Hallo!
Ich habe eine Frage zur einfachen Einstellung der Vorverstärkung:
Ich verwende ein Hauptmikrofon-Stereopaar mit einem Zweikanal-Preamp (Terratec Phase X24). Ich bin mit dem Interface sehr zufrieden, jedoch ist mir rätselhaft, wie ich das ?gain? mit den kleinen schwarzen Einstellknöpfen genau gleich einstellen soll (erstens ist keine richtige Markierung am Knopf und zweitens reagieren sie im oberen Drittel sehr empfindlich). Ich kann nur die Pegelanzeige im WaveLab (Lite) als Anhaltspunkt nehmen:
- bei einem AB-Verfahren müssten beide Kanäle gleiche Dynamik aufweisen
- bei einem XY bzw. gemischten Verfahren müsste die Signalquelle im Zentrum (der Mitte) des Aufnahmebereiches auf beiden Kanälen gleiche Dynamik aufweisen
Leider zeigt mir die ?Lite?-Variante des WaveLab keine Pegeldiffernzen an, aber grob kann man das ja auch so ablesen. Als Kontrolle dient dann das Ohr (über den Kopfhörer). Ist die Herangehensweise erst einmal richtig?
Wenn man nur ein Ensemble aufnimmt, ist es kein Problem, wenn man vorher bei der Probe die Einstellungen vornimmt und dabei belassen kann. Bei Live-Aufnahmen mit verschiedenen Ensembles wird das dann zum Problem, wenn ich gerne die Verstärkung im Konzert ändern möchte. Habe ich bei einem Konzert alter Musik am Anfang ein Cembalo, dazwischen eine Triosonate, dann mit Gesang und dann wieder eine Flöte solo, dann ist es schwer, beide Pegel (möglichst noch im Stück!) gleichmäßig anzupassen. Also: Schätze vor Beginn der jeweiligen Musikgruppe, wie laut sie ist und verstelle die gain-Knöpfe auf etwa gleiche Position. Und dann bleibt nur hoffen und dabei belassen (solange es nicht übersteuert). Beim Mastern kann man ja dann die Kanäle unterschiedlich in der Lautstärke bearbeiten?
Vielleicht lacht ihr ja schon lauthals, dass ich noch nie was von einem Mischpult gehört habe.
Brauche ich da eins? Ich will doch eigentlich gar nicht mischen?
Warum gibt es keine Preamps mit einem ?stereo-link?? Ist das so ein seltener Anwendungsfall? Oder gibt es andere (einfache) Methoden, wie ich eine gleiche Verstärkung der beiden Mikrofonkanäle erreichen kann?
Auf Kommentare freut sich,
Stefan
PS: Ich bin nur Amateur. Da meine Frau Musikerin ist (ich nur Hobby-Musiker) habe ich schon seit längerem Aufnahmen gemacht. Bis jetzt mit MD und dem Stereo-Mikro 957 von Sony. Letzten Herbst habe ich mir neue Aufnahmetechnik geleistet, um mehr Möglichkeiten und bessere Qualität zu erreichen. Trotzdem werde ich nun doch das Hi-MD Gerät behalten (wäre ein extra Thema). Als Mikros habe ich MBHO gekauft. Es scheint das preiswerteste KM-Wechselsystem "ordentlicher" Qualität zu sein. Herr Haun war wirklich sehr nett und hat mir zwei 603er mit zwei ?Kugeln? und zwei ?Nieren? für 4 Wochen (ohne Leihgebühren!) zur Verfügung gestellt. Ich habe einen ganzen Tag in einer kleinen Dorfkirche während einer Probe ausprobieren können und war begeistert über die vielen Möglichkeiten der Verfahren! Das war so ähnlich, wie ich meine Brille bekommen hatte und wieder scharfe Konturen sehen konnte.
Webseite meiner Frau (falls jemand ein Cello braucht)
Ich habe eine Frage zur einfachen Einstellung der Vorverstärkung:
Ich verwende ein Hauptmikrofon-Stereopaar mit einem Zweikanal-Preamp (Terratec Phase X24). Ich bin mit dem Interface sehr zufrieden, jedoch ist mir rätselhaft, wie ich das ?gain? mit den kleinen schwarzen Einstellknöpfen genau gleich einstellen soll (erstens ist keine richtige Markierung am Knopf und zweitens reagieren sie im oberen Drittel sehr empfindlich). Ich kann nur die Pegelanzeige im WaveLab (Lite) als Anhaltspunkt nehmen:
- bei einem AB-Verfahren müssten beide Kanäle gleiche Dynamik aufweisen
- bei einem XY bzw. gemischten Verfahren müsste die Signalquelle im Zentrum (der Mitte) des Aufnahmebereiches auf beiden Kanälen gleiche Dynamik aufweisen
Leider zeigt mir die ?Lite?-Variante des WaveLab keine Pegeldiffernzen an, aber grob kann man das ja auch so ablesen. Als Kontrolle dient dann das Ohr (über den Kopfhörer). Ist die Herangehensweise erst einmal richtig?
Wenn man nur ein Ensemble aufnimmt, ist es kein Problem, wenn man vorher bei der Probe die Einstellungen vornimmt und dabei belassen kann. Bei Live-Aufnahmen mit verschiedenen Ensembles wird das dann zum Problem, wenn ich gerne die Verstärkung im Konzert ändern möchte. Habe ich bei einem Konzert alter Musik am Anfang ein Cembalo, dazwischen eine Triosonate, dann mit Gesang und dann wieder eine Flöte solo, dann ist es schwer, beide Pegel (möglichst noch im Stück!) gleichmäßig anzupassen. Also: Schätze vor Beginn der jeweiligen Musikgruppe, wie laut sie ist und verstelle die gain-Knöpfe auf etwa gleiche Position. Und dann bleibt nur hoffen und dabei belassen (solange es nicht übersteuert). Beim Mastern kann man ja dann die Kanäle unterschiedlich in der Lautstärke bearbeiten?
Vielleicht lacht ihr ja schon lauthals, dass ich noch nie was von einem Mischpult gehört habe.
Brauche ich da eins? Ich will doch eigentlich gar nicht mischen?
Warum gibt es keine Preamps mit einem ?stereo-link?? Ist das so ein seltener Anwendungsfall? Oder gibt es andere (einfache) Methoden, wie ich eine gleiche Verstärkung der beiden Mikrofonkanäle erreichen kann?
Auf Kommentare freut sich,
Stefan
PS: Ich bin nur Amateur. Da meine Frau Musikerin ist (ich nur Hobby-Musiker) habe ich schon seit längerem Aufnahmen gemacht. Bis jetzt mit MD und dem Stereo-Mikro 957 von Sony. Letzten Herbst habe ich mir neue Aufnahmetechnik geleistet, um mehr Möglichkeiten und bessere Qualität zu erreichen. Trotzdem werde ich nun doch das Hi-MD Gerät behalten (wäre ein extra Thema). Als Mikros habe ich MBHO gekauft. Es scheint das preiswerteste KM-Wechselsystem "ordentlicher" Qualität zu sein. Herr Haun war wirklich sehr nett und hat mir zwei 603er mit zwei ?Kugeln? und zwei ?Nieren? für 4 Wochen (ohne Leihgebühren!) zur Verfügung gestellt. Ich habe einen ganzen Tag in einer kleinen Dorfkirche während einer Probe ausprobieren können und war begeistert über die vielen Möglichkeiten der Verfahren! Das war so ähnlich, wie ich meine Brille bekommen hatte und wieder scharfe Konturen sehen konnte.
Webseite meiner Frau (falls jemand ein Cello braucht)
