Oktava-Mikrofone

Erstellt 7 Antworten8 Beiträge
Startbeitrag#1
Nicht nur die Applikationsvorschläge für oktava-Mikrofone finde ich bemerkenswert:
http://www.oktava-online.com/appl.htm
Vor allem staune ich über den Warnhinweis, keine chinesischen Kopien zu kaufen.
Daß SCHOEPS vor ungarischen Kopien des M221 warnt, ist ein alter Hut,
aber daß ein Hersteller preiswerter Mikrofone schon Kopien fürchten muß ...



Oktava: Warnung vor Chinesische Fakes
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Antwort#2
Haha, Cool! Genau so Zeugs tigert schon geraume Zeit auf EBAY umher. Mir ist auch schon aifgefallen, daß es Oktavamikros gibt die nicht in kyrillisch sondern in western beschriftet sind- also mit echtem "v".
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Antwort#3
Das ("Oktava") ist allerdings kein "me too"-Anbieter, sondern pure Produkt-Piraterie und
somit eigendlich organisiertes Verbrechen.
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Antwort#4
Meinst Du damit die Oktavas als solches, oder die Oktava-Kopien?
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Antwort#5
Dazu hier noch eine Info von D.A.S.


WAS IST LOS BEI OKTAVA?
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Antwort#6
Sieht aus, als stünde den Russen und ihrem in China produzierenden englischen Vertreib dieselbe namentliche Teilung bevor, wie einst Neumann.
Wenn ich russische Okataba wäre, würde ich einen neuen Namenszusatz wählen, das Design verändern und aggressiv in die Werbung gehen. Wie wäre z.B. mit RPA ? (russian professional audio)
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Antwort#8
Ich finde ganze Geschichte äußerst merkwürdig:
DAS stellt sich als (deutscher) Importeur dar - allerdings bietet DAS einen eigenen Impendanzwandler zu den Oktava-Kapseln an.
Folgt man dem Link "where to buy" auf der Oktaba-Seite, landet man bei ebay-Händlern (und nicht bei DAS).
Der englische Importeur behauptet, das Oktaba gar nicht der Entwickler der Kleinmembranmikrofone sei. Stimmt dies, wäre Oktaba nur (Auftrags-)Hersteller (eines OEM-Produktes) oder müßte für den Verkauf unter eigenem Label sogar Lizenzen an den Entwickler zahlen.
Darüber hinaus könnte der Entwickler Fertigungskapazitäten einkaufen, wo er will - also auch in China, wenn dort billiger und nach ihm genügenden Fertigungsmaßstäben produziert wird.
Im Computer-Bereich - und sicher nicht nur dort - wird das schon lange so gemacht. Man erinnere sich z.B. nur an ATARI, die Lieferschwierigkeiten hatten, wenn keine (billigen) Fertigungskapazitäten verfügbar waren.
Was mich im Zusammenhang mit DAS wundert: Die original Impendanzwandler der Oktabas haben eine Ausgangsimpendenz von 300 Ohm, die Wandler von DAS auch. 300 Ohm halte ich für verdammt viel. Auch wenn dies in einem kleinen Studio, wo keine langen Kabelwege vorkommen, noch egal sein dürfte - für Außenaufnahmen, wo durchaus Längen von 100 m vorkommen können, sind diese Mikrofone nicht mehr geeignet.
Daß 30 - 50 Ohm Ausgangsimpendanz machbar sind, beweisen Firmen wie SCHOEPS oder Neumann. Wieso ließ man bei DAS nicht direkt einen besseren Impendanzwandler entwickeln? Hat man sich dort nur eine der vielen Varianten des Originals heraus gesucht, die man mit besseren (?) Bauteilen nachbaut?
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