Hi,
das sind ja mal ganz schön viele fragen auf einmal :-) ,...
also, mal von vorne. die anzahl der monitorboxen wird eigentlich vom bedarf der band abhängig gemacht, meiner meinung nach aber mindestens 3, 2vorne und einer beim drummer. grundsätzlich gilt, je mehr, umso besser, ein musiker ,der sich optimal hört, kann auch optimale spielergebnisse liefern, da er sich wohlfühlt.
ich bin auch der meinung, das bei zeitknappheit im vorfeld dem monitormix auf keinen fall zu wenig bedeutung beigemessen werden darf, die FOH kann man immer leichter nachregeln als das monitoring und wer will schon ein verkacktes erstes lied, weil sich der gitarrist nicht hört....
den "aux-mix" für das monitoring kannst du, auch ohne ihn direkt zu hören eigentlich gut in absprache mit den musikern machen. zu checkst zuerst die instrumente einzeln für die PA und drehst dann mal einfach jedes etwas am monitoring auf ( diverse drum mics wie snare oder OH kannst du dir in nem kleinen club vermutlich am monitoring sparen ).
bist du mit dem check durch, lässt du die musiker ein lied anspielen und holst dir feedback bezüglich lauter/leiser der einzelnen instrumente. zur sicherheit kann man ( sollte man ) das auch ein zweites mal machen.
nun sollte der bühnensound eigentlich passen. ( sinnvoll ist es auch, mit den musikern !einfache! handzeichen auszumachen, wer lauter und leiser soll, dann kann man leicht während des konzerts noch was ändern )
ob passivboxen oder aktivsysteme bleibt dir überlassen, wichtig ist, das die dinger nicht zu billig sind und/oder zu wenig leistung haben. schlechte monitorboxen scheppern, wenn man bassdrum oder bass drauf legt ,sie neigen leicht zu rückkopplung oder sie klingen einfach bekackt (die wortsperre verbietet hier schei**e ) ;-)
die aufstellung sollte so nah wie möglich am musiker sein, aber so weit weg, das rückkopplungen eher vermieden werden können. seitlich sehe ich nicht als sinnvoll an. die monitore sollten gleichmässig um die einzelnen musiker verteilt sein und die bühne so gut wie möglich abdecken, wenn man mehrere kanäle zur verfügung hat, die einzelnen bedürfnisse ( im monitormix ) der diversen instrumentalisten natürlich berücksichtigend.
feedback ist natürlich immer ein problem. wenn man keinen feedback destroyer ( mit dem ich persönlich leider auch keine erfahrung habe ) zur hand hat, tut es ein möglichst vielbandiger equalizer, der saal ohne leute und ein paar ohrstöpsel. laut -> fiep -> eq -> firpfrequenz raus , subba.
oftmals, gerade in kleinen räumen, koppeln gerade gesangsmikros gerne aber auch direkt über die PA. in so einem fall sollte man entweder den sänger etwas im zaum halten oder die PA boxen evtl. umpositionieren.
noch ein hinweis: dies sind alles ratschläge, die alle auf eine kleine clubsituation zutreffen, und welche im grösseren maßstab ( gerade, wenn man einen extra monitor-mischer hat ) natürlich nicht zutreffen ( dies nur für die nörglerfraktion hier ;-) )
http://www.bummfilm.de