Hallo Nicht-Dummys, es ist mal wieder so weit. Wenn man sonst schon nicht beitragen kann tut man ein bißchen auf einem unglücklich Ausdruck rumreiten, völlig aus dem Kontext gerissen. In der Praxis ist das aber völlig kackegal, ob das Mikro jetzt bestimmte Richtungen ausblendet oder wie ein "Zoom" wirkt - letzteres habe ich nirgendwo behauptet und ist natürlich Humbug. Der Kern meiner Aussage stimmt also, auch wenn Menschen ohne adäquatem Praxis-Wissen so etwas gerne in Frage stellen weil ihr Lehrbuch etwas anderes sagt. Gut, daß ihr Euch nicht in der Praxis beweisen müßt - das wäre wohl so peinlich wie Euer Oberlehrer-Auftritt hier. MfG, Christopher
Ganz ruhig Christopher, wer so reagiert hat nicht Recht. So ist das eben. Lies dir mal langsam den guten Shure-Artikel durch und hole tief Luft. Dann wird es dir besser gehen. Urs
Hallo Urs, danke für Deinen "Beistand", den Shure Artikel kenne ich bereits. Das ich nicht recht haben könne anhand meiner "Reaktion" kannst Du offenbar nicht so recht einschätzen - wie auch - denn im Grunde geht mir das vollkommen am A*sch vorbei. Und siehe da: Ich habe recht - niemand kann das in Abrede stellen, es sei denn er ist zu arrogant zu lesen was ich überhaupt geschrieben habe. Aber darum geht es ja nicht mehr , sondern offensichtlich mehr darum andere Kollegen als "Dummies" zu bezeichnen. Darüber wird man sich doch noch *ein bißchen* aufregen dürfen? Anscheinend habe ich zu viel Zeit... MfG, Christopher
nee ging noch, unsere war nach hinten offen... ich habs aber selbst nie mikrofoniert, daher... aber es hat sich nie jemand beschwert über den "schlechten oder dosigen sound"
nö das quadra verb hat zwar n gutes delay aber tappen kann mann es nicht, beim q2 kann mann es auch nicht tappen, dieses effektgerät ist grossartig!!! vor allem für modulationsfx oder vocaldouble anwendungen, während die hall-programme alle unnatürlich klingen. lexicon mpx 500 kann mann tappen (gebraucht ca. 240?)hall iss top bei ihm! grüsse
""beim q2 kann mann es auch nicht tappen, dieses effektgerät ist grossartig!!! vor allem für modulationsfx oder vocaldouble anwendungen, während die hall-programme alle unnatürlich klingen."" Nein, stimmt nicht wirklich - das Q2 HAT definitiv eine Tapfunktion. Über den Hall läßt sich streiten, aber damals (das war 1996 in einer Festinstallation, ein Rock-Club) war ich schon zufrieden damit. Es gab nur zwei Q2s, daher mußte ich mich damit genauer auseinandersetzen, ich habe ca. 50 Jobs damit gemacht.
""lexicon mpx 500 kann mann tappen (gebraucht ca. 240?)hall iss top bei ihm!"" Find ich auch - unterschätztes Gerät (Frauen können das auch tappen :-), würde ich spontan einem M1 vorziehen (ist aber nicht wirklich "Top"). Bedienung ist für ein Lexicon sogar sehr einfach.
Hallo hafi, ich hab ja dezitiert zu einem weniger gerichteten Mikrophon geraten, also ganz sicher keine Hyperniere auf ner Kleinstbühne, sondern eben eine Niere. Weiters geht es darum in dem Mikrophon möglichst wenig Blech vom Schlagzeug zu haben, deswegen Ansätze wie das Crown Mikrophon bzw. Optogates. Im allgemeinen Lärm einer Juz Bühne wird das ein- und ausschalten durchaus untergehen. Compressoren würde ich auf wirklichen Kleinstbühnen bei Rockmusik nur mit äußerster Vorsicht einsetzen. Ich glaube unsere Meinungsunterschiede liegen vor allem daran, dass wir von unterschiedlichen Bühnengrößen ausgehen. JuZ heißt für mich etwa 100 Personen, Nachwuchsrockbands und als PA vielleicht links und rechts 12"Speaker mit Subs dazu und schon um Gnade winselnden Endstufen. Gitarren spielen direkt über ihre 4x12" und am Schlagzeug gibts gerade eine Stütze für BD, vielleicht auch Snare. Genau da würde ich Kompressoren auf jeden Fall vermeiden, weil Kompressoren ja de facto höhere Vorverstärkung bedeuten und somit - wie angesprochen - die Feedbackgefahr heben. Für größere Sachen gern, da ists auch sinnvoll, aber eben nicht in einem JuZ. Falls du - wie ich das annehme - von einer größeren Bühne ausgehst, haben wir aneinander vorbeigeredet. lieben Gruß
Moin db, bevor die Ver ´2 auf dem Markt erschien gab es ein EPROM- Update, mit dem man definitiv tappen kann und konnte... hab's immer noch. Als 'artificial' finde ich den Hall vom QV immer noch bei manchen Sounds gut'bürstend', und die Modulationssounds find ich immer mal wieder spannend (wie Du wohl auch)... Lieben Gruuuhs an den Gruuhiser ;-) Thomas Ps.: Nö,verkauf ich nich.
Hallo, nein, wir haben nicht aneinander vorbeigeredet. Das Gespenst der Kopplungsgefahr mit Kompressoren ist mir bekannt. Aber auch auf kleinen Bühnen ist das nur ein hypothetisches Problem. Ich setzte zumindest vorraus das ordentliche Summen EQ vorhanden sind. Ansonsten geht sowieso gar nichts. Aber mit ordentlichem EQing lassen sich Feedbacks so wirkungsvoll unterdrücken, das auch komprimiert werden darf - und zwar ordentlich, denn genau das hilft den winselden Stufen.. Ich weiß, es gibt zum Thema Kompression imer noch viele Vorurteile - auch ein Grund dafür, das es auf Konzerten fast immer zu laut ist. Ich kann nur jedem Live-Ambitionierten raten: Lernt das Komprimieren sinnvoll einzusetzen! In diesem Sinne, Gruß, Christopher
okay, verstanden. Also bring ein Kompressor leider hier nicht viel, da ich auf kleinen Bühnen immer das Problem habe das dass Drumset nicht weit vom gesangsmikro steht. Danke für die ganzen Tips und Anregungen...
Mir gefällt der Shureartikel nicht so sonderlich, weil er diesbezüglich nicht vernünftig aufklärt und die Reichweite z.B. indirekt über das Verhältnis von Nutzsignal zu akustischem Störsignal definiert. Das ist zwar musikalisch richtig, techisch aber nur die halbe Wahrheit. Dabei wäre es eigentlich recht einfach, über das Rauschen zu argumentieren, was im Einzelfall durchaus Sinn macht. Über den Ersatzgeräuschpegel komme ich für ein Standardsignal von 94dB SPL und einem angenommenen Mindestabstand zum Rauschpegel für dieses Signal von z.B. 30dB durchaus zu einem maximal zulässigen Abstand für dieses 94dB-Signal. Hätten wir also eine Definition für die Reichweite. Was man aus akustischer Sicht nun noch hinzufügen müsste (und was dem Shureartikel auch fehlt) ist ein Hinweis darauf, daß der sich durch diese Betrachtung ergebende Maximalabstand für gute Mikros in Räumen weit oberhalb des Hallradius bewegt, der in diesem Flle die akustisch effektive "Reichweite" eines Mikros bedingt und anders, als beim reinen Ersatzgeräuschpegel, käme dann auch die Richtwirkung des Mikros ins Spiel. Achja und auch Sonderkonfigurationen kämen zum Tragen. Mal gucken, was dieses Mic so an Reichweite hat. Meine Überlegungen belaufen sich inzwsischen auf 30dB Gewinn. Könnte aber auch nur 15 sein (?)
moin! anmerkungen... dünne becken reißen, dicke becken brechen. ich behaupte mal das viele drummer ihre kraft die sie beim spielen einsetzen über die lautsärke steuern. trägt der mensch nun aber gehörschutz prügelt er dementsprechend lauter. das fenomen hab ich schon öfter beobachtet. "haupsache du weisst wo dein handtuch... äh... gainregler ist" wenn man sich mal die einschlägigen drummerforen (z.B. drummerforum.de) anschaut stellt man fest das die nachwuchszeugschläger "männergrößen" spielen. alles unter 19" crash ist bei denen kinderkakke. und dann immer feste 8tel zimmern. dort ist keine einsicht. das problem ist aber doch ein finanzielles. will ich im studio einen bestimmten sound erreichen, brauche ich die großen schweren becken. will ich live erträglich laut sein, brauche ich einen 2ten satz leichterer becken. bei 200-500? pro becken will das erstmal finanziert sein. die werbung tut ihr übriges.. mann will halt das material das die eigenen helden -angeblich- spielen. das das für ein juze zu laut ist interessiert nicht. ich spiele live und bei proben mit tesa krepp. grüße
""will ich im studio einen bestimmten sound erreichen, brauche ich die großen schweren becken. will ich live erträglich laut sein, brauche ich einen 2ten satz leichterer becken."" Die Beckenstärke/Größe richtet sich nach dem gewünschten Sound, der Raumgröße und der Lautstärke. Andersherum hätte ich das verstanden, aber schwere Becken im Studio sind der Overkill, es sei denn ich spiele sie leise, nur das klingt dann auch nicht. Man braucht keine zwei Beckensätze für Live/Studio, sondern Becken, die zum Spiel *passen*. Und im Studio ist das wesentlich kritischer als auf der Bühne. Und will man im Studio anders spielen als sonst?
""Reichweite: Ein Sender hat je nach Sendeleistung eine bestimmte Sende-Reichweite und damit Empfangs-Reichweite. Ein Lautsprecher hat je nach Leistung und Wirkungsgrad eine Hör-Reichweite. Bei Mikrofonen wird auch behauptet, sie hätten eine unterschiedliche Reichweite. Das ist aber nicht so. Auch die Spionage-Mikrofone können das nicht"".
So einfach kann man das nicht sagen. Ein Sender reicht theoretisch bis ins unendliche. Es ist eher das Eingangsrauschen des Empfängers das die "Reichweite" begrenzt. Hohe Sendeleistung heißt nich immer gleich hohe Reichweite! Bedenke bitte folgendes: Unsere landesweit installierten UKW-Sender für Hörfunk und Fernsehen, haben Endstufenleistungen im Bereich von mehreren 10...100 Kilowatt. Bei den Apollo-Mondprojekten der NASA wurde vom Mond zur Erde gefunkt mit einer Leistung von gerade mal 10 Watt und das bei einer Entfernung von fast dem 10-fachen des Erdumfangs. Ob man einen Sender aus großer Enfernung noch empfangen kann ist daher nicht allein eine Frage der Sendeleistung, sondern in hohem Maße auch eine Frage des Eingangsrauschens des Empfängers. Die bei den Apollo-Projekten benutzten Empfänger hatten m.W. sog. MASER-Verstärker die mit flüssigem Helium gekühlt wurden und somit praktisch rauschfrei arbeiteten. Genau das selbe trifft zu in der Akustik. Solange es gelingt, das Mikrofon so rauscharm wie möglich zu gestalten, wird es auch gelingen, Schall aus großer Entfernung aufzunehmen. Eine "Reichweite" im Sinne einer begrenzten Strecke gibt es definitiv nicht - weder in der Akustik noch in der HF-Übertragungstechnik.
Moin... "Genau das selbe trifft zu in der Akustik. Solange es gelingt, das Mikrofon so rauscharm wie möglich zu gestalten, wird es auch gelingen, Schall aus großer Entfernung aufzunehmen." Das stimmt natürlich. Ich hatte das mit der "Reichweite" (besonders nach der "Korrektur" des Begriffes) eher relativ verstanden. Sprich: Wie weit darf eine _bestimmte_ Schallquelle entfernt sein vom Mikrofon, um nicht in Rauschen (elektrisch, aber auch akustische Störsignale = Schall von anderen als der "gewünschten" Quelle) unterzugehen. Bzw. dazu einen Mindest-Rausch-/Störabstand einzuhalten. Und wenn man das so betrachtet, dann hat natürlich ein richtendes Mikrofon in Richtung der Hauptachse eine größere "Reichweite" als eine Kugel oder ein allgemein weniger stark richtendes Mikrofon. Denn wenn man davon ausgeht, dass der akustische "Müll" aus allen Richtungen gleichmäßig kommt, dann bewirkt die Ausblendung bestimmter Raumwinkel einen _relativ_ höheren Pegel des Nutzsignals aus der Hauptrichtung. Diese Verkleinerung des Raumwinkels, aus dem aufgenommen wird, macht man sich ja gezielt zu Nutze - nicht nur bei (Richtrohr-)Mikrofonen, sondern auch bei den allseits bekannten Parabolempfängern für Satellitensendern und -empfängern. Das Prinzip ist überall dasselbe: Ich will ein (schwaches) Signal aus einer ganz bestimmten Richtung aufnehmen und Störsignale aus anderen Richtungen weniger stark. "Eine "Reichweite" im Sinne einer begrenzten Strecke gibt es definitiv nicht - weder in der Akustik noch in der HF-Übertragungstechnik." Das natürlich sowieso nicht - aber man kann sich eine definieren. Genau wie der Frequenzgang eines Filters an der Grenzfrequenz nicht abrupt aufhört, sondern kontinuierlich abfällt, kann man auch eine Entfernung angeben ab der eine Normschallquelle zu einem diffusen Störschall mit Pegel XYZ einen Störabstand von XXdB hat. Und so eine Entfernung wird für Mikrofone unterschiedlicher Richtcharakteristik unterschiedlich ausfallen. Dass das nicht nötig ist, wenn man Polardiagramme lesen kann, ist klar. Aber relative Aussagen über "Reichweiten" könnte man dann schon treffen ("Niere reicht weiter als Kugel"). Und so macht das dann schon Sinn... Jens
Ich darf hinzufügen, daß auch bei den GPS-Messungen die Sateltitensignel sehr schawch sind und einer aufwändigen Signalverarbeitung bdurfen, um erkannt zu werden. Das Kühlen bringt mich aber auch eine Idee: Kann man Mikrofone kühlen? Üblicherweise sinkt das Rauschen mit der Boltzmannbeziehung und halbiert sich daher alle 10 Grad. Andererseits führen u.U. bereits 7-8 Grad Temperaturunterschied eines Körpers zurLuft zur Kondenswasserbildung.
Hm, ich vermute jetzt mal, daß man hier aber eher im Sinne hat, einer übermässigen Erwärmung des Mikros durch die Röhre entgegenzuwirken, was allerdings sehr wohl Sinn macht.