hallo, wollte mal fragen ob hier jemand erfahrung mit den beiden karten hat. möchte meinem rechner gern etwas dsp power spendieren. ich denke das es sicherlich nur ein kompromis zu hardware ist, aber im moment sind die finaziellen mittel leider etwas begrenzt. da machen sich ein paar (amtliche) plugins natürlich nicht schlecht ;) brauche die karte hauptsächlich für die mixsituation. es geht hauptsächlich um insert und send effekte also. danke sebastian
Hallo, ich habe eine UAD eingebaut und bin sehr zufrieden damit. Benutze daraus vor allem die 1176-, LA2A- und Realverb-Plugins. Vergleich mit Powercore kann ich leider nicht bieten Claus
Hallo Sebastian, habe nur (sehr gute) Erfahrung mit der UAD-1 gemacht, sehe aber trotzdem manchmal bei meinem (schon etwas betagteren) Rechner (P4 2,4Ghz) schon die Grenzen. Wenn du nicht einen Rechner mit einer sehr hohen (freien) PCI Bandbreite hast, würde ich das zuerst mal unter voller Last ausprobieren, bevor ich die beiden Karten einsetze. Ansonsten scheint mir die Kombination beider Karten unschlagbar für den Preis. mfg Gerhard
ich danke für die anworten, mal sehen ob sich noch jemand mit einer powercore karte findet. was gibt es eigendlich noch für allternativen. oder ist uad und t.c. schin das maß der dinge in diesem bereich? nice eve sebastian
Ich benutze die UAD wie ein 'Insert' in einem Digitalpult - also raus aus dem Pult via TDIF in eine Mixtreme, über die UAD wieder raus über die Mixtreme und das alles mit extrem kurzen Latenzzeiten (< 2ms.) Da darf nichts sonst über den PCI Bus laufen, sonst gibts Störungen. mfg Gerhard
was heist es darf nichts weiter über pci laufen. meine hdsp9652 ist ja auch auf einem pci steckplatz, an der karte wiederum hängen drei alesis adat. möchte die karte auch als insert auf meinem pult verwenden da spielen die latenzen ja schon eine grosse rolle. wie verhält sich das bei der uad karte. ansonsten soll sie im sequenzer eingebunden werden. logic und ableton live sind meine hosts je nach projekt. mfg sebastian
Ich habe mal mit einem ähnlichen Szenario bei RME angefragt, du brauchst da auf jeden Fall eine dahinterlaufende Software, die dir die VST's einbindet und damit hast du natürlich auch noch den Overhead der Software + Verarbeitungszeit in der UAD. Die Soundscape Mixtreme kann in ihren Mixer VST's direkt einbinden ohne dahinterlaufende Software, was natürlich der Latenz zugute kommt. Die Mixtreme selber hat in jeder Richtung nur EIN Sample Latenz. Daher kommen auch die extrem kurzen Latenzen, die ich gemessen habe. Nachteil der Mixtreme an dieser Stelle: nur 16 Streams (1 Stream entspricht etwa einem virtuellen Verbindungskabel zwischen Hardware und Software) also nur 8 Stereokanäle für plug-ins. Lässt sich aber mit dem 'Mixpander' auf 64 erweitern. Durch die für kurze Latentzen extrem kleinen ASIO Buffer ist das Ganze natürlich störanfälliger als wenn ich eine Hostsoftware mit entsprechend grossen ASIO Puffern betreibe (zu Lasten der Latenz). Wenn man das weiss und seinen PC entsprechend betreibt (keine Spiele...) läuft das Ganze extrem stabil und problemlos. Auf der Soundscape Website findest du ein (allerdings in Englisch) PDF von mir zum Download: http://www.sydec.be/App/Content/?ID=43550e82-5468-45cf-8313-b163a7757fe4 was meine Umgebung und meine Messwerte beschreibt. mfg Gerhard
das heißt für mich im klartext, bei meinem setup wäre es nicht möglich die uad als insert zu nutzen da die latenzen zu hoch wären. folglich wären die plugins nur in meinem hostssequenzer auf reiner software basis einzubinden. bleibt für mich noch die frage wie hoch die latenz dann innerhalb meines rechners ist aber dies dürfte ja eigendlich nicht von bedeutung sein... hoffe ich. greetz sebastian
...muss mal kurz hinzufügen, um missverständnisse zu vermeiden. die adat´s sind reine wandler (alesis ai3) um vom sequenzer ins pult zu kommen, keine bandmaschiene. greetz sebastian
"Die Soundscape Mixtreme kann in ihren Mixer VST's direkt einbinden ohne dahinterlaufende Software, was natürlich der Latenz zugute kommt." (von Gerhard) Kommentar: Das ist ein falscher Schluss. VST Plugs laufen unter Mixtreme IMMER in einem VST Puffer auf der nativen CPU. Die Latenz ist 2*ASIO Puffer. Definitiv. Soundscape behauptet auch gar nichts anderes. Die Millisekunde innerhalb des Mixtreme-Regimes spielt hier keine Rolle. Im Gegenteil: wenn Du so ein PlugIn in der Mixtreme einhängst, muss alles auf die ASIO Latenz kompensiert werden. Allgemein: (fast) jede aktuelle Hostanwendung kompensiert auch Powered PlugIns (DX, VST, egal) die aus einer DSP Karte kommen. Kompensieren heißt aber, dass die Latenz einheitlich, nicht dass sie weg ist. Wenn ein Latenzbehaftetes PlugIn im Monitoringpfad eines Sängers hängt, kann übrigens schon 4ms zu viel sein.... Grüße, Tonmaus.
Hallo Tonmaus, hier kommt es sicher auf die Sicht an. Ich betrachte das Signal vom Ausgang Pult bis es wieder zum Pult zurückkommt (Black-Box). Fakt ist, dass es über eine Asio Latenz hinaus auch noch einen zusätzlichen Overhead in jeder Hostsoftware gibt, den diese zwar für ihre Tracks gegeneinander kompensiert, aber NUR innerhalb der Anwendung und nicht aus der Black Box Sicht. Für mich ist die Mixtreme der Host, mit einem Sample (nicht Millisekunde) Latenz. Ich kenne keine Anwendung, (z.B. Samplitude/Sequoia oder Cubase/Nuendo) die eine so niedrige mitbringen. Aus diesem Grund habe ich mich auch gegen eine Hostanwendung entschieden und werde wohl in naher Zukunft eine Soundscape 32 mein eigen nennen. Btw: Ich habe gemessen: Eingang Pult (Rechteckimpuls)->Mixtreme hier linker Kanal ohne Plug-in, rechter Kanal mit einem UAD-1 Plug-in -> Mixtreme -> Pult: Ergebins: Delta T rechts/links 1,4 ms. Gruss Gerhard
... die treiber sind bislang so schlecht programmiert, dass es zuweilen vorkommt, das ich wenn ich die karte über 75% nutze, aussetzer an manchen stellen (und dann auch nicht regelmässig) bekomme. dies sollte mit der version 4 des ttreibers (laut uaudio) behoben sein, iss aber immer noch da. ausserdem iss die verwaltung der plugs auf der karte shit. da kommt es vor, das man wenn man schön den mix erstellt hat, soundsoviele plug ins laufen hat, ohne knacker zu haben, aber wenn man den host später neustartet und die session neu läd, ist die auslastung plötzlich 90% und es setzt aus und knackt auch.... da kann man dann noch mit den neuartigen einstellungen des treibers versuchen rumzuspielen, aber ich hatte es auch schon, dass ich 2 Plugs deaktivieren musste und durch andere ersetzt habe, bis es wieder fehlerfrei lief.... die plug ins klingen gerade in puncto dynamik gut, und überhaupt die mastering plug ins finde ich sehr gelungen. Den Dreamverb find ich auch toll! (obwohl alle dagegen gefallen mir die EQ´s nicht so gut. ich bin es gewöhnt mit guten analog eq´s zu arbeiten, und mir klingen die UAD´eq´s etwas zu blechern und körnig, das hört man auch schon wenn nur das plug offen ist.... (ausgenommen dem pultec teil, das iss gut, bringt aber bei komplexen anwendungen sogut wie nix).
"Fakt ist, dass es über eine Asio Latenz hinaus auch noch einen zusätzlichen Overhead in jeder Hostsoftware gibt, den diese zwar für ihre Tracks gegeneinander kompensiert, aber NUR innerhalb der Anwendung und nicht aus der Black Box Sicht." Tschuldigung, aber das ist Käse. Es gibt sehr wohl Anwendungen die auf einer reinen VST Engine arbeiten, genauso wie im VST PlugIn Fall die Karte. Da hat die Mixtreme keinerlei prinzipiellen Vorteil. Mach mal einen Effekt rein, der eine Latenz hat, und/oder erhöhe mal den ASIO Puffer. Dann mess noch mal.... Du behauptest was was nicht mal der Hersteller (Soundscape) anpreist, und was auch nicht geht. Zaubern kann keiner, auch die Jungs von Soundscape nicht. Wenn in der Mixtreme die Latenz die Du in eizenlne Tracks reinbringst nicht kompensiert wird, wäre das im Übrigen ein mittlerer GAU, da Du dann im allgemeinen Fall einen totalen Sauhaufen der zeitlichen Anordnung der Einzelspuren zueinander hättest. Das kann keiner wollen. Natürlich kann eine Hostanwendung keine Latenzen kompensieren die außerhalb ihres zugriffsberiechs liegen. Das gilt für die "Blackbox" aber auch. Grüße, Tonmaus
"Btw: Ich habe gemessen: Eingang Pult (Rechteckimpuls)->Mixtreme hier linker Kanal ohne Plug-in, rechter Kanal mit einem UAD-1 Plug-in -> Mixtreme -> Pult: Ergebins: Delta T rechts/links 1,4 ms." Da haben wir es schon: beide Wege gehen durch die Mixtreme. Sagst Du ja. Beide gehen durch den ASIO Puffer. Das ist die logische Folge. Die PlugIn Latenz wird nicht kompensiert, und das ist schlecht. Das ist sogar superschlecht. Du hast nämlich nur die Differenz zwischen linkem und rechtem Kanal gemessen. Wenn das jetzt ein PlugIn mit 0 veränderung wäre (bypass), wäre der Effekt Laufzeitstereophonie mit vollauslenkung auf der dt=0 Seite. Volles Rohr. Fazit: man braucht Lantenzkompensation. Unbedingt. Du müsstest noch über den ganzen Signalweg messen. Die Gesamtlaufzeit wird mindestens 4*Kartenpuffer=ASIOpuffer sein, - meine Voraussage. Naämlich: einmal fü den Eingang, dann 2* für VST I/O und einmal für den Ausgang. Dein Einwand bezüglich Vergleich Mixtreme und "normaler" VST Host hinkt auch an anderer Stelle: relevant ist das nur, wenn man in beiden Instanzen (Host Sequencer und Host Mixtreme) VST PlugIns einsetzt. Und dass der Mixtreme Host erst mal mit niedrigen Latenzen klar kommt was ich gar nicht betreite, ist keine Hexerei. Der kann auch vergleichsweise wenig: Mischen. Lustig wird's doch wenn Du das Ganze über Busse und Master schicken willst, die auf der HostCpu gerechnet werden müssen, und auch noch parallel Files von der Platte und LiveInput verdauen must. Da ist ein ständiges rein/raus zu einer DSP Karte völlig fehl am Platz. Siehe: Deine selbst konstatierten PCI Probleme. Das können andere auch, RME's Total MIX z.B. Mag sein, dass für Dich das alles super ist. Prizipiell kannst Du mich von der angeblichen Überlegenheit einer solchen Konstruktion nicht überzeugen. Im Gegenteil. Ich finde das ein ziemliches Gebastel. Und ich bin überzeugt davon, dass Du es mit dem Soundscape Editor auch noch rausfinden wirst, was es für Nachteile mit sich bringt, wenn man beide Welten vereinbaren will. Das geht nicht ohne Nachteile. Cool wäre es, wenn Soundscape es schaffen würde, dass der VST code auf ihrem Motorola läuft. Dann hätte man wenigstens CPU gespart. Aber das geht halt nicht mit einem Fingerschnippen... Und mit den paar Kilobyte Speicher auf der DSP Karte kann man auch keine langen Latenzen kompensieren. (Workaround: ein VST Delay....)
wie viele plugins kann den die karte überhaupt vertragen, gibt es dazu angaben. hab noch nicht nachgesehen. das wre insofern wichtig, wennich lese das die karte bei 75% auslastung in die knie geht. will mein rechner ja entlasten und nicht in den supergau führen ;) ist die dsp power steigend mit der uad version die ich kaufe oder ändert sich nur die anzahl der mitgelieferten plugins? danke sebastian
1,4ms sind wie Tonmaus gesagt hat wirklich nur die Latenz zwischen Nicht-Plugin und Pluginweg; die tatsächliche Latenz wird allein durch die A/D und D/A Wandlung höher liegen. Interessant wird's wenn du mit einem der beiden Kanäle analog bleibst (durchpatchen) und mit dem anderen A/D-Host-D/A gehst. Da wird im besten Fall eine Latenz um 10ms rauskommen. Bei digitalen Mischpulten der Größenordnung Lawo mc² / Studer Vista / etc liegt sie im Regelfall um die 4-6ms analog-analog, wo aber keinerlei externe plugins eingebunden werden können und die Systeme natürlich auf Leistung "getrimmt"sind.
Hallo Tonmaus du schriebst: ...Da haben wir es schon: beide Wege gehen durch die Mixtreme. Sagst Du ja. Beide gehen durch den ASIO Puffer.... Einspruch, NICHT Korrekt ! Ein ASIO Puffer ist nur vorhanden wenn ich aus der Soundscape DSP Welt in die native Welt gehe. Setze ich Plug-ins ein die auf dem DSP der Mixtreme laufen, ist ASIO zuerst mal voll aus dem Spiel und ich habe nur die Latenz des Plug-ins + die 2 Samples(rein-raus) der Soundscape und sonst nichts. . Erst wenn eine Hostanwendung darauf zugreift, kommt ASIO ins Spiel. Daher ist auch deine nachfolgende Logik nicht stimmig. Selbst wenn ich ein TC Reverb oder den Final Mix von Acuma auf der Mixtreme einsetze ist ASIO noch draussen vor. Erst wenn ich auf die UAD zugreife kommt der ASIO Treiber ins Spiel. .... Das ist die logische Folge. Die PlugIn Latenz wird nicht kompensiert, und das ist schlecht. Das ist sogar superschlecht. Einspruch, NICHT Korrekt! Heisst aber bei Soundscape 'Automatic Delay Compensation' und bei der UAD 'DelayComp' ...Du hast nämlich nur die Differenz zwischen linkem und rechtem Kanal gemessen. Du müsstest noch über den ganzen Signalweg messen. Die Gesamtlaufzeit wird mindestens 4*Kartenpuffer=ASIOpuffer sein, - meine Voraussage. Naämlich: einmal fü den Eingang, dann 2* für VST I/O und einmal für den Ausgang. ... Wer lesen kann ist klar im Vorteil, genau das habe ich nämlich gemacht. (Black Box Betrachtung: Eingang Mixtreme zu Ausgang Mixtreme also über alles was dazwischenliegt! Nur wenn ich nicht aus der Soundscape in die native Welt gehe, ist kein ASIO im Spiel. ..Mag sein, dass für Dich das alles super ist. Prizipiell kannst Du mich von der angeblichen Überlegenheit einer solchen Konstruktion nicht überzeugen.... Will ich auch nicht. Für mich funktionierts und du kannst mich ebsowenig von Vorteilen einer Hostanwendung überzeugen. .. Im Gegenteil. Ich finde das ein ziemliches Gebastel. Und ich bin überzeugt davon, dass Du es mit dem Soundscape Editor auch noch rausfinden wirst, was es für Nachteile mit sich bringt, wenn man beide Welten vereinbaren will. Das geht nicht ohne Nachteile. Gerade diese Nachteile will ich soweit es geht vermeiden und mich für 'Eine Welt' entscheiden. Ich habe mich halt gegen hostbasierende Anwendungen entschieden. ...Cool wäre es, wenn Soundscape es schaffen würde, dass der VST code auf ihrem Motorola läuft. Dann hätte man wenigstens CPU gespart. Aber das geht halt nicht mit einem Fingerschnippen... Und mit den paar Kilobyte Speicher auf der DSP Karte kann man auch keine langen Latenzen kompensieren. (Workaround: ein VST Delay....) Schon mal was vom Mixpander gehört? Rechenleistung ohne Ende! Der Workaround kann aber auch sein, auf Hostanwendungen komplett zu verzichten. Es gibt mittlerweile eine ganze Reihe von renommierten Herstellern (z.B TC, Cedar, Spinaudio, Aphex um nur einige zu nennen) die Ihre Plug-ins portiert haben. Und wenn mir dann noch was fehlt, setze ich halt einen VST ein und weiss aber, welche Nachteile ich mir einkaufe. Ist schön mit dir zu streiten... Aber wir wollen uns ja nicht gegenseitig katholisch machen .-) Gruss Gerhard
Hallo Georg, das ist absolut korrekt und war aber bei meiner Betrachtung allerdingsdraussen vor. Hier ging es rein um die Latenz in der digitalen Domain, also Eingang Rechner zum Ausgang des Rechners. Wenn ich parallel anloge und digitale Wege fahre,und das noch um drei Ecken, dann bin ich gut beraten mir darüber Gedanken zu machen. Ich versuche allerdings immer, das wenn irgenwie möglich, zu umgehen. Viele Grüsse nach Wien Gerhard