Midi-Interface für Unterwegs

Erstellt 5 Antworten6 Beiträge
Startbeitrag#1
Hallo,
ich suche ein kleines Midi-interface, für mobile Aufnahmen und Seminare (Workshops).
Meine System besteht aus einem Rack-Pc, einem Mischpult und der Motu 24i/o - alles in einem Winkelrack eingebaut.
Im Studio arbeit ich mit dem amt8 von Emagic (nicht mit im Mobil-Rack eingebaut). Ich möchte aber für mobile zwecke gerne ein kleines Midi-Interface kaufen. Je ein Midi Ein- und Ausgang würde schon ausreichen.
Zur Zeit arbeite ich noch mit Logic. Da ich aber PC-User bin und Logic ja auf Mac umgesattelt hat, werde ich wohl in baldiger Zukunft meinen Sequenzer wechseln müssen. Ich liebäugel mit Samplitude.
Also gibt es unter diesen Voraussetztungen ein kleines Midi-Interface das Ihr empfehlen könnt?
Ich dachte evt. an das Emagic mt4. Aber ich habe etwas Angst davor, dass da vielleicht auch irgendwann der Windows-Support eingestellt wird. Gibt es Alternativen? Wäre vielleicht ein Interface von Motu besser (wegen dem bereits installierten Motu 24i/o)?
Gruß,
Lars


Emagic MT4
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Antwort#2
werde ich ... meinen Sequenzer wechseln müssen. Ich liebäugel mit Samplitude.
Samplitude ist Audio-Bearbeitung - und kein Sequenzer!
Mag sein, daß in der aktuellen Version MIDI implementiert ist, aber ich würde mir vor dem Kauf die DemoVersion anschauen - herunter zu laden von der MAGIX-Internetseite.
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Antwort#3
Midi Funktion sind schon bei der Version 7 relativ stark erweitert worden (Aktuelle Version: "8.2"). Aber der Umstieg von Logic auf Sam wird für mich trotzdem hart sein, auch wenn ich Logic bisher haupsächlich für Audio-Aufnahmen und Bearbeitng genutzt habe.
Am meisten werden mir die Ordner-Spuren in Logic fehlen. Die erleichtern mir nämlich das Arbeiten und die Übersicht zur Zeit erheblich (z.B 10 Takes von einer 24-Spurigen Aufnahme machen. Mit Ordnerspuren sehr komfortabel: Im Arranger 24 Spuren einrichten dazu 10 Ordnerspuren. Aufnahme machen, anschließend in einen Ordner auf die erste Ordnerspur packen und schon kann man innerhalb weniger Sekunden, genau an der selben Stelle den zweiten Take machen. Am Ende habe ich dann 10 Ordner mit den 10 Takes übersichtlich UNTEREINANDER(!) liegen, aus denen ich dann meinen finalen Take zusammenschneiden kann. Das spart ausgesprochen viel Zeit bei der Aufnahme aber vor allem auch beim anschließenden Schnitt. Ganz am Ende machen ich einen Ordnern mit dem finalen Take und einen Ordner in den ich die restlichen Ordner hineinpacke). So könnte ich sogar im Nachhinein immernoch ganz schnell auf die alten Takes zurückgreifen. In Sam müsste ich, soweit ich weiß, die Aufnahmen HINTEREINANDER machen, was das Schneiden und die Übersicht sehr verkompliziert.)
Eigentlich ist das der wichtigste Grund warum ich noch nicht auf Sam umgestiegen bin. Ich müsste für Sam erstmal ne neue Arbeitsweise entwickeln wie ich da effektiv genug arbeiten kann. Oder gibt es hier vielleicht eine Anregung von euch? Kann man sowas Ähnliches auch mit dem Take-Manager bzw Take-Composer oder der neuen Folder-Funktion in Sam 8.0 erreichen?
Gruß,
Lars
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Antwort#4
Hallo Lars,
in der Tat hat SAM sich in den letzten Updates Midi-mäßig ziemlich gemausert. Ich selbst nutze Mid kaum, aber im Vergelich zur Version 5 mit der ich damals gestartet bin, ist 8. der reine Luxus.
Ich nutze allerdings noch nicht das neueste 8.2er Update, aus Angs vor neuen Bugs.....
Ich werde einmal nachsehen, ob sich die von dir gewünschten Strukturen finden lassen. Ich nutze SAM nur zur Audiobearbeitung, Schnitt und Mastering, der Rest läuft über meinen Roland VS 2480, hier habe eine vernünftige Bedienumgebung und bin schneller als auf dem PC.
Gruß
M. Hein
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Antwort#5
In Sam müsste ich, soweit ich weiß, die Aufnahmen HINTEREINANDER
machen, was das Schneiden und die Übersicht sehr verkompliziert.
Ich arbeite mit 2496 V6. - da ist nicht viel mit MIDI möglich, was mich wenig stört ...
Ich kenne Logik nur vom Namen, die von Dir beschriebene Arbeitsweise klingt durchaus
praktikabel.
Ich lasse in Aufnahmen den Recorder - außer in Aufnahmepausen - durchlaufen und überspiele
das gesamte Band in einem Rutsch auf den Rechner in ein "ALLES.VIP".
Danach unterteile ich "ALLES.VIP" in seine Einzelteile "SonateSatz1.VIP", ...
Wo Du bisher mit Ordnern gearbeitet hast, ließe sich "SonateSatz1.VIP" weiter zerlegen in
"Durchlauf1.VIP", "Durchlauf2.VIP", "Takt19_27A.VIP", "TAKT19-30B.VIP", ...
Dank Buchführung während der Aufnahme sind diese Schritte sehr schnell erledigt.
Somit hast Du statt einer unübersichtlich langen Aufnahme die wesentlichen Takes als eigen-
ständige "VIPs" in direkten Zugriff auf der Oberfläche von Samplitude.
Der Schnitt erfolgt über Kopieren oder Hinüberziehen der gewählten Abschnitte in ein "final.VIP".
Ich habe mich mit Samplitude zwar auch erst schwer getan, aber wenn man seine Arbeitsweise
entwickelt hat, kommt man damit recht gut zurecht.
Was mich allerdings bei Samplitude nervt ist der Umstand, daß Marker nicht an der entsprechenden
Stelle mit der Audiodatei verbunden sind, sondern mit der Zeitleiste. Wird etwas eingefügt oder
herausgeschnitten, steht kein folgender Marker mehr an seiner Stelle im Stück. Wäre nicht weiter
schlimm, wenn man nicht nachträglich Korrekturen am bestehenden Schnitt macht oder - wie ich
manchmal - gerne von hinten nach vorne arbeitet.
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Antwort#6
Hi,
die neue Version Samplitude 8.2 soll jetzt auch einen Take Manager und Take Composer haben, der ähnlich wie bei Logic funktioniert. Ich habe die neue Version aber leider noch nicht ausprobiert, da ich noch keine Zeit (und kein DSL) zum Download gefunden habe...
Beste Grüße
Sebastian
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