Di-Box

Erstellt 11 Antworten12 Beiträge
Antwort#2
Moin...
Schau mal in den Link unten.
Ansonsten Gegenfrage: Warum unbedingt aktiv? Wäre nicht gerade für den Einsatz am Bassamp (wahrscheinlich, da live?) eine passive wegen der besseren Potentialtrennung günstiger?
Jens


Vergleichstest aktive DIs
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Antwort#3
Hallo Jens!
Ich bin leider kein Elektroniker (genauso wenig wie Tontechniker), kann mir das mit der Potentialtrennung allerdings schon so grob vorstellen. Die DI-Box soll zwischen E-Bass und Bass-Amp kommen. Aktiv deshalb, weil ich dachte, dass diese eine höhere Dynamik aufweisen.
Grundsätzlich möchte ich mir eine eigene zulegen, da ich als FOH`ler oft kurzfristig "zugemietet" werde und feststellen musste, dass gerade hier bei den meissten PA-Verleihern gespart wird. Ich hatte die BSS schon öfters im Einsatz und war jedesmal sehr angetan davon.
Gruss, Thomas
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Antwort#4
Hallo,
ich unterstelle mal, es geht um eine E-Bass-Gitarre, die auf der Bühne an einem Bass-Amp mit Bassbox angeschlossen ist. In den meinsten Fällen haben die Tops einen Pre-EQ Out (ggf. schaltbar), der sym. auf XLR herausgeführt wird. Dann braucht man keine DI-Box und sollte sie auch nicht verwenden.
Falls das verwendete Top keinen erdfrei-symmetrischen Ausgang besitzt, reichen hier passive DI-Boxen, weil das Ausgangssignal hoch genug ist und auch passiv problemlos gewandelt werden kann. Aktive DI-Boxen braucht man eigentlich nur, wenn niedrigpegelige Quellen mit hoher Ausgangsimpedanz symmetriert werden müssen. Dazu können z.B. Gitarren gehören, wenn diese ausnahmsweise zwischen Instrument und Verstärker abgenommen werden. Normalerweise nimmt man Gitarren aber per Mikro an der Box ab.
Solange passive DI-Boxen reichen, sollte man sie auch nehmen, denn sie sind viel einfacher zu bedienen, brauchen keine P48 und sollen im Vergleich zu gleichpreisigen DI-Boxen besser klingen. Hintergrund des besseren Klangs bei gleichem Preis: Bei der aktiven DI-Box braucht der Hersteller neben der Symmetrierung zusätzlich auch noch einen Verstärker. (heute noch im PA-Forum gelesen, eigene Erfahrungen liegen hierzu nicht vor)
Noch ein Tipp zu DI-Boxen für Bass: Bitte nur richtig gute DI-Boxen nehmen. Ich hatte mal eine DI-100 an einem Bass und schon war der Druck weg. Da ich gerade keine andere zur Hand hatte, habe ich den E-Bass dann ohne DI-Box abgenommen und alles war i.O.
DI-Boxen können also nicht nur Brummen verhindern, sie können auch den Klang kaputt machen.
Viele Grüße
Wolfgang
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Antwort#5
nach den Worten von Wolfgang ist wohl nix mehr hinzuzufügen.. :-)
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Antwort#6
Das ist das Problem.
Einerseits schreibst Du:
"In den meinsten Fällen haben die Tops einen Pre-EQ Out (ggf. schaltbar), der sym. auf XLR herausgeführt wird. Dann braucht man keine DI-Box und sollte sie auch nicht verwenden.
"
andererseits
"Noch ein Tipp zu DI-Boxen für Bass: Bitte nur richtig gute DI-Boxen nehmen. Ich hatte mal eine DI-100 an einem Bass und schon war der Druck weg"
Genau deshalb verwende ich wenn möglich keine bereits eingebauten DI-Boxen mehr. Meiner Erfahrung nach sind diese nicht besonders hochwertig und oft Post/EQ.
Gruss, Thomas
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Antwort#8
Hallo Thomas,
nun, der von Dir beschriebene (End-) Punkt ist bei mir immer der (Ziel-) Punkt. Oder im Klartext: Ich habe bislang immer(!) die Erfahrung gemacht, dass die eingebauten Ausgänge in den TOP´s den besten Sound liefern. Jedes Teil, was man dahinter hängt, kann den Sound nur noch schlechter machen, egal wie gut das Dingen ist.
Aus diesem Grund nehme ich immer(!) den Pre-EQ-Out und versuche erst gar nicht, mit anderen Dingen den Sound besser zu machen. Das was der Top des Musikers nicht hergibt, kann ich auch nicht übertragen oder aufnehmen. Oder anders ausgedrückt: Sound kann man kaufen, aber nicht jeder Musiker kauft sich guten Sound.
Leider.
Viele Grüße
Wolfgang
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Antwort#9
Hallo Thomas,
noch ein Nachtrag:
Du schreibst, dass Du wegen des schlechten Klanges der Tops nicht mehr die eingebauten DI-Boxen verwendest, sondern nur noch richtig gute externe. Dazu mal eine Frage: Wie stellst Du das an? An welchen Ausgang des Top´s gehst du dann? Und wieso soll der Ausgang klanglich besser sein, als der Pre-EQ-Out?
Viele Grüße
Wolfgang
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Antwort#10
Ich verwende überhaupt keinen Ausgang des Top`s, sondern gehe direkt mit der Bassgitarre in die DI. Von der Di weiter in den Input Top.
Ich mache das nicht immer, allerdings hatte ich erst wieder einen Hartke Verstärker, der sowenig Output hatte, dass ich am FOH den Gain auf ca. 15 Uhr hatte. Vor- und Endstufe der Bassamps waren zu 70% offen. Aussage des Bassers: Da beschweren sich die Mischer immer...
Gruss, Thomas
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