hallo, lohnt sich noch die anschaffung eines digi oo1 mit pro tools le? wie sieht´s denn da mit der latenz aus? könnte es für 400? bekommen. hab bislang cubase missbraucht und würde mich nun gerne an pt vergehen... wäre super, wenn ihr mir da weiterhelfen könntet! grüsse! (hoffe, das wird kein srteit-thread wie zb "mik-preamp"... ;)
Nein! Wenn Du bisher mit Cubase (welche Version?) gearbeitet hast, warum dann ein Umstieg auf ProTools LE? Das wäre wie umsteigen von einem modernen VW Passat in einen Audi 80 Bj. 1979. ProTools LE hat mit ProTools nur den Namen gemeinsam. Mit Cubase SX hast Du keine Einschränkungen (wie z.B. Spurenzahl, Plugins) und kannst Dir Deine Hardware frei aussuchen bzw. die vorhandene behalten.
Hallo, Für einen Einstieg in ProTools tuts die Digi001 noch ganz gut, sofern du die aktuellste 6.x Software-Version für OS X mitbekommst. Der Preis von 400 Euro ist insofern o.k., da Du von Digidesign, wenn Du z.B. zum Digi002 upgradest für das Digi001 noch rund 600 US-Dollar (ca. 516 Euro im Moment) erstattet bekommst. Wenn Du nicht die Onboard-wandler benutzt, sondern über ADAT-In einen guten Konverter anschließt ist auch die Qualität sehr gut. Latenz ist unter Pro Tools und Logic Audio unproblematisch. Du kannst die 001 aber NICHT in einem G5 benutzen, soweit ich weiss. Der Vergleich mit alten Autos ist natürlich Quatsch. ProTools ist der Industriestandard, was Audio-Editing und Recording (nicht Midi bzw. Composing) angeht und wenn Du beispielsweise Aufträge für TV, Rundfunk usw. annehmen oder deine Aufnahmen in einem großen Studio abmischen willst, bleibt zu ProTools wahrscheinlich keine Alternative. Außerdem bietet ProTools mit das beste und schnellste Audio-Editing. Die LE-Version kann nur 32 Tracks verwalten, aber die meisten TDM-Plug Ins sind auch als RTAS verfügbar und kompatibel, somit also kein großer Verlust ggü. den HD-Systemen.´ Grüße Martin
""Der Vergleich mit alten Autos ist natürlich Quatsch. ProTools ist der Industriestandard, was Audio-Editing und Recording (nicht Midi bzw. Composing) angeht..."" Mal langsam. ProTools ist EIN Industriestandart. ProTools LE ist gar keiner. Ein Budget-Programm für kleine Studios und Musiker, aber fast in der gleichen Preisklasse wie SX oder Samplitude. LE funktioniert, wenn man mit den zahlreichen Beschränkungen und dem HW-Diktat leben will/kann. Wer will das? 32 Spuren sind schneller voll als man denkt. Braucht man MIDI? Dann kein LE. Brauch man Hardwarekompatiblität? Dann kein ProTools. Die Fakten sprechen für sich, LE ist nur ein Kleinwagen einer "großen" Marke. ""...und wenn Du beispielsweise Aufträge für TV, Rundfunk usw. annehmen oder deine Aufnahmen in einem großen Studio abmischen willst, bleibt zu ProTools wahrscheinlich keine Alternative."" Das isses ja eben: Große Studios kaufen das (Protools, nicht LE!)um mitspielen zu können, nicht weil es besondere Vorzüge hätte. Außerdem gibt es File-Export, damit kann ich in jedes Studio zum Mixdown! Aber es gibt Licht am Horizont: Nuendo (=SX) macht sich in Amerikanischen Studios immer breiter, so ist z.B. schon ganz Nashville umgestiegen. Warum? Schon allein wegen der Preispolitik von Digidesign - alle paar Jahre ein unverschämt teures Update. Aber wie gesagt, die Zeiten sind bald vorbei.
hallo und danke! möchte protools nur lernen, weil ich demnächst ein praktikum in einem tonstudio machen möchte und dann schon einigermassen mit pt zurechtkommen sollte. aber irgendwie lese ich aus euren antworten heraus, dass das digi001 nur mit mac läuft!? dat wär ja blöde... dachte das gelte nur für das 888, das ich vom avid kenne... grüsse
Hallo, hafi69! Irgendwo beginne ich zu glauben, dass Deine Aversion gegen Protools schon fast pathologische Zuege hat (;->) - hast Du Dir mal irgendwo die Finger daran verbrannt?! Ich denke, es ist eher eine Sache des persoenlichen Geschmackes als die absoluter technischer Ueber- oder Unterlegenheit des einen oder des anderen Produktes. Gruss Micha === PS: Ich habe _auch_ Protools LE (jetzt 6.9.2 auf OSX 10.4.2), und finde es soo schlecht nicht, wenn man sich den Preis ansieht... ok, Avid's Produktpolitik kann ein Stein des Anstosses sein, aber so kann die von Microsoft und anderen...
Quatsch, deine alte ISA-Soundkarte kannst Du ja auch in keinem aktuellen Rechner mehr benutzen. By the way: die Lynx-Karten kann man auch nicht im G5 benutzen... Evolution kann man nicht aufhalten. Grüße Martin
danke martin, sieht so aus, als ob es auf meinem rechner laufen könnte. überlege mir gerade nur, ob mir zum üben nicht auch die mbox reicht... schade, dass die mbox und andere preiswerte digidesign interfaces kein adat haben... sonst wär´s ne feine sache! grüsse
""deine alte ISA-Soundkarte kannst Du ja auch in keinem aktuellen Rechner mehr benutzen. "" Richtig. Aber niemand will mir eine ISA-Karte verkaufen. Die sind seit fünf Jahren vom Markt verschwunden. Sehr schlechter Vergleich. Ich denke: Wenn ich schon umsteige auf ein anderes System dann soll es zukunfstsicher sein. Wenn der bei Mac-Usern schon fast obligatorische Schritt zum G5 verbaut ist habe ich mir ein Kuckuksei ins Nest gelegt. Spätestens in zwei Jahren besitze ich ein veraltests System - und Audio ist nun mal Leistungshungrig. Und das jetzt noch mit einer Software - die nur mit properitärer Hardware läuft - bitte nicht!! Erklärer mir bitte nur einer, was für ECHTE Vorzüge ein Protools LE zu einem "Full-Range"-Produkt wie SX hat, bitte keine Digidesign-Marketingfloskeln wie "DAS führende Programm" "schneller" "klingt besser". Bisher nur Nachteile: Zweifelhafte Hardware, ohne die das Programm nicht arbeitet, Spurenbegrenzung, um den Leuten das "echte" Protools nicht madig zu machen, angeblich keine G5 kompatiblität (was für mich unverständlich wäre, daher glaube ich das noch nicht so recht). Lohnt sich also der Umstieg auf Digi001 nebst LE? Gruß, Christopher
Hallo Micha! ""Irgendwo beginne ich zu glauben, dass Deine Aversion gegen Protools schon fast pathologische Zuege hat (;->) - hast Du Dir mal irgendwo die Finger daran verbrannt?!"" Nein ;-) Ich war ja nicht so blöd aufs Digidesign-Pferdchen zu setzen - bin übrigens PC-User. Was mich nervt ist dieses fromme Geseier der Protools-Jünger. Sie sind so dermaßen von ihrer Religion begeistert, daß sie nur mit Sprüchen aus den Werbebroschüren kommen. Einer wollte doch hier vor einiger Zeit wirklich glaubhaft machen, das "man sofort hören könne, wenn etwas mit Protools produziert wäre, die Amateure mit ihren SX-Systemen etc. können da halt nicht mithalten..." blabla bla. Mein letztes Erlebniss mit einem "Profi"-Protools-Studio: Es ging um den Transfer eines 5-Stündigen, 24-Spurigen Live.Mitschnitt auf einem HD24. Das Studio sah sich auch nach vier Tagen (!) nicht in der Lage, die Daten zu Importieren. 3 ADAT Schnittstellen hatten sie nicht, Netzwerk klappte nicht (MAC...), und analog wäre "zu aufwendig" gewesen. Das Material wurde schließlich gelöscht - echte Profis halt. Mein letztes - und hoffentlich einziges Erlebniss mit Software die properitäre Hardware benötigt: 1995 Creamwares Triple-DAT gekauft (2500.-). Instalation: Fast unlösbar. Programm: Eine Katastrophe - Abstürze ohne Ende. Hardware: Unfunktionell. Support: Keiner. Updades: Unverschämt teuer - 1200 DM für auch damals schon selbstverstänliche Features Als ich drei Jahre dann Wavelab "entdeckte" wurde mir klar: Triple DAT ist der letzte Dreck. Habe es aber noch weiterbenutzt, bis ich neue Hardware hatte, den das "Triple-Board" lief selbstverständlich nur mit Triple-DAT. Ich weiß, das hat nichts mit PT-LE zu tun, zeigt aber das man sich gut überlegen sollte in solche Abhängigkeiten zu verfallen. Gruß, Christopher
...ich denke, du solltest mal die Kirche im Dorf lassen. Auch ich habe vor ca.8 Jahren mit Cubase (damals die Top-Version-ich weiß nicht mal mehr wie die hieß, hat jedenfalls über 1000.--- DM gekostet) gearbeitet. Dazu habe ich mir einen PC konfiguriert, der aus den besten Komponenten zusammengestellt war, und auf dem nur Cubase lief und nichts anderes (..zugegeben, es war ein Microsoft Betriebssystem). Solange ich einzelne Spuren aufnahm war alles prima. Wenn ich jedoch ein ganzes Ensemble aufnehmen wollte, stürzte das System ständig ab - sehr erbaulich wenn du gerade 10 Musiker im Rücken hast, die gerade "die beste Version ihres Lebens" gespielt haben. Ich habe dann umgerüstet auf Digi001 mit ProToolsLE auf einen Mac G4 Rechner (das dürfte so ca.7 Jahre her sein). Und was soll ich sagen- das Zeug lief ohne Mucken. Ich konnte, mit zwei Wandlern davor, 16 Spuren gleichzeitig aufnehmen und es stürzte nicht ab. Das hat mich überzeugt. Ich habe dann Mangels Leistung natürlich doch auf ein TDM System gewechselt und benutze seither ein Mix24 System mit 4 Karten - das reicht für (fast) alle Zwecke wirklich dicke aus - und läuft stabil. Die Digidesign Upgradepolitik mache ich (zumindest bis jetzt) auch nicht mit -da muß ich Dir recht geben: wirklich unverschämt teuer- Aber warum auch ? Never change a running System - speziell wenn man zufrieden damit ist und man alles damit machen kann, oder ? - Und nochwas: Warum soll ProToolsLE so schlecht sein ? Es ist zwar rudimentär, aber genau aus diesem Grund bedienungsfreundlich und stabil. Ich benutze für Mobilaufnahmen jedenfalls ein kleines Ibook mit Digi002Rack und nehme damit zuverlässig Live auf. Im Studio stecke ich die (externe)Festplatte einfach um und bearbeite auf meinem TDM System weiter. Ich finde das sehr komfortabel ! Ach ja, zum Schluß: Bevor ich bei ProTools gelandet bin habe ich auch mal die Creamware Produktpalette gehabt (wie hieß das abgespeckte Scope System nochmal ?)- es war ein Graus ! Das völlige Chaos und ständige Abstürze !
Lieber Christopher, das Digi001 gibt es neu nicht mehr, somit ist der Vergleich mit einer ISA-Karte angebracht. Es gibt jetzt das Digi002(R), welches über Firewire angeschlossen wird und am G5 verwendet werden kann. Der Vorteil eines LE-Systems gegenüber z.B. LogicPro mit passender Audio-Hardware ist eigentlich ja der Preisvorteil. Wenn Du das 002 kaufst, bekommst Du für ca. 1200 Euro eine gute Audiohardware plus eine brauchbare Editing und Recording-Software. Wenn Du Logic kaufst (ca. 1000 Euro), brauchst Du noch eine passende Soundkarte (z.B. MOTU 828, ca. 800 Euro). Es ist also einiges teurer, wenngleich natürlich Logic als Produktionsumgebung sehr viel umfangreicher als LE ist. Zudem kann man die Hardware ja dann in Logic auch benutzen. Man wählt sich ja idealerweise (wenns Geld reicht ;-)) die Plattform nach Anwendungszweck. Da sieht es meiner Meinung nach so aus: - mobile Recording: ProTools LE mit Digi002(+externe Wandler) und Powerbook (unglaublich kompakt und stabil) - Recording Studio: ProTools HD - Compositing/ Midi/ Arrangieren: LogicPro Du darfst ja natürlich verwenden, was Du willst. ProTools hat für mich beim Workflow einige deutliche Vorteile gegenüber Logic. Ich mag halt ProTools, sorry. Außerdem gibt es für ProTools die mit Abstand besten Bedienoberflächen (ProControl, D-Control oder Icon) Audioboy will ProTools lernen, das finde ich gut. Und für den Zweck ist eine olle 001 doch o.k., oder ? Wie ich schon geschrieben habe, wenn man über ADAT gute Wandler einbindet, hat man mit der 001 eine immer noch sehr gute Soundkarte mit wenig Latenz und guter Leistung. Und ich kann sie ja auch in Logic oder Cubase benutzten.
Übrigens: Digidesign hat seit kurzem eine sehr gutes Livepult (Venue) auf dem Markt. Ich nehme an, dass es sich gegenüber Digico und Yamaha in einigen Bereichen (auch aufgrund des Preises) durchsetzen wird.
Hi, ".....wenn du Aufträge fürs TV abmischen willst, oder für große Studios bleibt für Protools keine Alternative" Sorry, das ist Schwachsinn!! Habe beides schon mit Cubase erfolgreich durchgeführt. Sicher kommt es auch auf die zusätzliche Peripherie und v.a. auf das Können an, aber sicher am wenigsten auf die Frage Protools (LE WOHLGEMERKT!!) oder Cubase (Übrigens auch beim "großen" Protools nicht sosehr, wie einem die Industrie das glauben machen will. Grüße, Vasco
hallo, ha, geschafft! es fallen wieder worte wie schwachsinn und quatsch... um auf´s wesentliche zurück zu kommen: anstelle des digi001 könnt ich mir das m-audio 1814 vorstellen, das hat nämlich adat (dann kann ich meinen preamp weiter nutzen...) hat da schon jemand erfahrungen mit gemacht oder eine meinung? danke und grüsse!