Hallo Dirk,
zu den KM8x-Z-Wandlern: Eine einfache Schaltung muß nicht unbedingt ein Qualtitäsmerkmal sein, aber auch eine komplizierte nicht. Oftmals sind einfache Schaltungslösungen die besten.
Symmetrische Signalwege: Ob das mit der Dummy-Kapsel eine Verbesserung darstellt, darüber äußere ich meine Skepsis. Besser wäre hier dies Dummy-Kapsel auch akustisch zu aktivieren und das ganze System in Gegentaktstruktur aufzubauen. Dann wäre von vornherein zu erwarten daß sich der Störabstand um 3 dB verbessert. Diese Gegentakstruktur hat Lawo bei seinen damaligen Regieanlagen vom Typ "PTR" realisiert und die Störabstände waren auch dementsprechend besser als in konventioneller Bauweise.
Zur Verwendung des Z-Wandlers von B+K in Neumann- oder Schoepsmikrofonen:
Es gibt Messungen der Firma Neumann (und diese Ergebnisse habe ich auch irgendwo in meinen Unterlagen) wo eine Vergleichmessung der B+K-Mikrofone mit den Neumannmikrofonen der KM-Serie und auch der TLM-Serie gemacht wurden. Unter gleichen Betriebsbedingungen schnitten die Neumann dabei besser ab. Die Rauschabstände und auch die Klirrwerte waren besser. Von daher gesehen habe ich meine Zweifel, ob eine Verwendung eines B+K Z-Wandlers in Neumann-Mikrofonen eine Verbesserung bringt.
Die Messungen wurden von Neumann deshalb durchgeführt, weil B+K mit geradezu traumhaften Meßwerten wirbt, die aber unter normgemäßen Meßbedingungen und Realbedingungen niemals erreicht werden. Übrigens ein Sachverhalt wo die Firmen Neumann und Schoeps zu Recht sich darüber ärgern - nicht weil es ein Konkurrenzprodukt ist, sondern weil wegen der Abweichung von der Meßnorm die Daten nicht miteinander vergleichbar sind.
Die B+K-Mikrofone sind selbstverständlich gut, aber sie werden oftmals auch überschätzt, vor allem dann, wenn man sich nur auf die Angaben der Prospektdaten bezieht.
MfG
Rainer
zu den KM8x-Z-Wandlern: Eine einfache Schaltung muß nicht unbedingt ein Qualtitäsmerkmal sein, aber auch eine komplizierte nicht. Oftmals sind einfache Schaltungslösungen die besten.
Symmetrische Signalwege: Ob das mit der Dummy-Kapsel eine Verbesserung darstellt, darüber äußere ich meine Skepsis. Besser wäre hier dies Dummy-Kapsel auch akustisch zu aktivieren und das ganze System in Gegentaktstruktur aufzubauen. Dann wäre von vornherein zu erwarten daß sich der Störabstand um 3 dB verbessert. Diese Gegentakstruktur hat Lawo bei seinen damaligen Regieanlagen vom Typ "PTR" realisiert und die Störabstände waren auch dementsprechend besser als in konventioneller Bauweise.
Zur Verwendung des Z-Wandlers von B+K in Neumann- oder Schoepsmikrofonen:
Es gibt Messungen der Firma Neumann (und diese Ergebnisse habe ich auch irgendwo in meinen Unterlagen) wo eine Vergleichmessung der B+K-Mikrofone mit den Neumannmikrofonen der KM-Serie und auch der TLM-Serie gemacht wurden. Unter gleichen Betriebsbedingungen schnitten die Neumann dabei besser ab. Die Rauschabstände und auch die Klirrwerte waren besser. Von daher gesehen habe ich meine Zweifel, ob eine Verwendung eines B+K Z-Wandlers in Neumann-Mikrofonen eine Verbesserung bringt.
Die Messungen wurden von Neumann deshalb durchgeführt, weil B+K mit geradezu traumhaften Meßwerten wirbt, die aber unter normgemäßen Meßbedingungen und Realbedingungen niemals erreicht werden. Übrigens ein Sachverhalt wo die Firmen Neumann und Schoeps zu Recht sich darüber ärgern - nicht weil es ein Konkurrenzprodukt ist, sondern weil wegen der Abweichung von der Meßnorm die Daten nicht miteinander vergleichbar sind.
Die B+K-Mikrofone sind selbstverständlich gut, aber sie werden oftmals auch überschätzt, vor allem dann, wenn man sich nur auf die Angaben der Prospektdaten bezieht.
MfG
Rainer
