Reverb und Delay bei Beschallung

Erstellt 7 Antworten8 Beiträge
Startbeitrag#1
Hallo!
Ich wollte mal hören wie Ihr es mit FX bei einer Livebeschallung für Rock und Popmusik haltet. Will hier keine Kochrezepte bekommen nur mal einen Anhaltspunkt ob ihr für den Gesang eher einen Reverb oder ein kurzes Delay verwendet. Stellt ihr die FX von Song zu Song um oder habt Ihr da einfach einen Stadrt der der Stimme z.B. einfach etwas mehr Fülle gibt, ganz unabhängig ob es nun eine Ballade oder ne Rocknummer ist. Ich muss mich nämlich mit unserer Band selbst abmischen, hab nicht viel Zeit zum Probieren, habe auch schon überlegt ganz ohne Effekte zu arbeiten, denke aber das sich etwas Räumlichkeit auf der Stimme und eventuell noch Schlagzeug ganz gut machen würde. Habe schon zu Hause etwas rumprobiert, hab aber halt keine Ahnung wie es dann live klingt. Desahlb gehe ich ja mal davon aus Diejenigen unter Euch die solche Beschallungen desöfteren machen ja schonmal ein paar Faustwerte haben mit denen man weiterarbeiten kann. Als Effekte habe ich ein Digitech Studio200 und eine Effektsektion aus einem Allen&Heath Mix Wizard 16:2 zur Verfügung
Für Info besten Dank im Vorraus
Gruß
Sebastian
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Antwort#2
Beides: Hall und Delay - aber abhängig von der Musik (bei Jazz z.B. kein Echo),
abhängig vom Tempo (je schneller desto kürzere Nachhallzeiten).
Beim "Selbstmischen" ist die Kontrolle meist schwierig, darum gilt hier umso klarer: Weniger ist mehr! Das gilt auch für hallige Räume, da empfiehlt sich oft nur mit Delays zu arbeiten oder das Predelay des Reverbs auf >80ms zu erhöhen, wichtiger ist hier sowieso erstmal den Gesang klar rüberzubringen, da hilft schon eher ein Kompressor - aber der ist ja wohl Standart.
Also: keine Statik - und erlaubt ist was gefällt.
Gruß,
Christopher
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Antwort#3
wichtiger ist hier sowieso erstmal den Gesang klar rüberzubringen
Hmm...das ist ja auch so eine Optimierungsstrategie:
bringe ich den Gesang klar rüber oder mache ich einen druckvollen Gesamtsound?
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Antwort#4
Hi!
Welche Nachhallzeit gibt man denn dann so einem Reverb denn man ziemlich unsiversell einsetzten kann? Und wie sieht das mit Delay´s aus? Ich habe ja nicht die Möglichkeit sie musikalisch also im Sinne des genauen Tempos einzusetzten da ich ja nicht jeden Sonn vorher eintappen kann.
Gruß
Sebastian
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Antwort#5
""...bringe ich den Gesang klar rüber oder mache ich einen druckvollen Gesamtsound? ""
Beides, ohne Kompromisse. Wieso sollte sich das gegenseitig ausschließen?
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Antwort#6
Beides, ohne Kompromisse.
Wieso sollte sich das gegenseitig ausschließen?
Das ist das Ideal, klar.
Kurz: laute druckvolle Gitarren -> weniger Gesangsverständlichkeit
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Antwort#7
"Kurz: laute druckvolle Gitarren -> weniger Gesangsverständlichkeit""
Druckvoll heißt eigentlich: Komprimiert. Das gilt *auch* für den Gesang.
Zum Erhöhen der Lautheit einen guten Compressor benutzen. Ohne geht es nicht.
Evt. den Rest in den Gruppen Komprimieren. CD-Sound Live geht - ich weiß: nicht unbedingt im Jugendheim mit Schrottanlage und zu lauter Band...
Aber Komprimieren ist alles - wenns denn druckvoll sein soll: Noch mehr komprimieren. Die heutigen Hörgewohnheizten (...) implizieren das geradezu.
LAUT geht auch Live nur mit ...na ich sagte es schon: Kompression - - oder eben mit massiven Gehörschäden.
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Antwort#8
kleiner Tipp zum Thema Druck:
Leg doch mal den Gesang und die Git. zusammen auf eine Gruppe, da einen Kompressor drauf und den so einstellen, das die Git noch so grade nich komprimiert wird aber der Gesang => Gesang liegt immer über der Git. und lässtiges hoch und runterschieben bei enem Solo entfallen...
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