Eela

Erstellt 4 Antworten5 Beiträge
Startbeitrag#1
Könnte man die Preamps eines Eela Pults als Alternative zu sehr neutralen "normalen" High-End Preamps verwenden?
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Antwort#2
""Könnte man die Preamps eines Eela Pults als Alternative zu sehr neutralen "normalen" High-End Preamps verwenden?""
Ja - warum denn auch nicht?
Entschuldige, aber diese Frage kommt mir recht dusselig vor.
Wie wir Erfahren durften wurden diese Geräte nach IRT-Spezifikationen gebaut.
Was glaubst DU ist denn wohl der Unterschied zwischen solchen Geräten und "normalen High-End"-Vorstufen?? Technisch sind diese Geräte sicher Spitzenklasse, klanglich - falls das überhaupt eine Rolle spielt - werden sie von anderen extrem neutralen Transistorgeräten kaum zu Unterscheiden sein. Die Frage ist einfach wo man hinwill: Extrem neutrale Preamps oder extrem "gut" klingende Preamps. Das "gut" hierbei liegt in der subjektiven Beurteilung, genau wie bei "Effektmikros" ala U87 oder Brauner VM und wie sie alle heißen. Im Zweifel ist eine neutrale Vorstufe wesentlich flexibler - aber je nach Anwendung *vielleicht* auch langweiliger.
Hör Dir die Eela-Pulte an und entscheide selbst, ob Dir das "High End" genug ist...
Gruß,
Christopher
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Antwort#3
Die Frage war eigentlich nicht dusselig gemeint. Ich kenne mich mit diesen IRT-Richtlinien nicht aus. Ich weiss nicht, ob im Radiostudio die gleichen Anvorderungen zu erwarten sind wie in einem Tonstudio. Was mich interessiert, ist ein möglichst neutraler authentischer, rauscharmer, hochauflösender etc. Preamp.
Ich könnte die Frage erweitern, was zwar schon oft diskutiert wurde: Warum nicht einfach ein sehr gutes (Radio-)Pult (die es ja oft wegen NichtmehrgebrauchwegennurnochPC) kaufen, anstatt 19"Preamps für manchmal sehr viel Geld zu kaufen.
Ein 5-kanal EEla Pult der 120 Serie ging grade eben dür 350Euro über den Ebay-Tisch. Dafür bekommt man normalerweise nur Beringers Ultraschrott...
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Antwort#4
Entschuldigung: natürlich Anforderungen.
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Antwort#5
Hallo,

Du schreibst: ""Ich weiss nicht, ob im Radiostudio die gleichen Anvorderungen zu erwarten sind wie in einem Tonstudio.""
Ich frage mal ganz konkret: Was für Erwartungen hast Du denn? Welche Anforderungen meinst Du? Im Rundfunkstudio geht es in erster Linie um Betriebssicherheit, um Austauschbarkeit der Geräte verschiedener Hersteller und um die Ausschöpfung der Qualitätsparameter bis an die physikalische Grenze. Das ist wichtig, weil bei einer solch aufwendigen und "langen" Übertragungskette wie beim Rundfunk am Ende der Kettte immer noch eine Qualität herauskommen muß, die gehörmäßig nicht als "schlechter" empfunden wird und werden darf, als die Qualität am Anfang. Du wirst sicher verstehen, daß dies an die Einzelgeräte eine wesentlich höhere Qualitätsanforderung stellt als bei Verwendung in einem privaten Studio wo längst nicht so viele Geräte in die Ü-Kette eingebunden sind.
Der Rundfunk hat mit Anlange nach den IRT-Spezifikationen nach wie vor immer noch die besten Anlagen überhaupt. Auch wenn dies viele nicht wahr haben wollen.
Wenn beim Hörer zu Hause eine schlechtere Qualität ankommt, liegt dies an anderen Faktoren und sei es nur, daß bei manchen Übertragungen aus Kostengründen Abstriche an die Qualitätsanforderungen gemacht werden müssen.

MfG
Rainer
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