CD-Druckentwurf

Erstellt 5 Antworten6 Beiträge
Startbeitrag#1
Womit entwerft ihr die CD-Label? Ich arbeite mit dem Ulead-Grafikprogramm.
Zweite Frage: Woher nehmt ihr die Logos? Habe EPS-Dateien gefunden, die ich nicht lesen kann. Was ich dringenlam bräuchte, wer dieser Copyrightring aussenrum auf die CD. Woher kriegt man das, oder wie erzeugt man das ?
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Antwort#2
mit "Rundsatz tif" googeln, dann bekommst Du alles was Du willst.
Gruß
Claus
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Antwort#3
Moin...
Es gibt z.B. bei House of Audio komplette Vorlagen für Corel Draw, Freehand, QuarkXpress, die alle Logos und den "Ring" enthalten.
Da es von Ulead meines Wissens nur pixelbasierte Software gibt, wundert es nicht, dass du die EPS nicht lesen kannst. Für die Erstellung jeglicher Drucksachen ist allerdings eine vektorbasierte Software die deutlich professionellere Variante. Schriften usw. sehen im Vektorformat immer deutlich besser aus, alle Grafikelemente sowieso. Nur in Vektorprogrammen kann man Überdruckungen und Überfüllungen richtig anlegen.
Zudem ist die erzielbare Kantenschärfe bei Vektorformaten immer deutlich höher als die maximal akzeptierte Pixelauflösung das zulässt.
So spezifiziert z.B. kdg eine Auflösung von Vektorelementen mit 1200 dpi, für Pixelelemente von 300 dpi. Die Schrift auf dem "Aussenring" z.B. ist aber bei 300 dpi kaum bis nicht lesbar.
Fazit: Besser auf eine Vektorsoaftware umsteigen (die können ausnahmslos auch Pixelgrafiken importieren) - und dort kannst du auch deine EPS verwenden. Das Resultat wird _deutlich_ besser aussehen.
Jens
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Antwort#4
Ja, ich arbeite auf Pixelbasis und gebe 600dpi ab. Die Schriften extra. Das ist bislang das einfachste gewesen und ergab gute Ergebnisse. Ich habe einen Ring gefunden, allerdings nur in etwa 300dpi und nicht graustufig, sondern schon gepixelt.
Du hast sicher Recht mit einem Umstieg. Welches des genannten Programme wäre denn empfehlenswert ? Da ich die Grafiken nur so nebenbei mache, sollte das preislich im Rahmen bleiben!
"Überdruckungen und Überfüllungen"
Was ist denn das nu wieder?
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Antwort#5
Überdruckung: Die Druckgrafik muss größer als das eigentliche Endprodukt sein (daumen mal pi 3mm) da ja beschnitten wird - und da gibt es immer Toleranzen. Auch aufpassen dass nichts "wichtiges" zu nah am Rand ist, da es ansonsten weggeschnitten werden könnte.
Überfüllung: Beim 4farb-Druck wird ja jede einzelne Druckfarbe nacheinander auf das Medium aufgebracht - da es auch hier toleranzen gibt, müssen die einzelnen farbbereiche größer sein als tatsächlich. Das bewegt sich aber im Pixelbereich, einzelne Standards sollte man bei der Druckerei erfragen. Wenn man zu wenig Überfüllung hat, kommt u.u. zwischen den einzelnen Farbflächen der Untergrund durch.


Tonzauber - einfach klassisch!
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Antwort#6
Moin...
fast richtig. Was du unter "Überdruckung" beschreibst, nennt sich Beschnittzugabe.
Eine Überdruckung ist ähnlich wie eine Überfüllung, allerdings wird dabei nicht nur im Randbereich überlappt, sondern dunkle Farben werden bei einzelnen Elementen vollflächig über hellen gedruckt. z.B. macht man das bei Schriften auf einem Bildhintergrund o.ä.
Bei einem Pixelgrafikprogramm würde eine schwarze Schrift dazu führen, dass der Schriftzug bei den anderen Druckfarben "ausgestanzt" wird. Unscharfe Ränder sind die Folge.
@ Reinhard: Wenn es günstig und einigermaßen leicht bedienbar sein soll, dann nimm ruhig Corel. Ältere Versionen (die es durchaus tun) gibt es z.T. sehr günstig.
Corel hakt zwar ab und an, und Profis werden die Hände überm Kopf zusammenschlagen, aber für Einsteiger und fortgeschrittene Amateure (in Sachen Grafik) ist es IMHO die Software der Wahl.
Jens
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