nicht an? Nur wegen der eingeschränkten Flexibilität? Millenia verwendet aber gerasterte Potis, um die gleichen Vordämpfungen einstellen zu können. Gr. Dirk
Das hatte ich auch gelesen. Wenigstens kann man so beide Einstellknöpfe eindeutig auf eine synchrone Verstärkung einstellen. Und nicht wie bei meinem Terratec-Interface nach dem Schätzen/Hören-Prinzip. Trotzdem müsste ich auch hier beide Potis im Ernstfall (bei Clipping) gleichzeitig bedienen. Den Pegel an dieser Stelle hinterher beim Mastering so anzupassen, dass es nicht auffällt, stelle ich mir nicht einfach vor. Also lieber doch mehr Headroom. Was eben im Live-Konzert mit vielen Ensembles unterschiedlicher Lautstärke bei leisen Gruppen nicht den gesamten Abbildungsraum von 24Bit ausnutzt.
Den Pegel an dieser Stelle hinterher beim Mastering so anzupassen, dass es nicht auffällt, stelle ich mir nicht einfach vor
Clipping ist natürlich schwierig zu beseitigen, mit manchen (teuren) software-tools aber machbar. Dynamikanpassung etc. habe ich aber schon oft beim Mastering durch levelling des Gesamtmixes gemacht. Einfach gesagt hebt man die leisen Passagen an und versucht den Eindruck von der Originaldynamik beizubehalten. Geht mit den meisten professionellen Masteringsoftwares eigentlich sehr gut. Oder war das nicht, was Du meintest"? Gr. Dirk
Hallo Dirk F, eine Anpassung der Musikstücke untereinander mache ich durch normalisieren. Im Stück selber habe ich bis jetzt nie was an Dynamik geändert, kann man aber sicher vorsichtig mal ausprobieren (ich will ja keine Einheitsbrei-Radio-Musik so wie es hier in dem Forum schon mal kritisch angemerkt wurde). Ich normalisiere allerdings die Gesamtstücke (alle Sätze eines Werks). Dabei muss man natürlich auch vorsichtig sein, dem Eindruck lauter und leiser Werke bzw. Instrumentengruppen im Konzert gerecht zu werden. Bei Herrn Dickreiter habe ich gelesen, dass beim Cembalo der laute Klang im Wesentlichen durch die Klangfülle erreicht wird, deshalb aber nicht zwangsläufig mehr Schalldruck entsteht. Das habe ich tatsächlich auch so empfunden. Ich meinte jedoch eher die Schwierigkeit, des gleichzeitigen(!) ändern der Pegel während der Aufnahme. Denn ich kann doch auch hier (beim Millennium) nur den Gain eines Kanals gleichzeitig ändern (oder ich muss viel üben, beide Potis synchron zu bewegen). Beim Mastering die Pegelanhebungen pro Kanal einzeln so zu behandeln, dass es dann nicht mehr hörbar ist (Die Klangquelle auf einmal im Raum wandert), stelle ich mir schwer vor. Ist mir selber so gegangen (siehe Ausgangsfrage ganz ganz oben). Mein Fazit: Finger weg von den Potis während der Aufnahme (außer bei extremen Clipping). Gruß, Stefan
Hallo, setze Dich doch mal mit Lawo in Rastatt in Verbindung, und frage, ob sie noch fernsteuerbare Versionen des V976 herstellen - das ist ein sehr hochwertiger Mikrophonverstaerker nach IRT-Norm. Die fernsteuerbaren Versionen lassen sich durch einen externen Steller gemeinsam auf gleiche Verstaerkung einstellen, mit einer Gleichlaufgenauigkeit von Bruchteilen eines dB. Ich habe einige aeltere Module aus dieser Serie in Gebrauch, und habe noch keine objektiv besseren Mikrophonvorverstaerker gefunden - auch nicht bei Avalon und aehnlichen 'Botique'-Modellen. Andererseits - Lawo (und, was diese Art Produkt betrifft, auch die anderen Hersteller im selben Segment) war niemals billig - preiswert ist schon korrekter, aber man landet im Segment von deutlich oberhalb 1 kEuro fuer zwei Kanaele. Gruss Micha --- PS: Ich benutze Lawo V976-3 und V976-16, ausserdem etliche ANT V676b/c, und bin sehr zufrieden damit. Die ebenfalls vorhandenen Telefunken V676(a) sind im Vergleich Effektgeraete...