^^^^Das mir bekannte Testsignal für einen Absolutphasentest sieht so aus^^^^
Hallo Martin,
Das ist ein Sinus + 1.te Oberwelle, wobei die Oberwelle so verschoben ist, dass auf dem positiven wie negativen Maximum der Grundwelle auch jeweils positive Maxima der Oberwelle liegt. Das Signal enthält keinen DC-Offset, ist gutmütig weil schmalbandig, und die positive Halbwelle hat den doppelten Spitzenwert wie die negative, was man per Schaltung leicht auswerten kann. Eine Schaltung dazu habe ich jetzt grad nicht zu Hand, aber die lässt sich finden bzw. selber entwickeln (eigentlich bloss zwei Spitzenwertgleichrichter -- einen für jede Halbwelle -- auf zwei Spannungsmesser legen).
Kannst Du Dir aber auch selbst bauen:
Ein einfaches Hand-Held-Oszilloskop (d.h. Multimeter mit Oszilloskop-Funktion) nehmen -- eh kein schlechtes Universal-Werkzeug für Tonis --, und eine billige Elektret-Mikro-Kapsel anschliessen. Als Signal-Quelle legst Du Dir ein WAV (besser *kein* MP3 oder WMA) auf einen (USB-)Audiostick. Bischen Kabelage bauen, fertig.
Habe mal ein eben Mono-WAV (16bit, 44kHz) angelegt, mit 441Hz-Grundwelle, nur eine Periode lang, kannst Du loopen und Dir ein längeres Testsignal als Stereo-WAV davon generieren. Wenn Du LS testen willst, ist wichtig, dass nur *ein* Chassis des LS das komplette Signal abstahlt, evtl. musst Du die Frequenzen verringern damit dass passt (zB. 110.25Hz und das doppelte), Anleitung hast Du ja jetzt.
(und äh, ein Korrelationsgradmesser ist was anderes als ein Absolutphasentester, da lag ein Missverständnis vor, bei rape)
Grüsse, Klaus S
http://elbuitre.de.hm/audio/testsignals/absolute_phasetest_stimulus.wav