Hallo,
ich hoffe in diesem Forum ein wenig Hilfe zu finden. Unser Blasorchester hat nächsten Sonntag ein Konzert in einer Kirche. Kurz vor knapp ist ihnen eingefallen, man könnte das Ganze ja auch aufnehmen. Da ich ein klein wenig Equipment zuhause habe, wurde ich jetzt dazu auserkoren. Leider bin ich aber "nur" Schlagzeuger und habe nur rudimentäre Kenntnisse, was Tontechnik angeht, sprich ich kann das Ganze verkabeln.
Zur Verfügung steht mir folgendes:
DAT-Recorder (Hifi-Gerät) mit Cinch-Eingang
2 Kondensermikros AKG C1000, wahlweise Niere/Hyperniere
2-Kanal-Kompressor Behringer Composer
Mini-Mixer Behringer UB1002
Der Mixer hat leider keine Inserts für den Kompressor (falls der überhaupt sinnvoll ist...). Der Kompressor müsste entweder zwischen Mikro und Pult-Eingang oder zwischen Pult-Ausgang und Recorder geschalten werden.
Der Aufnahmeraum ist eine Kirche mit rechteckigem Grundriss und natürlich viel viel Hall. Das Orchester sitzt an der Stirnseite des Raumes, dahinter ist noch ein wenig Platz (ca. 3-4m, Altarraum). Das Publikum sitzt ca. 3 m vor dem Dirigenten auf zwei Bankreihen mit breitem Mittelgang.
Bei Stöbern mit der Suchfunktion bin ich leider an meine Grenzen gestoßen, da ich das Vokabular teilweise nicht verstanden habe. Was bedeutet den Decca, ORTF und NOS? Das scheint sich ja direkt auf die Positionierung der Mikros zu beziehen.
Aus dem Bauch heraus hätte ich die Mikros so hoch wie es die Stative (leider nur ganz normale) erlauben in den Mittelgang gestellt, ein paar Meter vom Orchester weg und eines leicht nach rechts, das andere leicht nach links gedreht. Das ist doch ein XY-Aufbau, oder? Was wäre denn eine AB-Anordnung, wie ich es in irgendeinem Beitrag gelesen habe?
Macht der Einsatz des Kompressors Sinn? Ich habe die Befürchtung, daß sich der Klang bei leisen Passagen, z.B. nur Querflöte durch den halligen Raum recht schnell verliert, da ich die Mikrofonpegel nicht weit aufdrehen kann wegen der teils sehr lauten Passagen, bei denen das gesamte Orchester spielt.
Es wäre schön, wenn ich ein paar Tipps von erfahrenen Leuten bekommen könnte, wie ich mit der beschriebenen Ausstattung ein akzeptables Ergebnis erzielen kann, bei dem man nicht gleich Ohrenkrebs bekommt. Ach ja, ich habe die Möglichkeit während der Generalprobe verschiedene Aufstellungen auszuprobieren.
Vielen Dank im Voraus...
Michael
ich hoffe in diesem Forum ein wenig Hilfe zu finden. Unser Blasorchester hat nächsten Sonntag ein Konzert in einer Kirche. Kurz vor knapp ist ihnen eingefallen, man könnte das Ganze ja auch aufnehmen. Da ich ein klein wenig Equipment zuhause habe, wurde ich jetzt dazu auserkoren. Leider bin ich aber "nur" Schlagzeuger und habe nur rudimentäre Kenntnisse, was Tontechnik angeht, sprich ich kann das Ganze verkabeln.
Zur Verfügung steht mir folgendes:
DAT-Recorder (Hifi-Gerät) mit Cinch-Eingang
2 Kondensermikros AKG C1000, wahlweise Niere/Hyperniere
2-Kanal-Kompressor Behringer Composer
Mini-Mixer Behringer UB1002
Der Mixer hat leider keine Inserts für den Kompressor (falls der überhaupt sinnvoll ist...). Der Kompressor müsste entweder zwischen Mikro und Pult-Eingang oder zwischen Pult-Ausgang und Recorder geschalten werden.
Der Aufnahmeraum ist eine Kirche mit rechteckigem Grundriss und natürlich viel viel Hall. Das Orchester sitzt an der Stirnseite des Raumes, dahinter ist noch ein wenig Platz (ca. 3-4m, Altarraum). Das Publikum sitzt ca. 3 m vor dem Dirigenten auf zwei Bankreihen mit breitem Mittelgang.
Bei Stöbern mit der Suchfunktion bin ich leider an meine Grenzen gestoßen, da ich das Vokabular teilweise nicht verstanden habe. Was bedeutet den Decca, ORTF und NOS? Das scheint sich ja direkt auf die Positionierung der Mikros zu beziehen.
Aus dem Bauch heraus hätte ich die Mikros so hoch wie es die Stative (leider nur ganz normale) erlauben in den Mittelgang gestellt, ein paar Meter vom Orchester weg und eines leicht nach rechts, das andere leicht nach links gedreht. Das ist doch ein XY-Aufbau, oder? Was wäre denn eine AB-Anordnung, wie ich es in irgendeinem Beitrag gelesen habe?
Macht der Einsatz des Kompressors Sinn? Ich habe die Befürchtung, daß sich der Klang bei leisen Passagen, z.B. nur Querflöte durch den halligen Raum recht schnell verliert, da ich die Mikrofonpegel nicht weit aufdrehen kann wegen der teils sehr lauten Passagen, bei denen das gesamte Orchester spielt.
Es wäre schön, wenn ich ein paar Tipps von erfahrenen Leuten bekommen könnte, wie ich mit der beschriebenen Ausstattung ein akzeptables Ergebnis erzielen kann, bei dem man nicht gleich Ohrenkrebs bekommt. Ach ja, ich habe die Möglichkeit während der Generalprobe verschiedene Aufstellungen auszuprobieren.
Vielen Dank im Voraus...
Michael
