Hallo Kollegen? Hat jemand schon mal mit dem Behringer DDX3216 Live gemischt? Ich möchte ein auf 32 Kanäle augerüstetes (mit Adat-Interfaces und ADA8000 Wandler)Pult für einen Live-Gig einsetzen!Wer kann mir schon vorher sagen welche PProbleme oder angenehme Seiten dieses Projekt hat? Vielen dank!
Ich hab nen gig am 1.okt mit meinem neuen ddx3216, ich hab auch die adat-erweiterung drinnen. muss da ne rock-band und ne metal-band abmischen
n vorteil kann ich schon jetzt sagen das ich beim soundchek alles einstellen kann und dann nur noch auf 3 knöpfe drücken brauch wenn die bands wärend dem auftitt wechseln und schon alle eq´s angepasst! außerdem nehm ich meinen pc mit und kann alles gleichzeitig mit cubase aufnehmen dank adat-erweiterung. aber das solltest du ja selber wissen ich werd dann nochmal schreiben wenns vorbei ist
Hi, wenn Du das Pult neu hast, dann ist es empfehlenswert, die Bewegungsabläufe zu üben, die notwendig sind, um z.B. möglichst schnell an den AUX eines Kanals heranzukommen, der auf einer anderen Faderbank liegt. Wenn Du live anfangen musst die Knöppe zu suchen, hast Du verloren. Und schalte unbedingt 'AUTO-channel-select' ab. Die Fader des 3216 sind derart leichtgängig, dass durch die live-bedingten Vibrationen der bearbeitete Kanal gerne mal wechselt, während man z.B. am EQ oder Kompressor etc. schraubt. Das stiftet nur Verwirrung. Ich selbst komme mit dem DDX3216 live gut klar. Die AUX-Wege sind halt etwas knapp, weil ein externer Hall doch schöner tönt, als der bordeigene... externe Pultleuchte nicht vergessen, das DDX hat keine... hth gruss joachim
Ich (recht zufriedener DDX-Nutzer) hatte einmal das Problem, dass ein Fehler in der Stromversorgung (zuviel Licht...) für ein "Flackern" sorgte. Das DDX hat sich infolge dessen aufgehängt und war nur durch ein- /ausschalten wider zum Leben zu erwecken. Fein, wenn man dann alle Settings auf ´ner Speicherkarte hat und die Pause nicht zu lang wird... ;-) Frank
Hallo Frank! Danke für deine Antwort! Bezüglich ein-Ausschalten- Ich habe das Pult zum Test mal ausgeschaltet und gleich wieder eingeschaltet und dabei ist dass Pult mit allen Pegelmessern auf maximum gefahren und hat einen fürchterlichen Brumm über die Anlage und Aux Kanäle hinausgeschickt, sodass ich es wieder schnell abschalten musste. Ist dieser Fehler bekannt oder ist es ein Fehler in meinem Gerät? Soll man ev. länger warten bis man es wieder hochfährt? Vielen dank für deine Antwort Helmut
Ich denke, es handelt sich um eine "normale" Funktion eines Computers, dass er, wenn die Stromversorgung nicht mit speziellen Sensoren ausgestattet ist, einen undefinierten Zustand im Falle einer kurzzeitigen Stromunterbrechung einnimmt. Aktuelle PCs haben das Problem nicht mehr, weil sie so immense Mengen Strom verbrennen, dass bei einem Ausfall sofort alles tot und leer ist. Ein Sensor, der so etwas abfinge und im Falle eines Stromausfalles einen definierten Reset auslöst, kostet sicherlich nur einige Cent. Ich würde nicht behaupten, dass Yamaha etc. so etwas einbauen. Frank
"Ein Sensor, der so etwas abfinge und im Falle eines Stromausfalles einen definierten Reset auslöst, kostet sicherlich nur einige Cent. Ich würde nicht behaupten, dass Yamaha etc. so etwas einbauen." Wie jetzt? Du meinst sicher Brown-Out Detection. Das kann eigentlich jeder bessere Reset- Controller für tatsächlich sehr wenig Geld, die meisten Mikrocontroller haben sowas ebenfalls bereits eingebaut. Wer heute ein digitales Gerät auf den Markt bringt, welches bei Stromschwankungen "macht was es will", der kann einem echt leid tun!
...leider tut aber auch mein Fostex HDR nach einem Stromausfall, was er will. Ich denke nicht, dass das ein Problem des Preises sondern des allgemein nicht sehr durchdachten Gerätedesigns ist. Haben denn irgendwelche Geräte einen solchen Mechanismus? Frank
"Ich denke nicht, dass das ein Problem des Preises sondern des allgemein nicht sehr durchdachten Gerätedesigns ist." Exakt. Es liegt meist daran, dass die Entwickler in unserer schnellebigen Zeit eigentlich immer gezwungen sind, ihre Teile "mit nassem Leim" in die Produktion einzuführen. Das kostet natürlich viel von der Sorgfalt, die "früher" in eine Produktentwicklung investiert wurde. Und darüberhinaus werden viele Produkte in Marketingabteilungen und Rechnungswesen "geboren". Von der Software (Firmware) Entwicklung mal gar nicht zu sprechen. Da wird in irgendeiner Hochsprache programmiert - aja, geht - kurz getestet - ab in die Fertigung. Ressourcen spielen kaum noch eine Rolle und Zeit (Wissen?) für mögliche Code- Optimierungen besteht meist nicht wirklich.
"Haben denn irgendwelche Geräte einen solchen Mechanismus?" Ich hoffe doch. Die meisten sicher abseits unserer Musikelektronik, außer vielleicht einige Broadcast- Teile. Nicht auszudenken, was armseelig designte Systeme mit gewisser Sicherheitsrelevanz anrichten könnten ... da sind wohl schon Flugzeuge und Raketen vom Himmel gefallen. Hingegen freut man sich quasi noch, wenn's im Mixer irgendwo brummt und kracht ;-) Übrigens, ich habe auch erst dann eine ordentliche USV angeschafft, als ich einen Live- Take wegen Stromschwankungen "eingebüßt" hatte...
Hallo a:w! Wieso meinst du das es Leichtsinn ist es live einzusetzen? Wenn mein A&H mal ganz kurz aussetzt mit der stromversorgung fängt es auch total zu spinnen an ( komt gottseidank nur äusserst selten vor). Dann muss ich auch alles von anfang an neu starten (PA ausschalten-Siderack ausschalten-Pult ausschalten und dann Pult Ein-Siderack ein und neu konfigurieren- PA ein) Kostet in etwa 5 min Zeit! Also alles zusammen wederr ein Vorteil noch ein nachteil!
5min Zeit im Live-Betrieb finde ich eine Ewigkeit - und nochdazu eine Zumutung an das Publikum sowie and die Band/das Orchester. "... Halt! Wartet mal fünf Minuten - und spielt dann einfach weiter wie wenn nichts gewesen wäre..." So ungefähr?
""Wenn mein A&H mal ganz kurz aussetzt mit der stromversorgung fängt es auch total zu spinnen an ( komt gottseidank nur äusserst selten vor). Dann muss ich auch alles von anfang an neu starten (PA ausschalten-Siderack ausschalten-Pult ausschalten und dann Pult Ein-Siderack ein und neu konfigurieren- PA ein) Kostet in etwa 5 min Zeit! Also alles zusammen wederr ein Vorteil noch ein nachteil! "" Verstehe ich nicht. 1. Wenn die PSU anfängt zu spinnen gehört sie repariert oder wenigstens ein Havarie Netzteil an den Start - jedenfalls wenn Du professionel arbeiten willst. 2. Wieso dauert das dann fünf Minuten? Wenn das PSU wieder geht, spielt die Musik, Du läufst doch nicht tatsächlich 2X zur Bühne um die Amps erst aus - und dann wieder einzuschalten, während alle auf Dich warten, nur damit es kein Störgeräusch beim Einschalten des Pultes gibt?? Skuril. 3. Habe ich in 15 Jahren noch kein einziges Analog-Pult erlebt, das im Betrieb einfach ausgesetzt hätte. Einmal mußte ein Midas XL200 noch vor der Show getauscht werden weil die Automation alles sperrte. Das war alles. Fazit: Betriebssicherheit ist bei analogen Pulten weitaus größer, jedenfalls sind Totalausfälle sehr sehr selten.
Also nachm Stromausfall wird ja wohl jeder zuschauer verstehen konnen dass net alles funktioniert glei. Außerdem sollte es eigentlich nur Stromausfall geben wenn man vergisst benzin ins agregat zu schütten oder man zu dumm ist um zu berechnen was eine Leitung verkraftet oder gibts bei euch jeden tag stroausfälle wegen dem defekten Atommeiler?^^