Woher bekommt man Kabeltrommel?

Erstellt 40 Antworten41 Beiträge
Startbeitrag#1
Hallo Kolleg(inn)en,
ich suche schon einige Zeit einfache Kabeltrommeln, ohne Kabel, Steckdosen usw.
Wenn es schon leere Trommeln gibt, dann kosten die ein vielfaches als die mit Kabel.
Es muss doch Trommeln geben fuer so um die 10 Euronen ?
Da muss allerdings um die 100-150m Kabel drauf passen (7mm dick)
Funktioniert so: Erstes Kabel aufwickeln, zweites dran stecken und weiterwickeln usw.
Also da kommen dann auch einige XLR-Steckern drauf, die viel Platz einnehmen.
Deshalb die '150' m.
Pro Kabeltyp braucht man dann ein Trommel. Nicht dass man das ganze Kabel
abrollen muss um an das innere Kabel zu gelangen ;-)
Ich braeuchte da etwa 10 bis 20 stk.
Oder muss ich die doch selber bauen?
Achja... im Net fand ich zwar interressante Kabeltrommel, aber die in Oesterreich
wollen nicht ins Ausland liefern.... ???!!!
Geschaetzte Abmessungen: Diameter der Trommel etwa 35 cm
Diameter Kern: etwa 10 cm, breite etwa 10-15 cm.
Vielen Dank im voraus fuer alle Tips.
Guten Rutsch ins neue Jahr!
Evert
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Antwort#2
Servus Cutter,
die trommel die ich kenne und die auch den einen oder anderen unsanften transport unbeschadet überstehen sind die kabeltrommeln von schill. die trommeln gibt es in den verschiedensten durchmessern, abmessungen und ausstattungen. man muss aber gleich dazu sagen das diese trommel nicht ganz geschenkt sind. mit 40 euro + wirst du da pro stück schon rechnen müssen. erhältlich sollte sie in jedem gut sortierten musikgeschät sein, bei kabelvertrieben ( cae cables, sommer cabble, cordial,... ) oder natürlich beim TonAldi.
wenn du das geld nicht ausgeben willst so kann ich dir nur den tipp geben geh in den baumarkt und schau das du a kabeltrommel für schukokabel ohne kabel bekommst. da kannst du deine einzelnen xlr-kabel dann aufwickeln. is die billigere aber auch lange nicht so stabile lösung. ich gebe so einer billigen stahlblechtrommel nicht mehr als 2 jahre wenn die recht oft transportiert oder ein- und ausgeladen wird.
hoffe ich konnte dir helfen.


Schill Kabeltrommeln
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Antwort#3
Ich kann nur aus oesterr. Sicht einen Kommentar abgeben.
Meine leeren Kabelrollen habe ich aus dem Baumarkt ("Bauhaus"), das sind die
billigsten so um die 10 EUR... Darauf steht allerdings "Made in Germany".
Entweder "REV" oder "Voltomat".
Vielleicht hilft das bei der Suche.
Gruss,
Mathematiker
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Antwort#5
Hallo Cutter,
wenn 150m Kabel auf die Trommel passen sollen, kommt artfremd nur eine Rolle für Gartenschläuche in Frage. Gardena & Co.
Gruß
M. Hein
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Antwort#6
Haelt die das aus? Ein Gartenschlauch wiegt pro Volumseinheit weniger als
ein wesentlich dichteres Kabel (weniger Luft...).
Gruss,
Mathematiker
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Antwort#7
@Mathematiker.
Vermutlich wird ein gefüllter Wasserschlauch als Berechnungsgrundlage für die konstruktion und dimensionierung der Kabeltrommellagerung genommen ...
... denn man bekommt ja den Schlauch nicht immer völlig frei von Wasser.
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Antwort#8
Hallo Leute,
vielen Dank fuer eure Tips.
Hatte aber Westfalia mal 'nen eMail geschickt, mit der Bitte mir
die Massen der Trommel zu schicken.
Faengt so'n Typ an mit: "Gerne beantworte ich ihre Frage".
Was kommt? "Die Massen koennen abweichen".
Sonnst nix.... Ob man so Kunden gewinnt?
Naja, dann wird wohl nix uebrigbleiben als selbst bauen :-(
Oder ist ausreichend Interresse an solchen Trommeln, sodass
ich irgendwo eine Produktion starten lassen kann?
Freundliche Gruesse, und 'n guten Rutsch ins neue Jahr!
Evert
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Antwort#9
Hallo Evert,
auch wenn das nicht die Antwort auf Deine Frage ist, so kann ich Dir nur raten:
Vergiß Kabeltrommeln! Hochwertige Kabeltrommeln sind schwer & teuer und machen eigentlich nur Sinn wenn man LANGE (ab 25m) NF oder LS-Kabel unterbringen ("trommeln") will, mit Ausnahme von Multicore-Kabeln, die meiner Erfahrung nach auch in ein Case gehören und nicht auf Trommeln.
DIE professionelle wie preiswertere Variante ist folgende:
Stabile Kisten (z.B. von Curver oder ähnliches) Pro Länge und Sorte der Kabel (es geht doch wohl um Mic-Kabel?) zulegen und pro Kabel einen Klett-Verschluß.
Kabeltrommeln sind wider allgemeiner Meinung weder besonders schnell noch besonders schonend für das Kabel. Sie sind nur teuer, schwer und unpraktisch.
Das gilt sowohl für den professionellen PA-Betrieb als auch für Kleinanwendungen.
Grüße,
Christopher
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Antwort#10
Hallo Zusammen,
dazu meine Meinung: ich nutze auch Kabeltrommeln aus dem Baumarkt (volle Trommel gekauft und Schukokabel zu kurzen Verlängerungskabeln verarbeitet und in der (Be)Verwandschaft verteilt) für Mikrofonkabel (10m Stücken). Das Auf- und Abbauen geht schneller von der Hand als bei der Variante mit Klettband und Case. Aber die Kabel leiden sichtbar mehr beim hektischen Aufrollen hintereinander auf die Trommel. Ich hab die Zeit nach den Weihnachtskonzerten zum prüfen der Stecker an meinen Kabeln genutzt und dabei 2 von 40 Steckern gefunden an denen die Zugentlastung nachgegeben hatte (ausgerechnet konfektionierte Kabel!).
Dennoch werde ich bei den Kabeltrommeln bleiben, eben etwas sorgsamer mit den XLR-Steckern umgehen.
Grüße
Torsten


conanima
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Antwort#11
Habe auch mit dem Schlauchwagen experimentiert und kann folgendes dazu sagen: Preiswerte Kunststoffwagen, die ich mit 90m 10-paariger Multicore(peridax)bewickelt habe sind in die Knie gegangen. Wobei das Problem nicht die Kunststofftrommel sondern der zu labile Rohrrahmen und die Rad"lager" waren. Bin dann auf relativ teure Stahltrommeln umgestiegen die nun mechanisch funktionieren. Das Aufwickeln ohne Hilfe ist allerdings so eine SAche.
Grüße
JörgA
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Antwort#12
Hallo Christopher, Torsten und andern,
ich schliesse mich Torsten an. Denn nur wenige Leute wissen wie sie
Kabeln aufrollen sollen. (Zwisschen Daum und Zeigefinger drehen und
ein Kreis bilden) Tja, wie beschreibt man sowas? :-)
Und dann muss man es seine Hilfen immer wieder erlkaeren, und dann
tun die es nachher doch wieder anders. Und wenn man Laengen von
10 meter hat geht es noch, aber mit Laengen von 20 oder 50 m wird es
doch sehr schwer es vernuenftig auf zu rollen. Deshalb muss es schon
mit Trommel.
Ausserdem ist meinem Ruecken nicht so stabil mehr, und dauernd die
Arme hoch halten beim aufrollen... Da geht es doch viel besser/
schonender mit eine (mehrere) Trommel(n).
Dabei soll der Trommel aber so hoch stehen, dass man nicht bis zur
Boden buecken muss! Ich ueberlege dafuer dann ein 'Rollrack' zu bauen,
wo alle (aehnliche) Trommeln zusammen aufgehaengt werden.
Oder zumindest ein Staender wo so eine Trommel stabil auf aufgestellt
werden kann waehrend das aufwickeln.
Z.B. mit Fussplatte worauf man stehen kann.
Was ich allerdings noch nicht verstanden habe, ist: WAS denn fuer
die Kabeln so 'schaedlich' ist an den Trommeln.
Achja... Wieso kommen die Kabeln aus die Zugentlastungen'raus?
Vielleicht musste dann die Steckern auffuellen mit Giessharz? :-)
Hoffentlich bleiben die Kabeln dann vernuenftig auf ihrem Platz.
Tschuess/Servus!
Evert
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Antwort#13
Hallo,
beim aufwickeln nach der Aufnahme muß es irgendwie immer schnell gehen,
auf der Bühne wieseln alle möglichen Leute rum, das Publikum steht mit Vorliebe im Weg oder auf den Kabeln und in diesem Chaos versuche ich meine Kabel wieder an mich zu bringen. Das dabei mal ein Stecker zwischen Stühlen verklemmt oder eben Jemand auf das Kabel tritt, ist fast nicht zu vermeiden.
Dieser kurze Ruck kann reichen die Zugentlastung zu überlasten.
Grüße
Torsten


conanima
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Antwort#14
Moin Torsten,
aaahhh ja... klaro... re Stuehlen/klemmen usw.
Meine Gedanken waren zu sehr auf die Trommeln gerichtet, und habe nichts
dabei denken koennen ;-)
Tschuess!
Evert
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Antwort#15
ich schliesse mich Torsten an. Denn nur wenige Leute wissen wie sie
Kabeln aufrollen sollen. (Zwisschen Daum und Zeigefinger drehen und
ein Kreis bilden) Tja, wie beschreibt man sowas? :-)
Tja, wie beschreibt man das wirklich?
Also Frage an das Forum: Wie rollt man ein Kabel auf, wenn man keine
Kabeltrommel zur Verfuegung hat, sondern nur seine Koerperteile?
Sodass sich
a) das Kabel nicht verdreht oder das Kabel Drehmomente aufnehmen muss
b) nicht zu viel Zug an den Steckern entsteht?
Gruss,
Mathematiker
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Antwort#16
Hallo Mathematiker,
Also ich verwende da mindestens zwei Methoden (mal hören was andere dazu so "zu bieten" haben) :
Kurze Kabel bis etwa 7m:
Die schöne Methode: Kabelende in eine Hand nehmen und dann Schlaufe für Schlaufe aufnehmen (etwa 50-70cm pro Schlaufe), und bei JEDER Schlaufe das Kabel entdrillen. Das führt zwar zu einem sich umso mehr verdrillenden "Resthaufen", aber ob der Kürze stört das dann nicht weiter und man kommt klar. Dann mit Klettband sichern.
Die schnelle Methode: BEIDE Kabelenden in eine Hand nehmen, rasch durchziehen bis zum Ende, dann solange "Falten" bis alles nur noch einen knappen Meter lang ist (immer 2:1, am Schluss evtl. 3:1 wenn es nicht aufgeht), dann eine Schlaufe mit sich selbst, fertig. Ist als kabelunfreundlich verpönt, mir ist deswegen aber noch nie ein Kabel gebrochen. Nicht als Dauer-/Lagerlösung, denn das Kabel fällt dann nicht mehr glatt wenn sich die Schlaufe mal "eingeprägt" hat. Abwickeln geht auch nicht so toll...
Lange Kabel (Mikrokabel, von 'nem 50m 32er Multicore reden ich jetzt nicht ;-)
Kabelende in eine Hand nehmen und dann wie oben Schlaufe für Schlaufe aufnehmen, aber immer mit abwechselnder Verdrillung (einmal links, einmal rechts), so dass sich diese aufhebt -- setzt voraus, dass das Kabel auch bereits unverdrillt liegt. Erfordert etwas motorische Übung/Überlegung, aber das ist, soweit ich weiss, die Lehrbuchmethode (und wohl auch ein definitiver Stagehand-Eignungstest).
Meine Lieblingsmethode (speziell auch für das 100% drillfreie Abwickeln!): Selber Kabeltrommel spielen, das geht mit zwei Händen und Übung beim Umgreifen wunderbar und schnell (und sieht auch lustig aus, für die Umstehenden). Sobald man eine Verdrillung bemerkt, einmal des bereits (bzw. noch) Aufgenommene links oder rechtsherum um 360° rotieren. Und immer -- wenn es geht -- mit dem Kabel mitlaufen, nicht das Kabel zu/hinter sich herziehen (sowohl beim Auf- wie beim Abwickeln). Vorher natürlich alles ausstecken und freilegen, falls notwendig. Aber wie Torsten schon schrieb, hat man beim Abbau eher nie Zeit, deswegen macht es sich bezahlt, beim Aufbau sauber vorzugehen und sich die Reihenfolge zu merken, damit man nicht mit dem untersten Kabel im Strang anfängt und alles sich verwurschtelt.
Für lange Kabel gibt es m.W. keine "schnelle" Methode, also speziell die Technik, einfach über Handfläche und Ellenbogen ruck-zuck aufzuwickeln ist definitiv fatal in ihren Folgen...
Ich hoffe, das war jetzt anschaulich beschrieben.
Grüsse, Klaus S
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Antwort#17
Wo musst Du beim "Kabelrolle-Spielen" umgreifen?
Es reicht doch, die ersten zwei Schlaufen haendisch zu legen, dann das Kabelende mit Kabelklett zu fixieren.
Anschliessend beide Arme durchstrecken und wickeln...
Da muss man nichts greifen.
Gruss
Mathematiker
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Antwort#18
das mit "selber Kabelrolle spielen" ist am praktischsten. Empfehlenswert ist es und kostet auch nicht viel mehr Zeit, beim Aufwickeln einen Lappen in der Hand mitlaufen zu lassen. Ich packe nämlich nicht gerne dreckige Kabel ein. Schlimm ist es ja, beim nächsten Strippenlegen in den Bühnendreck sämtlicher früherer Veranstaltungen zu packen.
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Antwort#19
Ich muss zugeben, dass ich Deinen Beitrag nicht verstehe.
Beim "Kabelrolle-Spielen" greifen die Haende (Arme) nur an
einzelnen diskreten Stellen an das Kabel; es laeuft nicht das
ganze Kabel durch die eine oder andere Hand.
Wie funktioniert das dann mit dem Lappen?
Gruss,
Mathematiker
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Antwort#20
... wie wäre es mit kleinen Säckchen zum aufbewahren der Mikrofonkabel?
Die Feuerwehr (zumindest vor 20 Jahren war es so) behandelte auf diese Weise Seile, die sehr schnell und exakt geführt werden mußten (Befestigungsseil zum herausnehmen des Ansaugkorbes der Wasserpumpe). Mal führte die Seile in kleine Säckchen hinein. Das hatte den Vorteil, das man sehr schnell ans Seil herankam, ohne das es sich verknotete.
Ich stelle mir das so vor:
Man nimmt das eine Ende und den Sack in die linke Hand, und führt mit der rechten Hand das Mikrofonkabel vom Kabel her nach, genauso wie beim Aufrollen, nur das das Kabel nicht aufgerollt wird sondern lose im Sack landet in dem es sich beliebig winden kann. Zum Schluß schauen nur noch die Stecker aus dem Sack heraus, der mit einem Klettverschluß oder einer Kordel verschlossen wird. Das Kabel liegt nicht geführt drin, sondern lose, und bekommt durch die "statistischen Biegungen" keine Vorzugsknickung. Der Witz dabei ist, das sich das Kabel im Sack nicht verknoten wird (zumindest taten es die Seile nicht die ähnlich biegesteif waren wie die Mikrofonkabel), es kommt genauso wieder heraus wie es hinein gekommen ist.
So könnte man ohne großen Aufwand mehrere Säckchen in einen Korb packen, aus dem man sich kompfortabel bedienen kann. Nichts ist in Unordnung. Und die unterschiedlichen Kabellängen (10/20/50[m]) kann man mit Farbkennzeichnungen/code versehen.
Wäre nett, wenn diese Idee ein Feuerwehrmann im Forum bestätigen könnte. :-)
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