Hallo, ich spiele in einer Schulband wo wir einen Amateur-Tontechniker und einen kleinen Mischer haben. Demnächst bekommt die Schule einen neuen Mischer, der in etwa genau so groß wieder vorhandene ist. Die Eingänge eines Mischers reichen nicht mehr aus für uns alle. Wir haben auf die Mischer-Kaufentscheidung keinen Einfluss da das Mischpult nicht primär für die Band gedacht ist. Sprichtirgendwas dagegen einen Teil der Instrumente (z.B. die 5 Sängerinnen) mit dem ersten Mischer zusammenzumischen und dann mit dem Signal in den zweiten Mischer reinzugehen? Oder ist das eher eine Pseudo-Lösung? mfg. Tubos
Das kann man machen, Du mußt nur beachten, daß das Ausgangssignal in der Regel hochpegelig ist und wenn dieses auf einen Mikrofoneingang kommt, kommt es sehr leicht zu Verzerrungen! Hat das 2. Mischpult einen Hochpegeleingang, dann gehe mit dem Ausgang des 1. Mischpultes auf auf den Hochpegleingang des 2., dann muß dies gehen. Du verlierst dadurch u.U. nur 2 Eingänge, weil diese schon durch das eine Mischpult belegt sind.
Wehe, wenn der das nicht verstanden hat :-) Ich drücke es mal so aus: Du nimmst das erste Pult her, und mischst damit das Schlagzeug oder eine andere Instrumentengruppe ab - z.B: nur die FrontsängerInnen. Du nutzt das Panning ganz normal und erhälst einen Stereomix. So vorhanden nutzt Du auch GAtes und Kompressoren. Diesen Stereomix führst Du entweder auf 2, line-in oder einen Stereoeingang oder auf aux-return in das zweite Pult. So kannst Du mit einem Stereofader die gesamte Gruppe steuern. Ans zeite Pult kommen dann die Restmikros. Wenn man einen Schlagzeuger so abmischt, kann man diesem auch über Kopfhörer leicht seinen eigenen Mix zuführen - als Monitormischung. So kann man auf Bodenmonitore für den Schlagzeuger verzichten, was den anderen Musikern sehr zugute kommt - das Schlagzeug ist eh meist zu laut. Du
Hallo! Andererseits könnte das Aux-Routing ein bisschen blöd werden. Du müsstest von den sagen wir mal 2 Aux-Sends des 1. Mixers wieder in zwei Kanalzüge des 2. Mixers um von dort auf dessen Aux-Sends, an dem die Monitore hängen, routen zu können. Aber diese "Aux-Kanäle" nicht auf die Summe geben. So kannst du einen "beliebigen" Monitormix machen, aber musst halt wieder dementsprechend Kanäle des 2. Mixers (an dem die Monitore hängen) opfern. Grüsse, Michi
Wegen dem Hochpegel-Ausgang müssen wir halt aufpassen wo das rein kommt.
Wenn man einen Schlagzeuger so abmischt, kann man diesem auch über Kopfhörer leicht seinen eigenen Mix zuführen - als Monitormischung. So kann man auf Bodenmonitore für den Schlagzeuger verzichten, was den anderen Musikern sehr zugute kommt - das Schlagzeug ist eh meist zu laut. Das zweite Pult sollte schon irgendwo einen Stereoeingang haben :-) um zwei nudellige Line-Signale zuführen zu können.
Wir haben nur zwei Monitorboxen und alle denselben Monitormix, der nämlich genau dem FOH-Mix entspricht. Ich und mein Schlagzeug werden nicht verstärkt, wir haben noch nie wo gespielt wo das nötig wäre. Wenn ich durch die Monitore nicht genug höre setz ich meine Kopfhörer auf. Wenn ich mich recht erinnere, verfügt das Pult über mehrere Stereo Line-Ins. Dann hängen wir also alle Mikros ans eine Pult und den Rest auf das andere und es ist auch gleich alles übersichtlicher. Danke für die hilfreichen Antworten! mfg. Tubos