dasselbe ist SPDIF ist Consumer und AES/EBU ist Profi. Das ist eben auch falsch. Weil SPDIF eben nicht schlechter ist. Ausser bei sehr langen Verbindungen.
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Antwort#19
Was eben sagen will:
Mich stört dieses Standesdünkel hier Profi vs. Consumer, Klassik vs. Rock, Anfänger vs. Profi.
Das gehört eigentlich nicht in ein seriöses Tontechnikerforum.
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Antwort#20
"Ich bezweifle nicht den Sinn der Regelungen in den Pflichtenheften. Nichtsdestotrotz sind sie eben für Rundfunk und nicht für Tonstudios gemacht."
Das ist deine Meinung. Die muss nicht stimmen.
Kleine Studios denken so wie du. Das hat auch seinen Grund.
Ich denke, das Pflichtenheft ist gut für Studios anwendbar. Kleine Abweichungen kann man sich ja leisten, aber im ganzen gesehen sicher nicht.
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