Hallo, da ich noch nicht viel Erfahrungen mit Studion Mikrofonen (hobby-studio) habe, allerdings so für mein unerfahrenes GEhör und leider ohne Vergleiche zu haben , die T-Bone Mics sehr gut finde, wollte ich euch mal fragen was ihr von dieser Marke haltet. Angeblich soll das Preis Leistungsverhältnis sehr gut sein- da es eine eigens für Thomann hergestellte Marke ist. Ich hatte ein Sc 1100 was aber nach 2 Jahren repariert werden musste- aufgrund eines "unbekannten" schadens- der wohl auf die hohe Feuchtigkeit meiner Aufnahme KAbine zurückzuführen ist- wenn 4 Leute gleichzeitig auf 2*2 Meter ums Mic stehen und 30 Minuten Freestylen. Kann das so sein- oder eher die schlechte Qualität? Jetzt habe ich zusätlich ein t.bone scv 3000 was ich Klanglich als wirklich gut empfinde. Es rundet vor allem meine Möglichkeiten mit dem sc1100 sehr gut ab- da sie biede sehr unterschliedlich klingen. naja- was meint ihr- welche Marke sollte ich mir mal in Zukunft wenn ich mein Studion professioneller gestalte vornehmen?
Kein Thomann, aber vermutlich gleiche Firma, zumindest ähnliche Qualitätsanforderung. Ich hatte vor einiger Zeit die Idee, doch mal ein billiges Mikro für Toms zu testen. Ich wollte es nur für Toms und da Toms eigentlich tontechnisch nicht so anspruchsvoll sind, dachte ich 150Euro für 3(!) Mikros wären ok. Ich habe also eins zum testen gekauft mit Rückgabe-Recht. Leider kam ich dann nicht dazu zum testen und brachte es nicht zurück. Der spätere Test gegen ein SM57 war ernüchternd. Jetzt liegt es im Proberaum in der Bassdrum...
Hallo Thomann Hausmarken finde ich nicht so toll. Lass dir dort doch mal einen Klassiker im Vergleich vorführen. (aber komm sehr früh, du wirst unter Umständen gar nicht und wenn dann meist mangelhaft bedient und beraten). Ein AKG C 414 ist sein Geld eigentlich immer Wert geschweige denn diverse Neumänner etc. Ich benutze auch ein AKG C 3000 B das mir besser gefallen hat als ein T-Bone beim Ausprobieren. Nebenbei bemerkt sollte man sich den Thomann Besuch eher sparen, es sei denn man weiss was man will dann ist man mit einer Bestellung meist besser dran. ciao Steve
also ich hab jetzt mal im Netz ein bischen geforscht und verschiedene Tests von T.Bone Kondensatormicrofonen gelesen. Alles in allem: Meist super Preis Leistung. Selbst die 100? Mics sind sehr gut weggekommen. Mein scv 3000 hat auch super abgeschnitten. Das einzige problem ist halt- dass bei AKG jedes Mic gleichen Modells haargenau gleich klingt. Wenn ich bei Thomann eins teste- aber ein verpacktes Mitnehm- kanns ein bischen anders klingen. naja- aber ich bin doch ganz zufrieden- denn für meine Ansprüche passts- und ich hab so ziemlich jedes von mir aufzunehmende Gebiet mit meinen zwei mics gut abgedeckt. (gitarre, Gesang, Sprechgesang....) ciao
Das ein Mikro kaputt geht, weil 2 Mann eine halbe Stunde lang reinfreestylen ist ja wohl ein Witz! Ich kann mich nur den Anderen anschließen und raten etwas richtiges wie AKG oder Neumann zu testen. Die sind zwar wesentlich teurer aber damit bekommst Du amtlichen Sound, hervorragenden Service und ein Mic, daß ein Leben lang hält.
ja- aber du musst bedenken- dass meine Kabine genaugenommen 1,5 *1,5 Meter hat- komplett Geschlossen ist- Akustisch wie auch Wärmetechnisch- und dass nach einer Freestylesession (die oft stattfindet*g) von VIER MANN bei 30Min die Scheibe meiner Aufnahme KAbine beschlagen ist. Und angeblich hat es ein Feuchtigkeitsschaden sein sollen. Könnte es evtl. auch am Vorverstärker liegen?! folgendes Passiert: wie gesagt erst nach langer zeit und seltsamerweise nur wenn mehrere leute gleichzeitig drin sind, wenn ich allein aufnehme kann ich das mic 8 stunden anlassen und es passiert nichts, verschwindet plötzlich der sound- dann taucht er wieder auf und ist nicht mehr so laut wie vorher und hat ein Rauschen gleich eines D-Zuges. Seitdem nennen wir das Ding : D-zug *g
Das klingt ein klein wenig nach unsauberer Loetstelle/Kontaktstelle. Ich koennte mir vorstellen, dass eher durch die Temperatur, weniger durch die Feuchtigkeit, sich Material ausdehnt und dabei eine schlechte Kontaktstelle weniger leitet, mehr isoliert. Nach einiger Zeit haben sich die Ladungstraeger dennoch ihren Weg durch den Isolator gebahnt (vielleicht _wegen_ der Feuchtigkeit) -> Strom fliesst, aber nicht ueber den vorgesehenen gutleitenden Weg, also andere Kapazitaet, anderer Widerstand -> Rauschen. Soweit meine unqualifizierte Spekulation aus der Ferne dazu... Gruss, Mathematiker
Du solltest Deine Aufnahmekabine mit einer Lüftung versehen! (Auch der "Arbeitsatmosphäre" könnte dies zuträglich sein, wenn nur einer mit Schweißfüßen oder Achselschweiß in Deiner Aufnahmebox steht.) Ich wage nicht zu behaupten, daß "hochwertigere" Kondensatormikrofone unter der Bedingung "Luftfeuchtigkeit bis zum Niederschlag von Kondensat" fehlerfrei funktionieren können - die Datenblätter (nicht nur von Mikrofonen) weisen mitunter deutlich darauf hin. Die Konstruktion und Dimensionierung bei Kondensatormikrofonen von Kapsel, Vorwiderständen, Isolatoren etc. ist in einem Bereich, wo mit Widerständen im GigaOhm-Bereich gearbeitet wird, alles andere als trivial. Mancher Hersteller bekommt dieses Problem nicht einmal unter "Normalbedingung" richtig in den Griff. >:-> Kondenswasser, das sich auf der Kapsel niederschlägt, muß unweigerlich zu den beschriebenen Störungen führen. Alternativ könntest Du mit Mikrofonen arbeiten, die für den Unterwasser-Einsatz konzipiert sind. Leider sind die nur etwas teuerer als Thomann "Hausmarke" u.ä. ...
Hallo, also ein Poppschutz wirkt da auch schon Wunder, der verhindert wenigstens dass sich die direkt ausgestossene (feuchte) Atemluft auf der Membran niederschlägt. Wenn die Gesamtfeuchtigkeit in der Kabine aber schon so gross ist (angeschlagenes Fenster) nützt eigentlich nur noch ein gründliches Auslüften! Ich hatte das selbe Problem auch schon mal, da wundert man sich direkt was für tolle Geräusche ein Mikrofon von sich geben kann. :-) Grüsse, Michi
Wer solche Sparmarken käuft, muss eben mit solchen obskuren Ausfällen rechnen! Bei in China hergestellten Mikros musst Du z.B. auch damit kalkulieren, daß sie unsauber klingen, weil beim Transport Kleinstlebewesen die Membran angefressen - oder sich die ersten Pilze niedergelassen haben.
*lol------ naja- aber mit einer Lüftung hab ich halt wieder das Problem - dass das Ding nicht wirklich schalldicht sein wird- und in einer normalen wohnung mit nachbarn ist es schon von vorteil -wenn man mit einer geschlossenen Kabine um 4 uhr morgens noch "die sau raus lassen" kann. Gruss
Naja, durch Feuchzigkeit und Dreck kann es zu Kriechströmen kommen, schlimmstenfalls zu einem Kurzschluß der Kapsel. Letzteres aber sollte nach aus- und wiedereinschalten der Phantomspeisung bei einem guten Mikrofon erledigt sein. Das sagt viel über die Qualität dieser Billigteile.
Die renommierte Marke Beyerdynamic hatte einen ähnlichen Fehler mal mit einem Schwung MC834. Eines dieser steht nämlich als Altarmikro in meiner "Heimatkirche" und da hats oft im Sommer gerauscht (kühle Kirche, weil massiver Dom-artiger Steinbau, warme Hochsommerluft strömt ein und kühlt sich ab). Bei einem Besuch der Frankfurter Musikmesse hab ich das am Beyer-Stand mal angesprochen - und es war ein Ingenieur anwesend, der Bescheid wusste: Ein Lack-Fehler im Hochohmbereich des Mikros. Abhilfe: Ein anderer Lack wird aufgetragen. Einschicken z. Hd. Herrn Michael Große, und es wurde kostenlos repariert. :-) Übrigens habe ich in Tests von China-Mikros mal gelesen, dass es da auch D-Zug-Rauschen gibt, wenn der Schalter für die Richtcharakteristik angehaucht wird. :-( Michael