Mehrspurschnitt

Erstellt 1 Antworten2 Beiträge
Startbeitrag#1
Zum Thema "verzögerte Stützen":
Wie sollte man Stützen schneiden, wenn diese deutlich (z.B. 10ms) vor dem Hauptsystem liegen ? Sollte der Schnitt auch weiter vorne erfolgen ?
Bei der Zumischung von Hallmikros habe ich die Erfahrung gemacht, daß es bei Schlagwerk nötig ist, den Schnitt "quer" zu legen.
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Antwort#2
Ich mach mir immer einen Mix aus den "kritischen" Signalen. Da sind die attackekritischen Signale leicht hervorgehoben. Dann klappt es meistens, ohne dass ich noch mal jede Spur nachkontrollieren muss. (Wer zahlt das???) Wenn ich ab und zu reinschaue, sehe ich, dass ich meistens vor der Attacke in den Stützen gelandet bin. Im Haupt bin ich dann auch etwas davor. Macht meistens nichts, außer es ist ein falscher Ton genau um den Schnittpunkt. Das höre ich auch in er Mischung, dann splitte ich halt auf. Den Rest macht der Crossfade: ich arbeite meist nicht kleiner als 30ms (was eh an der unteren Kante des Üblichen sein dürfte....) Wenn dt der Spuren ein Bruchteil der CF Länge ist, würde ich an der Signifikanz dieses Zeitunterschieds zweifeln...
Kritischer ist es bei Raummikrofonen, wie Du angedeutet hast. Dann aber, weil eventuell ein Huster in einem Take um den Schnittpunkt ist. Da muss man dann "zaubern"...
Beste Grüße,
Tonmaus
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