Hearsafe & Co. Kosten

Erstellt 17 Antworten18 Beiträge
Startbeitrag#1
Hallo zusammen,
hat jemand schonmal versucht und vor allendingen geschaft für seine Ohrstöpsel zumindestens anteilige Kosten von Berufsgenossenschaft oder Krankenkasse oder wem auch immer, ausser Arbeitgeber, zurück zubekommen?
Bin für alle Vorschläge, die mir Geld sparen dankbar.
Gruß Stephan
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Antwort#2
Hallo,
Kann man von der Steuer absetzen, wenn Du sie für deinen Beruf benötigst.
Grüße
MartinP
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Antwort#3
Hallo,
Ich bin der meinung, wenn ein tontechniker oder musiker selbst ohrstöpsel braucht, um den lärm zu ertragen, stimmt etwas nicht mehr.
das publikum hat ja auch keine. macht mal nicht immer so laut.

ich gehe mal davon aus dass sie tontechniker sind weil sie hier posten.
weniger ist oft mehr.



http://www.Alexander-Ness.de
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Antwort#4
Ganz meine Meinung, aber manchmal spielt man halt vor oder nach Bands die Lautstärke mässig etwas daneben sind.
Aber zum Glück beantwortet das ja genau meine Frage.... :-)
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Antwort#5
Hallo Alex!
Ich weiß nicht, ob Du schon von Leq gehört hast.
Je länger man höherer Lautstärke ausgesetzt ist, desto gerniger muss der Durchschnittspegel sein, um das Gehör nicht überzubelasten. Wenn man z.B. 6 Stunden durchgehend Musik hört, ist der Maximalwert geringer als wenn man 1 Stunde hört. Der Wert ist immer von den von Land zu Land unterschiedlichen Gesetzen geringfügig anders.
Ein "Tontechniker", wie Du ihn beschreibst, hat Soundcheck, vielleicht sogar mit 6 Bands (z.B. auf einem Festival), ist von 15 Uhr bis 18 Uhr am soundchecken, und dann um 20 Uhr geht es stundenlang dahin. Dann kommt das Publikum aber erst. Deshalb macht es Sinn, dass man sich Elacin (=professioneller Gehörschutz, halbwegs linear) ins Ohr gibt.
Hast Du schon mal monitorgemischt? Man sitzt da manchmal nur wenige Meter von den Becken des Schlagzeugers entfernt. Das sind dann schon mal 105-115dbA SPL. Am Monitorplatz gibt es bei mir nach den erstern paar Nummern immer Elacin. Dann können sich die Ohren ausruhen (-25dB). Beim Bandwechsel geb ich sie dann wieder für den Anfang raus.
Als FOH-Techniker kann man sich diesen Luxus nicht leisten.
Bist Du schon mal vor einer Partie von Posaunen/Trompeten im Orchester gesessen? Ich finde Deinen Spruch "dann stimmt was nicht..." super klischeehaft. Denn manchmal wird es einfach durch Dynamik laut.
Und glaube nicht, dass die "klassischen" Musiker weniger Schäden von den Kollegen abkriegen als bei Rock'n'Roll Bühnen.
Die Grundlautstärke bestimmt *immer* die Band/das Orchester. Man muss sich als Techniker an diese Lautstärke anpassen und der Job ist es, bei möglichst geringer Lautstärke einen guten Klang zu machen.
Wenn Du soeinen Spruch schreibst, dann frage ich Dich:
Wie oft hast warst Du schon als Monitortechniker gebucht? Hast Du schon jemals ein Festival mit
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Antwort#6
Hallo Hermann,
danke ich war zu schreibfaul, aber Du hast genau das getippt was ich dazu gedacht habe.
Nun meine Frage beantwortet das aber immer noch nicht.
Trotzdem schön zu lesen wenn einer jemandem aus der Seele schreibt.
Stephan
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Antwort#7
Träumer (oder Phantast)!
Jeder Bau- oder Lagerarbeiter muß seine Arbeitsschuhe mit Stahlkappen selbst bezahlen, auch wenn Berufgenossenschaften die Benutzung solcher Schuhe empfehlen oder der Gesetzgeber diese sogar vorschreibt.
Jeder im Gastgewerbe / Lebensmittelbereich Tätige muß ein Gesundheitszeugnis beibringen - Kosten trägt der einzelne Arbeitnehmer, auch wenn die Gesundheit eines Kochs, Kellners, Metzgers oder Käseverkäufers im Eigeninteresse der Allgemeinheit steht.
Für solche "berufsbedingten Ausgaben" hat der Gesetzgeber pauschale (Steuer-)Freibeträge vorgesehen.
Ich bin also realistisch und daher skeptisch, daß irgendjemand an der Funktion Deiner Ohren interessiert sein könnte und dies mit einem Obulus auch noch zeigt.
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Antwort#8
Hallo,
damit wir unseren Job auch in Zukunft ausüben können, müssen wir Tonleute auf unser Gehör aufpassen.
Nun habe ich aber, wie andere Arbeitnehmer auch, ab und an etwas Freizeit. Und in dieser muss ich ebenfalls etwas auf meine Ohren aufpassen. sei es, dass ich privat ein Konzert, ein Discothek oder was auch immer besuche, im Garten Holz säge usw.. Daher benötige ich einen Gehörschutz. Das sollte doch nachvollziehbar sein, oder?
Ich stimme auch der Antwort von "DasIch" zu, auch wenn ich nicht in dem Bereich tätig bin und somit während der Arbeit auf Earplugs weitestgehend verzichten kann.
Grüße
MartinP
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Antwort#9
Hallo Juppy,
wenn der Gesetzgeber bestimmte Schutzkleidung bzw. Gehörschutz für einen Arbeitsplatz vorschreibt, muss der Arbeitgeber diese Dinge für seine Arbeitnehmer kostenfrei zur Verfügung stellen. (Das wären im Fall des Gehörschutzes allerdings dann Ohropax oder Micky-Mäuse und keine frequenzkorrigierten Plugs)
Grüße
MartinP
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Antwort#10
Hallo Martin!
Bestimmt hast Du mit Deinen Beispielen recht.
In Bezug auf das "Gesundheitszeugnis": Die Kosten sind tatsächlich vom Arbeitnehmer zu tragen.
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Antwort#11
hallo,

das hört sich jetzt natürlich schon ganz anders an.
holz sägen ist klar, das würde ich auch nur mit gehörschutz machen.
ein intaktes gehör eines jeden tontechnikers ist vorraussetzung für diesen job.
sorry, aber gibt ja auch tonleute die selbst gehörschutz tragen. habe ich auch schon gesehen. sowas kann ich dann halt nicht mehr verstehen;-).
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Antwort#12
Hallo!
Ich hatte mich im letzten Jahr mal darum gekümmert. Meine Krankenkasse (DAK) sagte, eine Vorsorge werde nicht bezahlt (auch nicht anteilig), solange keine Erkrankung vorliege.
Im Klartext heisst das, sie bezahlen keine Hearsafes, dafür aber ein Hörgerät, wenn`s dann soweit ist...
Verstehen kann das, wer will..
Gruß
C
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Antwort#13
Ich sehe das etwas anders! Die Zuhörer hören nur das Konzert, der normale Tonmann hört den ganzen Tag. Ich weiss ja nicht, ob Du schonmal ein großes Orchester aufgenommen hast: Da musst Du nicht sagen, "mach nicht so laut" - das machen die ganz von selber und in manchen Passagen sind die ohrendbetäubend laut!
Man sollte sein Gehör schon schützen und nicht wenige im Orchester tun das auch. Ich für meinen Teil hab es einfach: Ich mische nicht soviel und man sitzt bei der Aufnahme selber ja auch nicht direkt im Orchester. Früher, als ich noch live Musik gemacht habe, hatte ich IMMER Orstöpsel und einen lauten Kopfhörer.
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Antwort#14
... vieleicht verstehst du es irgendwann mal
Gruß Noelch
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Antwort#15
Ach ja, die Krankenkassen ...
Vorgestern belehrte mich der Zahnarzt, dass Reparaturen an den Backenzähnen auch keine Kassenleistung mehr sind (es gibt aber eine Reihe Ausnahmeregelungen, bei denen die Kasse dann doch zahlt), aber das Zähneziehen ist weiterhin eine Kassenleistung. (Siehe Smiley).
Und bleibt gesund, weil anders wäre nämlich schlecht.
Viele Grüße
Michael
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Antwort#16
"... man sollte sein Gehör schon schützen und nicht wenige im Orchester tun das auch."
Indem Sie Gehörschutz tragen?

"Ich für meinen Teil ... Ich mische nicht soviel und man sitzt bei der Aufnahme selber ja auch nicht direkt im Orchester."
Wozu dann einen Gehörschutz?

"Früher, als ich noch live Musik gemacht habe, hatte ich IMMER Orstöpsel und einen lauten Kopfhörer. "
Da verstehe ich den Sinn nicht so ganz. Wo ist der Vorteil ? Laut ist laut ?
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Antwort#17
"Früher, als ich noch live Musik gemacht habe, hatte ich IMMER Orstöpsel und einen lauten Kopfhörer. "
Da verstehe ich den Sinn nicht so ganz. Wo ist der Vorteil ? Laut ist laut ?
Nein.
Wegen der Kette:
Laute LiveMusik -> Stöpsel -> erträgliche Livemusik
muss auch die Kette
Lauter Kopfhörer ->Stöpsel -> erträglicher Kopfhörer
realisiert werden.
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Antwort#18
Indem Sie Gehörschutz tragen?
Da verstehe ich den Sinn nicht so ganz. Wo ist der Vorteil ? Laut ist laut ?
Ja, einige Musiker tragen in der Tat im Orchester einen Gehörschutz.
Es geht darum, den Aussenschall aus dem Saal zu reduzieren und das Verhältnis zum direkten Schall aus dem Pult zu verbeesern. So ein Pad dämpft z.T. 20dB ab, damit hat man sehr gute Reserven für den Kopfhörer. Der muss aber ordentlich laut sein.
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