Hallo, ich habe demnächst eine Band im Studio, und habe mal per Email angefragt, was sie denn so für Equipment mitbringen. Alles soweit OK, nur zum Schlagzeug bekam ich folgende Anmerkung: drums: 8 Toms!!!, 2 Bass Drums, 2 Snare, ca. 5-6 Becken (inkl. China-Becken)und son Gebimmel(Chimes???) ...also klarer Fall von Potenzproblemen beim Drummer. Von dem Gitarristen habe ich gehört, dass er sich auch nicht davon abbringen lässt und ich will natürlich auch keinen Streit anzetteln. Also bitte keine Kommentare mit:"Du musst dem Drummer klar machen, dass ....". Aber wie kann ich denn den Aufwand möglichst im normalen Rahmen halten. Bisher kam ich bei den Drums immer mit 12 Aufnahmespuren und 12 Mikrofonen aus. Hat irgendjemand ein paar gute Ideen. Was mache ich mit den zwei Snares und den zwei Bass-Drums. Irgedwelche Tips zur Mikrofonierung und Spurenaufteilung? Gruß, Lars
Hallo Lars, es ist immer schwierig hier die richtige Balance zu finden. Genauso wenig wie du dir vorschreiben läßt wie und mit welchen Mitteln du deine Aufnahmetechnik zu gestalten hast, wird der Musiker sich von seinem gewohntem Umfeld verabschieden wollen. Wenn du mit maximal 12 Knälen Drum aufnimmst, müssen eben die Toms immer paarweise aufgenommen werden. Ich komme auf: 2x Kick 2x Snare 1x HiHat 4xToms 2x Overhead 1x Stütze für Geklingel/Rasseln/..... Hier helfen nur zwei Dinge: 1. Autosuggestion: Ich soll meine Kunden lieben, der Kunde ist König, ja ich brauche das Geld, es hätte schlimmer kommen können, ..... 2. Nein, ich erkenne das (mein) Gesicht im Spiegel nicht wieder, werde mich nicht so verbiegen und sage den Jungs sie sollen sich ein anderes Studio suchen. Gruß M. Hein
Ja, ich habe mich schon für Lösung 1 entschieden: Autosuggestion! Ich könnte auch mehr Spuren aufnehmen (bis zu 24), aber ich schrecke etwas vor dem Aufwand zurück - es ist nämlich auch kein Top-bezahlter Job. Ich habe auch noch ein rein technisches Problem: Ich habe nur Ein AKG d112! Ich habe noch keine Idee, was ich mit der zweiten Bass Drum machen soll. Mikro ausleihen, beide BDs triggern, zwei ganz andere Mikros ausprobieren ...? Mit den Toms sieht es ähnlich aus, da arbeite ich bisher mit Kondesator-Klemm-Mikrofonen (AKG und AT) - und bin sehr zufrieden damit. 8 habe ich aber nicht davon. Meint ihr ein Sm58 als Notbehelft wurde gehen, oder vielleicht besser ein China-Großmembran (meine guten Großmembraner wären mir dafür zu schade)? Gruß, Lars
Acht Toms sind wirklich daneben... Mal sehen: 8-10-12-13-14-16-18" sind "erst" sieben- vielleicht benutzt er Gong/Roto-Tom oder Octobans (wie Simon Phillips) Der Rest ist fast Standart. Ein paar Tips von mir: Zweites D112 leihen, oder zwei der "guten" Großmembraner (oder auch KM!) nehmen (D112 dann ans größte Tom). Leichte Soundunterschiede lassen sich wieder ausbügeln. Kleinere Toms paarweise Mikrofonieren. SM58 wären nicht schlechter dafür als 57er. Besprechen, welche Trommeln er bei welchem Song spielt (2.Snare, 2.Standtom usw.). Besprechen welcher Sound ihm mit diesem Setup denn so vorschwebt, danach Spurenplan ausrichten - vielleicht spielt er ja richtig gut (aber eher nicht), in dem Falle ließe sich das Set auch mit vier Mikros aufnehmen. Klarmachen was geht und was nicht - aber Entgegenkommen zeigen. Das alles am besten schon bei einem Vorgespräch. Mache ich immer. Viel Erfolg!
Leih Dir ev. 2 Beta91 von Shure aus für die BD dann kannst Du das D112 für die tiefste Tom nehmen, wie von Hafi schon vorgeschlagen. Ist 'n sehr guter Vorschlag. Andere Frage: Wie gross ist Dein Aufnahmeraum für's Schlagzeug und wie viele 'gute' Kondensermics hast Du?
Jemand schreibt : "SM58 wären nicht schlechter dafür als 57er" Fällt euch eigentlich niemals was anderes ein, als das billige Shurezeug ? Wie wäre es, wenn ihr eurer Aufgabe als Tonmänner mal gerecht würdet und den Musikern hochwertiges Equipment bereit stelltet, wenn sie schon in eurer Studio tänzeln ? Und was ist das für eine unhaltbare Diskussion hier - Liest man dies, so bekommt man als Musiker ja Angst! Da wird gefragt, wie man eine Schlagezeugaufnahme macht, weil der Betreffende zwar schon den Auftrag - aber offenbar keine Ahnung, Intuition, Kreativität oder sontige Handhabe zu haben scheint. Stattdessen wird der drummer als größenwahnsinnig abgetan, nur weil er nicht mit einem Standardset anrückt, das der Herr Tontechniker (Ingenieur wollen wir erst gar nicht in den Mund nehmen) als bekannt einstuft, so dass sein auf der SAE oder sonstwo erlerntes Wissen ausreicht und er zu einem Standardmikro (ja, das Wort Standard wird immer noch mit "d" geschrieben) greifen kann. Wieso um alles in der Welt, geht man überhaupt in ein Studio? SM58 kann ich mir vom PA-Verleiher um die Ecke holen und selber aufnehmen. Mehr Wissen und Technik scheint in den meisten Studios ja nicht vorzuherrschen. Wie gesagt: Da kann man als Musiker schon sehr irritert dreinschauen.
Hy Du bist Gut .Du bist nicht mal um ein bischen besser als die " Die grosskotzigen Techniker hier"! Wenn du alle Sae Schüler so runterziehst! Schon mal überlegt?Nicht alle sind so wie du denkst und wenn die sae "zzzzfifusoid" Heissen würde würdest du darüber schimpfen!! Also nicht besser als die TECHNIKER DIE DRUMER NET VERSTEHEN WOLLEN UND KOMISCHN VERGLEICHER HERAN ZIEHEN"! GRUSS MAXT
Meine Aussage bezieht sich nicht darauf, daß SAE-Schüler schlecht sind. Im Gegenteil: Ich hätte auch schreiben können, "das am ETI erwrobene Wissen". Was ich aussagen wollte ist, daß über das erstmalig erlernte Wissen hinaus, Kreativität und Erfahrung benötigt werden, um komplexe und anspruchsvolle Situationen zu meistern. Demgemäß würde ich erwarten, daß ein Tontechniker dann, wenn er auf so eine unerlernte Situation trifft, sich ihrer annimmt und stellt. Dabei gibt es dann zwei Möglichkeiten: Entweder, man traut sich das zu und hat genug Wissen oder man lehnt den Aufrag ab. Wie auch immer: Die im zuge der Diskussion aufgetauchten Darstellungen hinsichtlich des drummers, also den Fehler bei ihm zu suchen, ist das arrogant. Punkt! Wer mal mit Topmusikern zusammengearbeitet hat, der sieht rasch, wie weit die vom Standard entfernt sind, und zu kreativen Schlagzeugern gehört eine kreative Zusammenstellung des Sets, nebst dem Eigenbau von Instrumenten. Im Weiteren bezog ich mich darauf, daß ich in einem Studio auch proppere Technik erwarte. Standardzeug hat man ja selber zuhause. Auch kann es keine Frage der Menge der Mikros sein. Auch einem kompliziertem Setup muss ja beizukommen sein.
Es steht nun also die Frage: "Wieso um alles in der Welt, geht man überhaupt in ein Studio?" Da wäre zuerst zu definieren, was denn ein Studio als solches überhaupt ausmacht (ist es die SSL, ist es vielleicht ProTools, ist es die Mikrofonsammlung für 100.000 EUR, ...), ab wann man von einem Studio spricht oder besser einem Probenraum mit einer Ansammlung von mehr oder weniger geeigneter Aufnahmetechnik. Gleich danach sollte man sich überlegen, warum in den letzten Jahren zunehmend kleine "Studios" entstanden sind. Jeder (oder zumindest die meisten) fängt mal klein an, manche wachsen mit ihren Aufgaben, andere werden von ihren Aufgaben übermannt. So ergibt sich eine gewisse Selektion. Soviel dazu. Und - by the way: Auch ich habe bereits viele SnareDrums (im Rock/Pop Bereich)mit SM 57 aufgenommen. Weil es ganz einfach funktioniert und dafür ausreicht. Natürlich verwende ich dort auch andere Mikros (z.B. gerne ein Bändchen oder auch ein C414 beim Jazz Drumset). Ich würde mich aber hüten, einem Drummer, den ich nicht kenne (bezüglich seiner Qualität) ein sehr hochwertiges Mikrofon an die Snare zu stellen, wenn ich nicht sichergehen kann, daß es den Einsatz übersteht (also nicht nach dem 5. Takt kaputt gekloppt ist). Ich habe auch noch keinen Musiker erlebt, der skeptisch gewesen wäre, wenn ich ihm ein SM 57 an die Snare gestellt hätte. Ehrlich nicht. Ausserdem - Du als Musiker entscheidest doch, in welches "Studio" Du gehst. Sieh dir das verwendete Equipment an, spreche mit den Leuten dort und Du wirst keine böse Überraschung erleben. Entweder stimmt die Chemie oder nicht. Dann wählst Du eben ein anderes Studio (was sich die 12 dpa Mikrofone am Drumset eben auch anders bezahlen läßt). Es gibt "Studios" für jeden Geldbeutel und (fast) jede Macke......... (Siehe oben - Selektion).
Vielleicht sollte man mal ganz vorne anfangen: Beim Musiker und der Informationsbeschaffung. Lass' mal den Drummer sein Set aufbauen und ihn etwas spielen. Dann sieht man doch rasch, was er kann, will, macht und worauf es ankommt und ob er die Instrumente (wie) nutzt oder nor ein Poser ist. Solange man das nicht gesehen hat, ist alles blinde Raterei!
wenn er auf so eine unerlernte Situation trifft, sich ihrer annimmt und stellt.
Hier geht es doch nicht um Unerlerntes. 2 Toms oder 8 machen technisch gesehen ja nicht soo einen großen Unterschied. Wie ich es verstanden habe, geht es darum, daß nicht genügend Mics für eine Einzelmikrofonierung vorhanden sind und man mit vorhandener Technik zu Rande kommen soll. Und Kollegen um einen Rat zu bitten, ist auch unter Profis weiss Gott keine Schande. Den Allwissenden Tontechniker gibt es nicht! In diesem falle sollte man sich erst mal fragen, ob der Drummer seine 8 Toms auch richtig stimmen und bedienen kann. Das hat einen grösseren Einfluss auf den Sound als Shure oder Neumann... Und btw... ich habe mindestens seit 1984 kein Schlagzeug mit 8 Toms nehr gesehen ;-) selbst Schlagzeiger, Tom
moin! ""Ich würde mich aber hüten, einem Drummer, den ich nicht kenne (bezüglich seiner Qualität) ein sehr hochwertiges Mikrofon an die Snare zu stellen, wenn ich nicht sichergehen kann, daß es den Einsatz übersteht (also nicht nach dem 5. Takt kaputt gekloppt ist)."" sagmal hört und seht ihr euch die bands vorher nicht im proberaum oder beim konzert an??? das ist doch standart vorbereitung, so lassen sich viele konflickte vermeiden. verwunderte grüße
Ich hatte gerade wieder Vertrauen in diese Forum gewonnen und dann das! Was sollen diese Unterstellungen: Ich hätte (Zitat:) keine Ahnung, Intuition, Kreativität oder sontige Handhabe. Außerdem habe ich also auch noch kein hochwertiges Equipment und mein Wissen habe ich bei der SAE erworben. Was soll das???? Darf man nicht mal die simple Frage an Kollegen stellen: Wie würdet Ihr das machen? Also ersten: Auch wenn Du es nicht glaubst: Ich habe "hochwertiges" Equipment! Da ich aber mein Studio nur im Nebenberuf betreibe, kann ich mir eben keine acht Tom-Mikros von DPA, Schoeps oder Neumann leisten, nur für den seltenen Fall dass ein Drummer mal 8 Toms mitbringt. Zweitens: Ich habe (wie jedes mal vor Aufnahmen) von der Band ein Demo-Tape beantragt, um mich auf die bevorsthnden Aufnahmen vorzubereiten. Es handelt sich um eine Amateur-Band mit wenig Bühnenerfahrung und noch weniger Studio-Erfahrung. Der Drummer ist definitiv kein Profi - das Wort "Größenwahnsinnig" nehme ich aber gern zurück. Das ist in der Tat eine Biertisch-Vokabel die hier unpassend war, sorry. In jedem Fall will die Band, wie so oft, eine möglichst gute Aufnahme zu einem möglichst günstigen Preis. Den Preis kann ich aber nur günstig halten, wenn der Aufwand in einem vertretbaren Rahmen bleibt. Teure Mikros hinzuleihen oder gar kaufen, 24 Schlagzeugspuren aufnehmen, schneiden und nachbearbeiten, sitzt dann num mal nicht drin. Die Band hat mich gebucht, weil sie einige CD-Produktionen von mir gehört hat und diese ihnen besser gefallen haben als die der anderen Studios in meiner Gegend. Soviel zu meiner "Ahnung "und "Kreativität". Klar habe ich auch eigene Ideen dazu, wie ich die Situation meistern würde. Hätte jemand anders die selbe Frage hier ins Forum gestellt, hätte ich vielleicht auch ein paar Tips und Ideen dazu gepostet. Dafür ist doch so ein Forum da, um mal verschiedenen Meinungen einzuholen. Dein Posting hingegen finde ich, mit Verlaub, vollkommen überflüssig! Weil es nur wieder endlose Disskussionen provoziert und nichts zum Thema beiträgt. Gruß, Lars
""Jemand schreibt : "SM58 wären nicht schlechter dafür als 57er" Fällt euch eigentlich niemals was anderes ein, als das billige Shurezeug ? Wie wäre es, wenn ihr eurer Aufgabe als Tonmänner mal gerecht würdet und den Musikern hochwertiges Equipment bereit stelltet, wenn sie schon in eurer Studio tänzeln ?""
Mein lieber Orbinson, in diesem Forum geht es schon mal darum anderen zu helfen mit dem zur Verfügung stehen Equipment ordentliche Ergebnisse zu erziehen - nicht darum hier Unsinn über die Qualität gewisse Mikrofone zu verbreiten. Ich weiß zwar nicht mit welchen Mikros Ihr, Meister, Schlagzeugtrommeln aufnehmt, aber die Anmerkung "billiges Shurezeug" lässt ahnen, daß ihr keinen blassen Schimmer von der Materie habe. Ihr stellt wahrscheinlich Mikros zur Verfügung, die Ihr nach den Kategorien "Größe" + "Preis" erwählt? Vielleicht 8 Stück M149 für Toms in einem Studio das vielleicht 15 Euro/Std nimmt und mit einer Consumer-Soundkarte arbeitet?? Eine famose Idee, mein Herr. Hochachtungsvoll... Herr Jemand
"Also erstens: Auch wenn Du es nicht glaubst: Ich habe "hochwertiges" Equipment! Da ich aber mein Studio nur im Nebenberuf betreibe, kann ich mir eben keine acht Tom-Mikros von DPA, Schoeps oder Neumann leisten, nur für den seltenen Fall dass ein Drummer mal 8 Toms mitbringt." Möglicherweise hast Du den sarkastischen Unterton *meines* Beitrages missverstanden...? "Darf man nicht mal die simple Frage an Kollegen stellen: Wie würdet Ihr das machen?" Doch, Weitermachen... ;)
Tja, sieht so aus, als müsse Lars auf den Weltschlagzeuger Orbisson in seinem Studio verzichten, weil Hinterhofproduzent Lars nicht die richtigen Mikros hat. Orbisson, der Anspruchsvolle, geht dann lieber in ein Profistudio. Hoffen wir mal, daß er dort die richtigen Tonleute findet, mitsamt ihrem Park an Mikrofonen. Hoffen wir auch, daß dort jemand sitzt, der tatsächlich über das geforderte Gespür und Hirn verfügt, um ein musikalisch wertvolles Ergebnis zu produzieren und nicht einer jener Spezialisten, der mit Msterialeinsatz arbeitet und sicherheitshalber mal alles Bekannt angekauft hat um zu Protzen! Und gerade da muss ich mit Hinblick auf den Titel "Größenwahnsinniger Tontechniker" wieder mal wieder mal den Zeigefinger heben: Erst kürzlich konnte ich wieder die Erfahrung machen, daß man da doch rasch einem Trugschluss aufsitzt, ws die liebe Technik angeht. Ein Studio nicht so ganz weit weg von hier, verfügt über mehrere Räume, hat massenweise Grossklötze von Markenmikrofirmen und auch sonst nur Edelequipment. Ich kann mich an mindestens 2 mannshohe Racks errinnern, die mit allerlei Kompis, Ampis und Preampis vollgestopft waren. Der Regieraum war vom Feinsten und es gab nebst einer Grossmonitoanlage auch die unverzichtbaren NS10 - allerdings shcon etwas angegilbt :-). Die Betreiber haben noch ein weiteres Studio im Rhein-Main-Gebiet und zumindest der eine ist selbs ausgebildeter Tonmeister. Das Studio ist auch bautechnisch, akustisch bestens ausgestattet und es produzieren dort durchaus namhafte Künstler. Nun halte ich aber eine CD eines Streichquratetts in den Händen, die mir beweist, daß das alles nix nutzt, wenn man nicht in der Lage ist, den Künstler richtig abzufragen oder ein Verständnis dafür aufbringt, was die einzelne Musikrichtung erfordert. Auch scheint das technische Wissen nicht so ganz dem formellen Anspruch zu genügen, denn wenn man sich die Mikroliste durchliest, so entdeckt man ausser den obligatorischen KM184 keine weiteren Kleinmembranmikros oder gar Paare, wie ich sie eigentlich erwartet hätte. Die Barockmusiker, die in Kirche aufnahmen und dort hatten produzieren lassen, stolperten nun über meine Webseite und nahmen mit Erstaunen zur Kenntnis, daß in der Klassikproduktion überwiegend KM herangezogen werden, daß man mit einem Hauptsystem arbeiten kann, die Frontmikros u.U. nur eine Zusatzfunktionen haben und man für ein kleines Streichorchester keine hochwertigen Analogkompressoren mit Röhrenverstärkertechnik braucht und den Hall möglichst lieber der Kiche entnimmt, als einem Lexicon. Ausserdem ergab ein Klangvergleich bei mir wieder einmal, daß die KM184 nicht zwangsläufig DIE angezeigten Mikrofone für Geigen sind und Superstudios, die sich auf die Produktion von Rock und Pop verstehen, trotz umfangreicher Ausbildung und Erfahrung nicht immer die beste und adequate Lösung sind. Jürgen, der sich auch weiterhin kein U87 anschaffen wird, dafür aber erwägt, zwei 184er bei EBAY reinzusetzen.
Lieber Orbison, Du würdest dich wundern, auf welche Mikros/Methoden sogar teilweise bei internationalen Großproduktionen zurückgegriffen wird!! (Beispiel: Bono über SM58; haben U2 deiner Meinung nach deshalb eine Platte weniger verkauft?) Die Verweundung dieser Mikrophone ist, je nach Anforderung und Gewschmack, prinzipiell keineswegs low-budget-like oder gewissenlos! MfG, Vasco