Mehrspurschnittprogramm

Erstellt 31 Antworten32 Beiträge
Startbeitrag#1
Ich habe das nun folgende Problem: Ich arbeite seit Jahren voll analog und mische diverse Veranstaltungen mit einer Konsole ab, von der ich mit einem Studiowandlier direkte Stereoaufnahmen ziehen kann. Nun habe ich vor, mich dem Mehrkanalschnitt zu nähern. Beim Ausprobieren mit Wavelab bin ich auf das Problem gestossen, mehere Kanale gleichzeitig schneiden zu müssen - also VOR dem Bouncen gewissermassen.
In Wave muss man jede Spur einzeln schneiden. (????) Was bnutzt man da? Soll man auf Cobase gehen? Kann dieses Programm das?
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Antwort#2
"Soll man auf Cobase gehen?"
Sorry, meintest du KO-base?
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Antwort#3
es gibt die programme:
ProTools LE bzw. ProTools (diese laufen nur mit Hauseigener Hardware)
Apple Logic (nur MAC)
Steinberg Cubase
Steinberg Nuendo
Magix Samplitude

wobei einige zum puren Mehrkanal-Audioschnitt mehr oder weniger geeignet sind. z.B. das Logic kann das schon auch, ich würde aber zum reinen Audioschnitt Protools vorziehen. Geh mal ins FACHGESCHÄFT und lass es dir vorführen, bzw von den anderen Programmen gibt es teilweise Demoversionen.
grüsse

dB
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Antwort#4
Hi,
ProTools editing Möglichkeiten sind nicht wirklich beeindruckend. Besser sind Systeme wie Sonic Solutions, Pyramix und Sadie. über Sequoia hört man auch positive Berichte.
Aber die kosten auch alle etwas mehr.
Dirk
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Antwort#5
..welche möglichkeiten meinst du denn ?
grüsse
dB
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Antwort#6
SADiE aber bitte nur ab V5.... V4 ist mehrspurediting eher "a mühsame gschicht"
Georg
der sich leider keine V5 leisten kann


Tonzauber - einfach klassisch :)
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Antwort#7
..wenn es um klassischen Mehrspurschnitt geht, hat Sequoia in meinen Augen das beste Preisleistungsverhältnis! Für 2,5k ? (netto ) bekommt man die Funktionalität des alten Sonic Studio kombiniert mit allen Vorzügen einer modernen DAW. ( Du kannst sogar direkt DDP-Master schreiben, was früher als Add-On für 1.500 DM zu haben war! ).
Sequoia läuft mit jeder Windows-üblichen Hardware und man ist nicht auf proprietäre Hardware angewiesen!
Kann Sadie mittlerweile eigentlich mehr als 8 Spuren "runtermischen"?
Als ich mich das letzte mal mit Sadie beschäftigt hatte, war durch die Einschränkung "8 Spuren pro Karte/Festplatte" dies genau nicht möglich.
Schöne Grüße
Jens
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Antwort#8
also selbst mit dem "alten" v4 bekommt man leicht 16 spuren mit 24/48 auf eine Karte....
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Antwort#9
Ich schwöre auf Protools. Ich kann da die Meinung von Dirk, das die editing Funktionen nicht berühmt sind nicht verstehen. Konkret?
Ich kann mir wirklich zum schneiden einzelner und mehrerer Spuren kein besseres Programm wie Protools vorstellen.
Wenns dann wieder mehr mit Midi zutun hat wechseln wir auf Logic, obwohl da mittlerweile sich bei Protools auch einiges getan hat.
Dummerweise brauchst Du auch die Hardware aber die Kostet ja Dank Digi 001/002 auch nicht mehr die Welt.
Es gibt ein relativ neues Programm, das laut Hersteller wie Protools ist. Ich habe leide den Namen grad nicht parat. Aber ich hab es mir angeschaut und tja das war es auch nicht.
Also mein Tip zum schneiden : NIX geht über Protools.
Gruß
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Antwort#10
Hi,
also vor allem das Crossfade editing hat mich bei ProTools schwer enttäuscht - ansonsten kann man natürlich recht praktisch sein Audio verändern. Im Vergleich zu Sonic und Pyramix ist das Crossfaden in ProTools sehr karg. Ist das denn jetzt endlich realtime?
Gr.
Dirk
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Antwort#11
aber grade so sachen wie Crossfade sind doch bei protools nur zwei Mouseclicks.
Bereich Markieren, Apfel F und fertig.
nein es ist nicht echtzeit, aber selbst bei sehr langencrossfades bis du mit den Fingern auf der Leertaste bist ist das doch schon lange fertig.
Naja ist wahrscheinlich alles ne frage womit man groß geworden ist
Tatsache ist und das spricht meineserachtens für Protools.
Du öffnest das Programm und fängst an zu arbeiten. Das Handbuch kannst du erstmal getrost in der Ecke liegen lassen und erst für die feinheiten rauskramen.
Einfach sehr ausgereift das Programm. Übersichtlich und sehr intuitiv zu bedienen. Das sucht man bei anderen Programmen vergebens.
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Antwort#12
Hi,
ProTools hat viele Vorteile, dagegen sage ich ja nichts. Was das Crossfade editing angeht ist es aber einfach wirklich unausgereift. Wenn Du schon einmal eine Klassikproduktion als Editor bearbeitet hast, dann wirst Du mich verstehen. Im Grunde tust Du dann nichts anderes, als im x-fade window Audio hin- und herzuschieben, den fade ein wenig zu verlegen etc. Dies alleine ist in ProTool fürchterlich umständlich.
Dirk
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Antwort#13
Naja, da gehen unsere Meinungen einfach auseinander, ist ja auch OK.
Ich verstehe das Problem wirklich noch nicht. Ich mache zu 85% Klassikproduktionen und hatte noch nie ein Problem.
Jetzt kann es an zwei Dingen liegen.
1. Du machst was falsch :-)
2. Ich habe noch nicht entdeckt, das es mit anderen Programmen viel schöner geht.
Aber egal für mich bleibt Protools klar die nummer eins.
Und sowas lässt sich ja auch unendlich weiterführen. Jedes Programm hat hier und da seine Schwächen und Stärken.
Man muß hat für seine Bedürfnisse das Beste finden.
Zum testen: es gab mal eine Zeitlang eine Freeversion von Protools LE. Die war zwar auf 8 Spuren begrenzt und allgemein etwas abgespeckt aber zum kennenlernen ideal.
Vielleicht hat die hier ja zufällig jemand. Ich hab meine ins Nirvana Verliehen.
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Antwort#14
Wer - wie ich - Sadie gewohnt ist, möchte die Möglichkeiten der Crossfadefunktionen nicht mehr missen. Die Crossfade-Funktion bei Protools ist - gemessen am Sadie - wirklich äußerst dürftig. Vor allem bleiben beim Sadie die Fades erhalten auch wenn man die beiden aneinander angefügten Stücke vorübergehend trennt. Beim Protools dagegen wird für jeden Crossfade eine eingene Datei angelegt. Trennt man vorübergehend die beiden Stücke geht der Crossfade verloren und man muß ihn neu setzen.

MfG
Rainer
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Antwort#15
Eindeutig Punkt 2. Schau DIr mal das an, dagegen ist Protools eine Lachnummer.
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Antwort#16
Hallo Rainer,
stimmt, das mit den fade-files habe ich total vergessen - muss wohl Freud sein... :-) denn das finde ich auch unmoeglich. Ist einer der entscheidensten Gruende fuer mich, nicht mit ProTools zu arbeiten.
Gr.
Dirk
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Antwort#17
""Also mein Tip zum schneiden : NIX geht über Protools.""
Mal abgesehen davon, das diese Meinung was den Schnitt angeht schon handfest wiederlegt wurde, ist Protools nur für große Studios, die voll kompatibel zum Industrie-STANDART (dank der Tatsache, das es der Erste war und entsprechend viele Leute damit ggf. erfolgreich gearbeitet haben)
sein wollen/müssen von Belang. Protools ist zu teuer, hat ein zweitklassiges Audioengine (wer immer das hört - zugegeben) und ist im Grunde ein Relikt aus den Anfängen der DAW-Technologie. Dazu gehört schon die Tatsache, daß dieses Programm nur mit eigener Hardware läuft, was die Skalierbarkeit stark einschränkt. Von der unverschämten Update-Politik und der Tatsache, das es bisher nur auf ebenso schlecht skalierbaren MAC-Systemen ordendlich läuft (die dadurch immer noch überteuert sind!) mal nicht zu Schweigen.
Aber all das spielt erstmal keine Rolle: Wenn man weiß wie es geht kann man mit jedem Programm ordendlich arbeiten. Wer aber noch keine DAW-Erfahrungen hat,
dem sollte man doch bitteschön erstmal das preiswerteste und modernste Programm empfehlen, das es sowohl für Wintel-PC als auch für den MAC gibt: SX.
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Antwort#18
Hi,
zum Glück hat sich ja auch bei ProTools einiges getan, vor allem was die Converter angeht braucht man sich da - endlich! - nicht mehr vor der Konkurrenz zu verstecken. Dennoch ist es mir wirklich schleierhaft, wie man AD2005 noch immer nicht prinizpiell 100% offen ist für Drittanbieter auf diesem Gebiet.
Wie persönlich manche Ansichten sein können, zeigt das Beispiel SX. Ich finde dies so ungefähr das bescheuertste Stück Software, dem ich jemals begegnet bin. Das Userinterface geht so extrem gegen jede Intuition meiner Seite, dass ich mich nur ärgere die ganze Zeit, dass ich damit arbeiten muss. Früher habe ich noch mit Freude auf dem Atari mit Cubase gearbeitet, jetzt aber ist es mir ein Graus.
Trotz alldem: für viele Anwendungen werden die meisten sehr zufrieden sein können mit SX, Logic etc.
Dirk
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Antwort#19
Zu Protoys und Fremdhardware: Ich denke, das hat mit "Gewinnmaximierung" zu tun.
Die Kunden zahlen die Preise - immer noch.
Zu SX: Ich fand die bunte, eher unsachliche Optik bei SX2/Nuendo2 auch erst sehr ärgerlich, daher bin ich sehr lange bei Nuendo1.x geblieben und wäre es bis heute,
wenn es Aufwärtskompatibel wäre. Aber man gewöhnt sich ja an alles - ich habe auch lange Jahre mit Triple-DAT gearbeitet ohne zu merken, was für ein Müll das war... ;-)
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Antwort#20
Ich muss dir rechtgeben VST5.1 gefällt mir immer noch besser als SX.
Aber nein, man musste sich an Logic annähern obwohl ich genau diese Punkte bei Logic hasste...
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