Welches Mikro sollte ich mir euerer Meinung nach zulegen. Ich brauche es hauptsächlich für Gesang, Gitarre, Percussion. Zur Auswahl stehen: Audiotechnica 4035, 4033, 4047 AKG C3000, C4000 BPM CR10 Rode NT1 Bitte helft mir doch bei meiner Entscheidung!
Hi JF, ist das besagte Mikrofon eine Klein- oder Großmembrantyp? Ich tendiere bei Gitarrenaufnahme eher zu kleinmembranigen Typen und bei Gesang eher zu großmembranigen, unabhängig vom Hersteller.
ist das besagte Mikrofon eine Klein- oder Großmembrantyp? Ich tendiere bei Gitarrenaufnahme eher zu kleinmembranigen Typen und bei Gesang eher zu großmembranigen, unabhängig vom Hersteller.
Beide sind Großmembrantypen (C4000B und C3000B) und eigentlich auch für Gesang gedacht. Es gibt aber Leute, die haben ein C4000B auch schon auf der Bühne für Instrumente benutzt und waren sehr zufrieden (wer genau weiß ich aber nicht mehr). Tja, das Universalmic in bester Qualität gibt's wohl noch nicht.... mfg JF
hallo ! das c4000 ist KLASSEN besser als das 3000er, da es eine andere (bessere) kapsel hat. ich habe vom 4000er 10 stück im schrank die ich live gerne für percussions aller art benutze. auch flügel kommt seht gut live mit diesem micro. (da nehme ich zwei 4000er von oben + akg grenzfläche unten)
gruss marc
Grüsze Rainer,
ist das besagte Mikrofon eine Klein- oder Großmembrantyp? Ich tendiere bei Gitarrenaufnahme eher zu kleinmembranigen Typen und bei Gesang eher zu großmembranigen, unabhängig vom Hersteller.
Beide sind Großmembrantypen (C4000B und C3000B) und eigentlich auch für Gesang gedacht. Es gibt aber Leute, die haben ein C4000B auch schon auf der Bühne für Instrumente benutzt und waren sehr zufrieden (wer genau weiß ich aber nicht mehr). Tja, das Universalmic in bester Qualität gibt's wohl noch nicht.... mfg JF
Danke für eure Meinungen! Nur beim C4000 hab ich irgendwie ein ungutes Gefühl weil es ein Elektret-Mikro ist. Hört man diesen Unterschied im Vergleich zu einem echten Kondensatormikro eigentlich? Ich hab gehört daß bei den Elektret-Mikros die eingefrorene Spannung nach 20 oder 30 Jahren nachläßt und demnach es auf den Müll werfen kann. Wenn ich schon mein erstes Großmembranmikro mit hartverdientem Geld kaufe, dann will ich es schon mein Leben lang haben oder benützen können. Jetzt würde mich aber auch interessieren ob die Audiotechnicas 4033 und 4035 echte Konsatormikrofone sind? Ciao, Michi
Danke für eure Meinungen! Nur beim C4000 hab ich irgendwie ein ungutes Gefühl weil es ein Elektret-Mikro ist. Hört man diesen Unterschied im Vergleich zu einem echten Kondensatormikro eigentlich? Ich hab gehört daß bei den Elektret-Mikros die eingefrorene Spannung nach 20 oder 30 Jahren nachläßt und demnach es auf den Müll werfen kann. Wenn ich schon mein erstes Großmembranmikro mit hartverdientem Geld kaufe, dann will ich es schon mein Leben lang haben oder benützen können. Jetzt würde mich aber auch interessieren ob die Audiotechnicas 4033 und 4035 echte Konsatormikrofone sind? Ciao, Michi
Hallo Michi, Vor etwa 25 Jahren waren Elektretmikrofone noch ein Problem: 1. waren die Folien die sich elektretisieren ließen nicht optimal hinsichtlich des Schwingverhaltens, sodaß diese Mikrofone tatsächlich schlechter klangen (hatten Verfärbungen) gegenüber den konventionellen Kondensatormikrofonen. Auch die Langzeitstabilität der Elektretisierung war nicht gut, sodaß das was Du befürchtest auch tatsächlich eintrat. Heute bedient man sich einer anderen Elektrettechnik, der sog. "Backelektrettechnik": dabei wird ein elektretisierter Kunststoff auf die Gegenelektrode aufgebracht der dann die Polarisationsspannung erzeugt. Somit können die guten Eigenschaften der herkömmlichen Bauweise der Mikrofonkapseln beibehalten werden und Klangverfärbungen treten nicht mehr auf. Hervorragende Beispiele sind hier die Mikrofone von Bruel&Kjaer. Diese sind auch Backelektrettypen. Auch die Langzeitstabilität wird heute weit besser beherrscht als vor 25 Jahren. Allerdings sollte man nach 25-30 Jahren sowieso mal die Kapseln vom Hersteller überprüfen u. ggf. reinigen lassen. Oft setzt sich im Laufe der Jahre Staub auf die Kapsel, der bei Einwirkung von Feuchtigkeit zu Krichströmen fürht und das Mikrofon zu krachen anfängt. Wer versiert ist - aber nur wer wirklich versiert ist! - kann die Reinigung selbst vornehmen: Kapsel mit einem Wasserfarbpinsel den man mit destilliertem Wasser tränkt abwaschen und dann vorsichtig mit einem Löschblatt vortrocken, anschließend bei etwa 50° C in einem Exikator in den man Phosphorpentachlorid legt, austrocken. Aber wie gesagt: Nur wer versiert ist sollte das selbst machen sonst kann es teuer werden... MfG Rainer
Grüsze nochmal, Was Rainer schreibt ist 100%ig richtig. Probleme mit Ladungsverluste gibt es kaum/gar nicht. Elektret-Mikros haben auch einen großen Vorteil: den Preis. Es ist einfacher (billiger) eine Elektrode zu laden als eine recht aufwendige Vorspannung zu generieren (soll ja rausch- & störungsfrei sein). Klanglich sind sie gleichwertig, es werden ja auch ähnliche Folien benutzt. Ich hoffe das du nun keine "Angst" mehr vor Elektret-Mikrofonen hast! ;-) Aber wie gesagt, ich kenne nur die AKG-Linie. Vielleich kann wer anderer ja auch noch ein paar Worte zu deinen Alternativen sagen. mfg JF
Hi, also ich hatte ausgiebig die Gelegenheit die von Dir angegebenen Mikrofone zu testen. Das BPM CR-10 ist mit abstand das beste Mikro. Die AKG's klingen extrem basslastig und mulmig. Das einzige mir bekannte Mikrofon, welches besser klingt ist das Brauner. Die AKG's sind entgegen der Werbung keine richtigen Großmembranen und auch keine Kondensatormikrofone im klassischen Sinn - und den Unterschied zwischen einem Elektret und einem Druckgradienten hört man sehr wohl.
Hallo an alle ! Vergesst bitte nicht, daß auch der Mikro-Vorverstärker entscheidende Auswirkungen auf den Klang hat. Siehe z.B. Vergleichstest (inkl. Hörproben) in der "Keyboards"-Ausgabe 12/2000. Außerdem gibt es Hörtests von diversen Mikrofonen, die unter Studiobedingungen erstellt wurden. Die helfen Dir garantiert weiter.